Analsex 1/4 – Fun and Facts

Passend zur Verlosung des Analplugs Little Rocket, mache ich eine Blogserie über Analsex:
Teil 1: Fun and Facts
Teil 2: Guide für die Sub
Teil 3: Guide für den Dom
Teil 4: Anale Spielerei und trotzdem Hetero – geht das?

Analsex 1/4 – Fun an Facts

Wir Deutschen sind unglaublich verklemmt, sobald es ums Arschloch und Ausscheidungen geht. Das ist witzig, denn deutscher Porno gilt z.B. in Amerika als das Nonplusultra an Perversion. Dabei haben die Amis, die wiederum bei uns als total prüde gelten, ein relativ unverklemmtes Verhältnis zum Analen. Ich will jetzt gar nicht behaupten, dass die Amis weniger bekloppt sind als wir. Ein Freund, der seit seiner Jugend in den USA (und zwar im konservativen Texas) lebte, erklärte mir mal, dass während seiner Highschool-Zeit (bei uns Oberstufe) die Mädels, teilweise ihre Unschuld bewahrten indem sie ihre Backdoor anboten. Ähnliche Erfahrungen berichtete ich ja in Mind Games, da ging es allerdings um Blow-Jobs. Auch in der US-Popkultur wird das Thema drüben oft erwähnt. Stars reden teilweise offen darüber – manchmal im Scherz manchmal im Ernst. In diesen Youtube-Clip aus einer US-Talkshow, sagt die Schauspielerin Olivia  Munn “Its not cheating, if its in the ass”. In einem Land, in dem der Präsident vor einem Gericht erklärt, er habe keinen Sex mit dieser Frau gehabt, später zugeben muss, dass sie ihm einen geblasen hat und NICHT wegen Meineids verurteilt wird, muss einen das nicht wundern. Obwohl wir unsere Popkultur zum großen Teil von denen beziehen, kriegen wir das Anale von denen hier nicht mit. Das liegt daran, dass man uns den analen Aspekt der US-Kultur verschweigt. Habt ihr mal den Film Kingsman – The Secret Service gesehen? Am Ende des Films spricht der Held Eggsy mit einer eingekerkerten Prinzessin und fordert einen Kuss, wenn er sie rettet. Sie antwortet (sinngemäß, aus der Erinnerung zitiert): “Wenn sie mich befreien, bekommen sie sogar mehr als einen Kuss.” Sie einigen sich darauf Sex zu haben. Der für den deutschen Markt übersetzte Dialog geht dann weiter wie folgt: Er: “Ich muss jetzt weg, die Welt retten.” Prinzessin: “Wenn du die Welt rettest, können wir es von hinten machen.” Im Original sagt sie aber was völlig anderes: “If you save the world, we can do it in the asshole.” Im Deutschen macht es deshalb auch keinen Sinn, dass er dann total motiviert lossprintet und sie am Schluss ihren nackten Arsch in die Kamera hält. Unten seht ihr den Clip, in dem alle Szenen zusammengeschnitten sind.  Solche Beispiele gibt es zuhauf. (Übrigens hab ich die Produktionsfirma der deutschen Synchronisation jetzt angeschrieben, um herauszufinden, warum die das machen und wer das entscheidet. Irgendwer muss doch für diese Art von “Zensur” verantwortlich
sein?).

Und nun ein paar Fakten: Die Frage, wer macht es anal und wie oft – erleichtert vielleicht einigen den Einstieg in das schmutzige Thema. Für jene, die Zahlen und Fakten langweilig finden: Am Ende des Beitrags gibt es noch einen Dialogschnipsel aus einer meiner  Stories – passend zum Thema 😉

Verbreitung und Häufigkeit von Analsex:

Es gibt keine verlässlichen Zahlen dazu. Laut einer Umfrage des Neon Magazin haben es 47% der Hetero-Männer und 57% Hetero-Frauen mindestens einmal ausprobiert. In einer Sexstudie von Pro-Sieben, die sich auf 20-35-jährige beschränkte, gaben sogar 46% der Männer und 44% der Frauen zu, Analsex praktiziert zu haben. Umfragen dieser Art sind jedoch sehr problematisch, denn sie sind nicht randomisiert, das heißt, die Teilnehmer sind nicht zufällig gewählt und deshalb nicht repräsentativ. Auch in diesen Umfragen wird leider nicht korrigiert, weder für Underreporting von tabubehaftetetem Verhalten (typisch für befragte Frauen) noch für Overreporting (typisch für Männer).  Wenn man gute Umfragen finden will, muss man schon in wissenschaftlichen Magazinen und Foren suchen. Zum Beispiel die Studie Heterosexual Anal Sexuality and Anal Sex Behaviors: A Review. Danach hat sich der Anteil derer, die Analsex ausprobiert haben, in den letzten 20-30 Jahren fast verdoppelt. Auch hat sich die Frequenz erhöht, ganz besonders in festen Beziehungen. Personen mit wechselnden Partnern haben im Schnitt einmal pro Monat Analverkehr, Personen in festen Partnerschaften sogar einmal die Woche. Oberflächlich betrachtet könnte man anhand der steigenden Zahlen schließen, dass heute mehr Heteros Analsex praktizieren. Viel naheliegender scheint mir jedoch die Vermutung, dass die Auskunftsbereitschaft gestiegen ist. Es ist davon auszugehen, dass langfristig beide Aspekte sich gegenseitig verstärken. Wer Anal praktiziert, gibt dann offener Auskunft, das Tabus wird abgebaut, dadurch steigt die Bereitschaft es auszuprobieren. Interessant sind auch die Ergebnisse des Google-Datenanalyst Seth Stephens-Davidowitz. Für seine Studie „Everbody Lies“ hat er Abermilliarden von Suchanfragen bei Google durchforstet. Seinen Analysen zufolge wird immer häufiger im Internet nach Analsex gesucht. Was die Produktion von Pornographie angeht, prognostiziert er sogar, dass binnen der nächsten 2-3 Jahre mehr Filme mit Analsex produziert würden, als solche, die vaginalen Sex zeigen.
Diese Indizien, dass Analsex populärer wird bzw. dass darüber offener gesprochen wird, decken sich auch mit meinen persönlichen Erfahrungen. Es  gab schon immer experimentierfreudige Frauen, die an dieser Spielart interessiert waren oder zumindest bereit, sie auszuprobieren. Und doch war dieses Thema vor zwei oder drei Jahrzehnten viel mehr mit einem Tabu behaftet, als es heute der Fall ist. Dass es dieses Tabu gab, ist nicht weiter verwunderlich. In der Bibel wird Sodomie verteufelt, wobei unklar ist, ob damit “nur” der Sex mit Tieren oder “nur” Homosex gemeint war. In vielen christlichen Portalen findet sich jedoch die Empfehlung, dass “wahre Christen” keinen Analsex praktizieren sollten. Analsex unter Heteros war in vielen Ländern ein Tabu und stand in manchen – auch in westlichen – sogar unter Strafe. Einige Bundesstaaten der USA hatten sogar explizite Sodomie Gesetze (mit Sodomy wird dort jegliche sexuelle Akt bezeichnet, der nicht vaginal oder oral stattfindet). 

Und damit kommen wir zum versprochenen Dialog:

»Du bist ein besonders versautes Luder.« Ich kniete hinter ihr nieder und zog die Shorts herunter – gerade weit genug, um die verborgenen Schätze ans Tageslicht zu bringen. »Mmh«, sie stöhnte erwartungsvoll und fragte, »redest du eigentlich mit mir oder mit meinem Hintern? «Im Augenblick macht das keinen großen Unterschied, dachte ich, entschied mich aber, die Frage nicht zu beantworten, richtete mich wieder auf und brachte mich in Position. Automatisch nahm sie Haltung an, wie bestimmt schon viele hundertmal zuvor. Die perfekte Stellung für einen Analfick im Doggystyle. Die Füße schulterbreit auseinander, leicht nach innen eingedreht und den Oberkörper waagerecht, bis auf das ausgeprägte Hohlkreuz. Das verschaffte mir den unglaublichen Genuss eines hocherotischen Anblicks. Da sie auf den Heels fast genauso groß war wie ich, war sie auch perfekt positioniert für die bevorstehende Penetration von hinten aus leicht erhöhter Position. Gezielt ließ ich Speichel herunter tropfen, und beobachtete, wie er langsam durch den Spalt zwischen ihren formidablen Pobacken herabrann. »Du bist wahrscheinlich die einzige Frau auf der ganzen Welt, die sich jederzeit und ohne jegliche Vorbereitung in den geilen Hintern ficken lässt.« Das war genau die Art von Kompliment, die sie gerne hörte, weshalb sie breit über die Schulter hinweg grinste. »Und deshalb bist du ein ganz besonders versautes Luder.« Ich erhöhte den Druck gegen ihre Rosette, ließ mir Zeit, genoss das Gefühl des nachlassenden Widerstands. Ich beobachtete, wie sie sich langsam dehnte, ihr Schließmuskel über meine Spitze rollte. Von oben sah es so aus, als würde sie mich regelrecht einsaugen. »Mein ganz persönliches Anal-Luder!«, fügte ich stöhnend hinzu.

Diese Geschichte ist zwar erfunden, aber für diese erfundene Figur gibt es natürlich eine reale Vorlage. Für jene von Euch, bei denen der Analsex, anders als bei ihr, noch nicht zum Repertoire erotischer Aktivitäten gehört, habe ich Infos und Tipps zusammengestellt, die ich in den nächsten Wochen poste, damit Euer nächster Versuch garantiert ein lustvolles Erlebnis wird.  

PS: Abschließend empfehle ich euch noch einen wunderbaren Vortrag mit dem wunderbaren Titel Charme im Darm von Gulia Enders. Hat nicht direkt mit Analsex zu tun, aber das Anhören hilft Euch die Berührungsängste abzubauen. Eine junge Medizinerin und Komikerin, die euch richtig gut den Darm und alles drumherum erklärt. Ihr lernt dabei wirklich was und werdet dabei auch noch zum Lachen gebracht.

Vielen Dank an den ORION-Versand für die Unterstützung bei der Kinky Secret Aktion. Folgt diesem Link, um an der Verlosung des Toys teilzunehmen.

2 Gedanken zu „Analsex 1/4 – Fun and Facts“

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