Wörterbuch: Cuckold

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Im BDSM bezeichnet man mit Cuckold den Mann, der in einer festen Beziehung steht und Lustgewinn durch den intimen Verkehr seiner Partnerin (Hotwife oder Cukolddress) mit anderen Männern (Bull) bezieht. Analog bezeichnet man mit Cuckquean die Frau, die aus dem Fremdgehen ihres Partners mit anderen Frauen Lust bezieht.

Häufig bevorzugt der Cuckold devotes, voyeuristisches oder sogar masochistisches Verhalten, seltener dominantes (siehe dazu Wifesharing).

Manchmal wird die sexuelle Ablehnung des Cuckolds mit seiner Unfähigkeit begründet seine Cuckoldress sexuell zu befriedigen. Diese Form der Schmähung und die damit  einhergehende Erniedrigung wird von vielen Cuckolds als erregend empfunden.

Diese Spielart umfasst ein weites Spektrum an Möglichkeiten der Beteiligung des Cuckolds am Liebesspiel seines Hotwife.

Vor dem Akt:
Er hilft ihr bei der Auswahl der Partner, wird bei den Vorbereitungen eingebunden, indem er sie baden oder einölen muss

Während des Aktes:
Falls der Cuckold beim Akt anwesend sein darf, übernimmt er einen oft nur aktiv-passiven Part, wenn er z.B ein Kondom anreichen muss. Oder er wird dazu ‚gezwungen‘ zuzuhören oder zuzusehen, dabei kann er auch gefesselt sein.

Nach dem Akt:
Danach muss der Cuckold oft sein Hotwife pflegen, z.B in dem er sie badet oder massiert. In manchen Cuckold-Beziehung muss (darf) er sogar den so genannten Creampie auslecken.

 

Symbole:

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Erkennungszeichen:
Unter den Liebhabern des Cuckolding hat sich das Tragen eines Fußkettchens z.B mit Venusanhänger als Erkennungszeichen eingebürgert. Manche Liebhaberinnen von BBC (Big Black Cock) tragen das Symbol Queen of Spades als Symbol für ihre Vorliebe als Aufdruck oder sogar als Tattoo.

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Tangas gibt es z.B bei ebay, eine Auswahl an Schmuck bei etsy und Queen-of-Spades als Einmal-Tattoos kann man sogar bei Amazon kaufen.

 

Wifesharing/Fremdbenutzung:
Bei der Variante Wifesharing stellt der meist dominante Partner seine Frau anderen Liebhabern zu Verfügung, oft im Rahmen einer konsensuellen D/s-Beziehung. Er lässt sie fremdbenutzen.

 

Wie bei allen Praktiken im BDSM gilt auch hier Kommunikation und Konsens ist das oberster Gebot!

 

 

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