Salomé: Der Spießbürger – Teil 3

Der Spießbürger – Teil 3

von Salomé M.

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Paul saß im Keller und betrachtete seine Modelleisenbahn, die auf komplizierten Bahnen über die superrealistische Landschaft fuhr, die er in jahrelanger Kleinarbeit aufgebaut hatte. Automatisch hielten die Züge in den Bahnhöfen an, filigrane Kräne be- und entluden Güterwagen, Weichen wurden gestellt, Züge kreuzten sich und Bahnschranken hoben und senkten sich im genau richtigen Moment. Salomé: Der Spießbürger – Teil 3 weiterlesen

Salomé: Der Spießbürger – Teil 2

Der Spießbürger – Teil 2

von Salomé M.

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Also eigentlich war die Kurzgeschichte ja zu Ende, denn es war ja eine Kurzgeschichte. Aber was will man machen, wenn der Kopf das Leben von Paul und Lisi einfach weiterspinnt? Und ausserdem ließ mir das Schicksal der Modelleisenbahn keine Ruhe. Nun denn. Salomé: Der Spießbürger – Teil 2 weiterlesen

Der Spießbürger – Teil 1

Nach den biografischen Texten kommt hier nun einer von meinen Lieblingstexten aus Salomés Feder. Ein BDSM-Märchen in drei Akten.  Der Spießbürger – Teil 1 weiterlesen

Drexler 13 – Rapeplay II

strappadoSo,so, ihr geilen Luder. Ihr steht also auf diesen perversen Kram, den der Drexler hier immer verzapft. Also gut, dann wollen wir mal wieder. Auch dieses Mal vorab eine kleine Sicherheitswarnung: Drexler 13 – Rapeplay II weiterlesen

Wörterbuch – Rapeplay

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Ein Rapeplay ist eine gespielte oder inszenierte Vergewaltigung. Das Rapeplay ist ganz klar abzugrenzen von einer realen Vergewaltigung, da es im Kontext einer BDSM-Session nur einvernehmlich gespielt wird. Wörterbuch – Rapeplay weiterlesen

Wörterbuch – Daddy-Dom

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Mehrfach wurde ich gefragt, was es mit der Bezeichnung Daddy-Dom auf sich hat. Welche Bedeutung hat es wenn der Dom seine Sub „Little“, „Babygirl“ oder little Girl“ nennt? Was bedeudet DDLG? Wörterbuch – Daddy-Dom weiterlesen

Showtime Submission Rezension

Wie versprochen möchte ich endlich berichten, ob die Serie hält, was der vollmundig klingende Klappentext verspricht. Showtime Submission Rezension weiterlesen

Blogtips – Seitenspringerin

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Anfang 30 zwischen Liebe, Sex, Vanilla und BDSM. Mit Herz, Hirn und ganz viel Neugierde.

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Blogtips – Tagebuch einer Sub

In der Rubrikkari Blogtip werde ich ab sofort regelmäßig andere Blogs vorstellen.

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Leseprobe – Unter der Haut

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Kontollverlust

Ich weiß noch genau, es begann an einem Samstag. Früher Abend, wir hatten ins Kino gehen wollen, aber plötzlich lag ich nackt auf dem Bett und er auf mir. War in mir, packte meine Hände und hielt sie fest. Einfach so waren meine beiden Handgelenke über meinem Kopf in seinem festen Griff. Ich drehte den Kopf zur Seite.

Am nächsten Morgen wieder. Dieses Mal lag ich auf dem Bauch, er nahm meine Handgelenke hinter mir zusammen und ich war dankbar, dass ich dieses Mal mein Gesicht im Kissen vergraben konnte.

Dann vergingen zwei Wochen, bis ich ihn wiedersah. Zwei Wochen, in denen ich mich fragte, ob es normal war oder mit mir etwas nicht stimmte. Ich erwischte mich dabei, wie ich unkonzentriert im Hörsaal saß und davon fantasierte, wie seine Hand meine Gelenke wie ein Schraubstock umschließt und er mich ins Kissen drückt.

Endlich Freitag, ich war in seiner Wohnung, stand in der Küche, als er zum Wochenende nach Hause kam. Er nahm mich in den Arm, küsste mich. Ich ertappte mich bei dem Wunsch, er möge ausgehungert sein, was manches Mal vorkam, wenn er vom Dienst heimkehrte, und über mich herfallen.

 

Aber er hatte andere Pläne. Er hielt mich fest, küsste mich und ließ seine Hände über meinen Körper gleiten. Dann nahm er ein olivgrünes Tuch aus der Tasche seiner Uniformhose. Seine Augen fixierten mich, während er es erst zu einem Dreieck faltete und anschließend zusammenrollte.

»Nimm die Arme über den Kopf!«, flüsterte er und sein Tonfall jagte mir kalte Schauer über den Rücken.

Langsam hob ich meine Hände und spürte, wie der Stoff sich um meine Handgelenke legte. Ich versank in seinen Augen, mein Gesicht brannte heiß und in meinen Ohren rauschte es. Ein lautes Klappern neben mir riss mich in die Gegenwart zurück. Es blitzte metallisch. Ein Küchenmesser, riesengroß. Mir stockte der Atem. Ich benutzte seine Messer nie. Sie waren so scharf, dass meine Finger schon zu bluten begannen, wenn ich nur die Schublade aufzog, in der sie lagen.

»Schön stillhalten jetzt!«, zischte er leise, und ich zwang mich zur Ruhe.

›Wenn jemand mit diesem Werkzeug von den Ausmaßen eines Kurzschwertes umgehen kann, dann er‹, machte ich mir Mut. Völlig geräuschlos glitt die Klinge von unten nach oben durch den Stoff meines Kleides. Nur einmal spürte ich für einen Augenblick den kalten Stahl des Messerrückens an meiner Hüfte. Die kühle Luft auf meiner entblößten Haut ließ mich frösteln.

Zwei weitere kurze Schnitte, schräg unter den Achselhöhlen, und die Reste des Kleides fielen hinter meinem Rücken zusammen. Ich wollte mich ihm entgegen drängen, um meine Nacktheit zu verbergen. Oder meine Erregung?

 

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