Analsex 2/4

Passend zur Verlosung des Analplugs Little Rocket, mache ich eine Blogserie über Analsex: In Teil 1 gab es die Fun & Facts zu diesem Thema.

Beginners Guide für die Sub (passiv)

Ich nenne diesen Beitrag für “die Sub”, obwohl praktisch alle Aspekte des Artikels für Vanillas, die diese Spielart ausprobieren wollen, ebenso gut geeignet sind. Man muss wissen, dass sich in der Dammregion und im Bereich des Enddarms viele sensible Nervenzellen und Nervenenden befinden, die zusammen eine erogene Zone ergeben. Außerdem werden beim Analverkehr mit Penis oder Sextoy, je nach Stellung, viele Erregungspunkte in der Vagina stimuliert. Ob man sich dieses Vergnügen entgehen lassen will, weil es tabu oder schmutzig ist das zu tun, muss jede/r für sich selbst entscheiden. Analsex 2/4 weiterlesen

Therapie ohne Therapeut

Heute, am 28. Juli, ist der internationale Tag des Sex. Daher habe ich wie immer keine Mühen und Kosten und gescheut, um euch wissenschaftlich auf den neuesten Stand zu bringen.

Sex stärkt das Wohlbefinden und gibt dem Leben Sinn

 

Seit langem weiß man, dass Sex mit einer längeren Lebenserwartungen und einem geringeren Risiko für Herz-Kreislauf-Erkrankungen verbunden ist. Neue Forschungsergebnisse deuten nun darauf hin, dass Sex auch starke emotionale Vorteile haben könnte: Es stärkt die Beziehungen und hilft dem Leben Glück und Sinn zu verleihen.


Professor Todd Kashdan und sein Team von Psychologen stellten kürzlich eine neue Studie vor: Darin führten die Probanden Tagebücher, in denen sie täglich ihre sexuellen Aktivitäten sowie ihren emotionalen Zustand notierten. Ihr Wohlbefinden wurde gemessen, indem die Probanden täglich von ihrer Stimmung, positiven und negativen Gefühlen berichteten sowie eine Einschätzung wie bedeutsam das eigene Leben sei.

Ergebnis:

Die Versuchsteilnehmer waren generell glücklicher an Tagen nach sexueller Aktivität. Ganz gleich, ob sich dabei um ein intensives Küssen oder Geschlechtsverkehr handelt. Es spielte keine Rolle, ob die Teilnehmer in einer Beziehung waren oder nicht. Jede Art sexueller Erfahrung verbessert das Wohlbefinden. Die Forscher prüften auch das Gegenteil: Glück hat in ihrer Analyse kein sexuelles Verhalten vorhergesagt, was ihre Behauptung stützt, dass es sich bei der Verbindung von Sex und Wohlbefinden um einen kausalen Zusammenhang handelt.

Andere Forschungen von Kashdan und seinen Kollegen von der Mason University, weisen auf eine Verbindung zwischen Sex und sozialer Inklusion hin. An Tagen nach einer angenehmen sexuellen Erfahrung, berichteten die Teilnehmer von weniger sozialen Ängsten und gestiegenem Selbstwertgefühl. Bei der Untersuchung von Personen in romantischen Beziehungen kamen zusätzliche Gefühle des Wohlbefindens jedoch aus besonders befriedigendem und intimem Sexualkontakt. Intimer und befriedigender Sex steigert das Wohlbefinden von Menschen in allen Arten von Beziehungen, besonders aber in engeren Liebesbeziehungen, weil Sex die Bindungen stärkt und die Akzeptanz von Gefühlen in höherem Maße steigert. Über alle Arten von Beziehungen hinweg ist Sex eine wichtige therapeutische Möglichkeit, das Wohlbefinden zu steigern und sich mit einem Partner zu verbinden, sagt Kashdan. Es ist ein starkes potentielles Gegenmittel gegen Einsamkeit oder soziale Isolation – eine „Therapie ohne Therapeut“, sagt er. Wenn soziale Bindungen wichtiger denn je sind, kann eine Lösung im Schlafzimmer liegen.

Im Kopf des Masochisten

Lust auf ein wenig Neurologie & Wissenschaft?

Angenommen du nimmst an folgendem wissenschaftlichen Experiment teil: Deine Augen sind von einer Brille bedeckt, auf deren Innenseite verschiende  Bilder gezeigt werden. Dein Kopf steckt in einem Magnetresonanztomographen (fMRI), der die Aktiväten deines Gehirns aufzeichnet, während dein Handrücken mit Laserstrahlen traktiert wird. Es ist ein  Neodymium Yttrium Aluminium Perovskite Laser , der nadelstichartige Reize von hoher Intensität und kurzer Dauer setzt. Im ersten Durchgang erhältst du Impulse, die du auf einer Skala von 0 (kein Schmerz), 1 (leicht aber eindeutig) bis 10 (schlimmst möglicher Schmerz) bewerten sollt. Dieser Durchgang dient der Kalibrierung. Du und alle anderen Teilnehmer der Studie werden danach im weiteren Verlauf nur noch mit Stufe 3 bzw 4 gequält. Ein deutlicher Schmerz, der aber über den Zeitraum des Experiments auszuhalten ist und natürlich keine bleibenden Schäden hervorruft. Im Kopf des Masochisten weiterlesen

Sex Tapes Podcast

Wenn ein Mann zwei Damen beim Reden über „guten Sex und wie man ihn macht“ belauscht, kann das mitunter zu einem KULTURSCHOCK führen.


Schon seit etlichen Jahren bin ich ein regelrechter  Podcast-Junkie. Kaum bin ich allein und nicht grad am Lesen oder Schreiben, hab’ ich eigentlich immer was auf den Ohren. Meine Hörvorlieben sind inzwischen recht speziell, obwohl die obige Übersicht vermutlich einen chaotischen Eindruck vermittelt. Vor allem haben es mir die Themen Philosophie, Wissenschaft und Politik angetan und etwas Entertainment darf natürlich nicht fehlen. Im Bereich Erotik hab ich schon einige Podcasts durchgehört, aber wirklich überzeugen konnte mich da bisher nichts, weder deutsch noch englisch. Es darf beim Podcasten für mich nicht zu heiß sein, da ich Podcast immer nebenbei höre. Was soll ich denn mit mir anfangen, wenn ich beim Joggen, in der U-Bahn oder im Straßenverkehr plötzlich geil werde? Das geht doch nicht.

Doch als ich dann neulich den Sex Tapes Podcast in meinem Twitter Feed entdeckte, wurde ich natürlich schon neugierig.

Lili und Lotte plaudern aus dem Bettkästchen. In diesem Podcast dreht sich alles um guten Sex und wie man ihn macht.

 

Smartphone Love

Es werden keine Liebesbriefe mehr geschrieben, Tinder macht alles kaputt und mit der Romantik geht es ohnehin zu Ende. Smartphones und Liebe – das passt doch ohnehin nicht.

Naja, Liebesbriefe? Ist ’ne Weile her, dass ich einen geschrieben hab. Und Tinder ist auch nicht so mein Ding. Aber gut, man will ja schon wissen, was die junge Leute heutzutage so machen – aus Gründen. Gleich mal auf die letzte Folge auf den Player drauf., Laufschuhe an und los geht’s.

KULTURSCHOCK!

Erstmal ist es ein absoluter Kulturschock. Lilli oder Lotti (noch weiß ich nicht welche welche ist) hat eine ziemliche männliche Stimme. Das ist aber noch nichtmal das Schlimmste. Sie liest einen Text ab! FUCK! Für mich ein absolutes NoGo bei Podcasts. Und dazu noch einen Text, der literarisch/analytisch anmutet. Ich fürchte ich bin einem Ableger vom Deutschlandfunk Kultur gelandet. Geht gar nicht, schon gar nicht beim Joggen. (Abgesehen, dass Deutschlandfunk wirklich das letze ist, das man sich antun sollte.) Zum Glück hab ich noch ’ne neue Folge des Sincast auf dem Player. Popcorn-Kino ist  thematisch total okay zum Laufen. Genau die richtige Kost. Plätschert angenehm vor sich hin, funny und so leicht, die erwähnen sogar Harvey Weinstein nur am Rande.

Aber der Lotte und Lili will ich dann schon noch ’ne Chance geben, da sie nichts dafür können, dass während sportlicher Betätigung meine Aufnahmefähigkeit unter drei Nebensätze pro Schachtelsatz fällt, weshalb ich sie mir nach der Dusche noch mal auf die Ohren drauf gebe. Zum Kochen, Essen und auf der Couch rumlümmeln könnte es doch schon irgendwie passen. Ausserdem geht mir das mit der Stimme nicht aus dem Kopf. Kann doch nicht sein, dass ausgerechnet ’ne Lady mit einer männlichen Stimme sich dazu entschließt, einen erotischen Podcast zu machen. Irgendwas hab ich da wohl falsch verstanden.

Klar. Da habe ich wohl beim ersten Mal nicht richtig hingehört – war vielleicht noch beim Aufwärmen oder so. Logisch gehört die Männerstimme weder Lili noch Lotte, sondern einem Autor, dessen Buch in der Sendung besprochen wird. Ein kritischer Kopf dieser Stephan Porombka, aber kein Kulturpessimist, der alles Neue in Bausch und Bogen verteufelt. Das macht ihn mir gleich mal sympathisch. Es gibt ja nichts dämlicheres als alte Leute, die Neues vor allem deshalb ablehnen, weil es neu ist. Außer vielleicht junge Leute, die neues nur deshalb …. Ihr wisst, was ich meine.

Und dann verbreitet Porombka seine Erkenntnisse in einer Prosa, die den deutschen Durchschnittsfeuilletonisten vor Neid erblassen ließe. Kein Wunder, er ist Professor für Texttheorie und Textgestaltung. Es geht übrigens nicht nur um Tindern sondern allgemein um die Nutzung neuer Technologien in der zwischengeschlechtlichen Kommunikation. Darum wie Apps und Smartphones den Liebesbrief ersetzen, dabei aber dessen Möglichkeiten erweitern und unsere Balzrituale verändern. Das ist wirklich echt mal interessant, hab ich noch nie drüber nachgedacht. Das gefällt mir, richtig gut sogar, auch wenn es nicht ganz das ist, was man erwartet, wenn auf der Packung ‚erotischer Podcast‘ steht. Nebenbei habe ich sogar zwei Ideen, die ich in eine Story einbauen könnte.

Danach höre ich mir noch weitere Folgen von Sex Tapes Podcast an, nämlich:

Muster im Bett

Und damit meinen wir nicht die geblümte Bettdecke. In dieser Folge sprechen Lili und Lotte über Muster, die sich durch ihr Sexleben ziehen. Täglich grüßt des Murmeltier? Nicht ganz, aber ein paar Vorlieben haben sich über die Jahre hinweg schon eingeschlichen. Der heimliche Untertitel dieser Folge ist aber auch: Eine Liebeserklärung an Blowjobs und Penisse.

und

Wie promiskuitiv bist du?

Wie offen können Frauen über Sex sprechen, ohne als promiskuitiv abgestempelt zu werden? Lili & Lotte berichten von ihren bisherigen Erfahrungen mit dem Podcast. Folge 7 von Sex Tapes Podcast ist eine emotionale Achterbahnfahrt mit schnaufenden Wutanfällen, albernen Lachtiraden und seufzenden Liebeserinnerungen. Ihr erfahrt, was Lotte nachts betrunken unter der Dusche macht, wieviel Sex wir wirklich haben und was Lili von einem Sex-Trainingspartner hält.

 

Vielleicht habe ich ganz zufällig mit diesen drei Episoden das Spektrum von Sex Tapes abgedeckt. Bei diesen beiden Podcasterinnen Lili & Lotte kann es offenbar anspruchsvoller werden, als ich es bei gewissen Tätigkeiten vertrage. Und wenn es das nicht ist, dann es ist crazy, lustig, intelligent, albern, nachdenklich, streitbar und/oder anrüchig bis leicht dirty. So oder so ist es hörenswert. Die beiden Grazien reden frei Schnauze, nehmen kein Blatt vor den Mund, lachen viel, schimpfen auch schon mal. Bei Podcast  – jedenfalls bei den guten – fühlt man sich immer so, als würde man bei den Podcastern zu Hause sitzen. Man fühlt sich den Leuten hinter dem Mikro relativ schnell relativ nahe, deshalb ist es ein bisschen so, als würde man mit den Mädels in ihrer WG hocken oder sie belauschen oder so (was ich natürlich niemals machen würde).

Ach ja: BDSM-Themen gab es glaub ich noch nicht. Kommt vielleicht noch, wer weiß. Und stöhnen tun Lotte und Lili übrigens auch nicht. Das ist auch ganz gut, sonst könnte man sich wahrscheinlich gar nicht auf den Inhalt konzentrieren. Sie haben nämlich richtig angenehme Stimmen.  Würden sie es drauf anlegen, könnte man sich allerdings kaum auf den Inhalt konzentrieren und würde sich unbedingt mit der Babyöl-Flasche bewaffnet in die Gemächer zurückziehen und … ihr wisst schon 😉

Hier könnt ihr euch übrigens den Sex Tapes Podcast reinziehen, viel Spass beim anhören.

Sex Tapes – RSS-Feed

Sex Tapes auf iTunes

Sex Tapes Website

Fun Sex Facts

Alle #Funsexfacts auf einen Blick, mal crazy, mal frivol, mal überraschend.

Fun Sex Fact 61
Paare mit übereinstimmenden Trinkmustern berichten über höhere Zufriedenheit sowie Stabilität ihrer Beziehung. Die Studie hat gezeigt, dass der gemeinsame Konsum von Alkohol mit dem Intimpartner unmittelbare positive Folgen für das Funktionieren der Beziehung haben kann, während Trinken ohne den Partner das Gegenteil der Fall ist. Fun Sex Facts weiterlesen

Aphantasie

Aphantasie:
wenn man nicht in Bildern denken kann

Vor einigen Jahren trat eine Freundin an mich heran und bat mich um Hilfe. Sie studierte Grafikdesign und wollte, dass ich mich sozusagen als Model für ihre Diplomarbeit zur Verfügung stelle. Ich war nicht wenig erstaunt, als sie mich dazu einlud, die Nacht bei ihr zu verbringen. Falls ihr erwartet, dass ich euch jetzt mit irgendeiner ausgefallenen erotischen Eskapade beglücken werde, muss ich euch leider enttäuschen. Ich schlief allein, über mir war eine Kamera fixiert, die alle 30 Minuten ein Bild schoss. Das Ergebnis dieser Bildserie seht ihr oben. Beim Frühstück fragte sie mich, was ich geträumt habe. Aphantasie weiterlesen

Internationaler Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel 2017

Internationaler Tag zur Erinnerung an den Sklavenhandel 2017
23. August 2017, weltweiter Aktionstag

In meinen Geschichten taucht immer wieder der Begriff „Sklavin“ auf. Überhaupt wird in der SM-Szene und manchmal sehr leicht leichtfertig von Versklavung oder etwa Sklavenhaltung gesprochen.
Damit sind selbstverständlich nur einvernehmliche Aktivitäten gemeint, bei denen die oder der Sub (meist für eine begrenzte Zeit) die Rolle einer Sex-Sklavin einnimmt. Das hat nicht das Geringste mit richtiger Sklaverei zu tun.

Laut der australischen Nichtregierungsorganisation Walk Free Foundation (WFF) gibt es aktuell weltweit ca. 30.000.000 Sklaven. Sie schuften in Kohleminen, auf Baustellen oder Äckern, pflegen Alte und Kranke, putzen Häuser oder bieten sich auf dem Straßenstrich an – gefangen gehalten und entmachtet, ausgebeutet für den Profit, den Sex oder einfach für den Nervenkitzel. Für Deutschland wird die Zahl der Sklaven auf ca. 10.000-11.000 geschätzt.

Die UNESCO erinnert mit dem weltweiten Aktionstag am 23. August an den Sklavenhandel und seiner Abschaffung.

http://www.unesco.org/new/en/unesco/events/prizes-and-celebrations/celebrations/international-days/slave-trade-and-its-abolition

Fun Sex Fact #13

Einem Bericht zufolge, der von der Military Times veröffentlicht wurde, gab das Pentagon im Jahr 2016 $41.600.000 für  Viagra aus. Die Gesamtausgaben für die Behandlung von Erektionsstörungen betrugen über $84 Mio. 
 

Seit 2011 wurden insgesamt $294 Mio für Viagra, Cialis und Co ausgegeben. Das entspricht dem Gegenwert von vier F-35- Jount Strike Fighters.

http://www.militarytimes.com/pay-benefits/military-benefits/health-care/2015/02/13/dod-spends-84m-a-year-on-viagra-similar-meds/

 

Fun Sex Fact 08 – High Heels

Maria Angela Cerruto, Urologin an der Universität Verona. hat eine Studie zum Thema High Heels durchgeführt.

„Als Beschützerin aller Frauen, die hohe Absätze mögen, habe ich versucht, etwas gesundheitlich Positives daran zu finden“, schreibt Maria Angela Cerruto von der Universität Verona im Fachblatt „European Urology“. Und sie habe tatsächlich etwas entdeckt, erklärt sie weiter.

„Das Ergebnis gefiel der bekennenden Stöckelschuh-Trägerin ausgesprochen gut: Eine Fußhaltung, wie sie durch Stilettos erreicht werde, verbessere die Kontraktionskräfte der Beckenbodenmuskeln, schreibt sie und betont, dass bei ihrer Studie keinerlei Interessenkonflikte bestanden hätten. Mit anderen Worten: Es gab weder Geld noch teure Stiefel von Stiletto-Herstellern.“

https://www.klinikum.uni-heidelberg.de/Hilfreicher-Muskeltraining.110728.0.html

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