Warum Hypes so nervig sind

Mich deucht, J.K Rowling hat wieder einen neuen Harry Potter verbrochen. Da mir vor dem unvermeidlichen Hype graust, möchte ich mal die Frage in die Runde werfen:

Kennt ihr das auch:

Alle reden plötzlich ständig und ausschließlich von diesem EINEM Thema und ihr steht daneben und fragt euch: Wieso gefällt denen dieser Mist?

 

Es wird dann phasenweise über nichts anderes geredet und das ist supernervig. Man kommt sich manchmal sogar ein bisschen einsam vor und erntet seltsame Blicke, wenn man auf einer Party auf eine Gruppe Leute stößt, die sich lebhaft über X unterhalten, wobei X, Harry Potter, SOG, GNTM, Breaking Bad, Dschungelcamp oder irgendein anderer Scheiss ist, und man selbst nichts zur Unterhaltung beitragen kann außer: „Kenn ich nicht“, „Interessiert  mich nicht“ oder „Find ich Scheisse!“

Am besten ist übrigens, man sagt gar nichts und nimmt die Beine unter den Arm, denn jede Art von Mißfallensäußerung zieht unweigerlich mehr oder weniger heftige Bekehrungsversuche nach sich.

 

Wie gesagt ich kann mit Harry Potter nichts anfangen, weder mit den Filmen noch mit dem Büchern. Hier und da hab ich mal einen Blick in ein HP-Buch geworfen, wenn zufällig mal eines auf dem Nachtschränkchen der Partnerin lag. Schätze mal, es werden im Laufe der Jahre schon um die 200 Seiten gewesen sein.

Fantasy ist ein Genre, das es sehr schwer hat bei mir. Viel zu viele Klischees, gepaart mit dem Fehlen jedweder Logik. Und wenn die Welt, in die uns der Autor entführt, eine magische Welt ist, dann können wir mit Sicherheit davon ausgehen, dass der Autor uns mit jeder Menge Deus-Ex-Machina beglücken wird.-Wenn er das tut, fliegt das Buch unweigerlich in die Ecke oder ich schmeisse die Fernbedienung ins TV-Gerät.

 

Was ist zum Beispiel die innere Logik, wenn zwei Magier gegeneinander antreten? Ist der Stärkere der, der mehr Zaubersprüche aufsagen kann, oder kommt es darauf an, wie sie ausgesprochen werden, die Lautstärke vielleicht oder das Timbre? Oder sind die Sprüche nicht das wichtigste, sondern die Länge des Zauberstabs?

 

Erinnert ihr Euch noch an den Herrn der Ringe. Die Helden begeben sich auf eine langwierige und irre gefährliche Reise – ein regelrechtes Selbstmordkommando. Nach dem Finale stehen sie auf einem explodierenden Vulkan und kein Ausweg in Sicht. Da sind doch Szenen, auf die wir hoffen, wenn wir uns ein Buch oder eine Kinokarte kaufen. Der Held, der uns im Verlauf der Story ans Herz gewachsen ist,  in ärgster Gefahr, die Situation auswegslos, wir fürchten um sein Leben. Das ist für mich die hohe Kunst des Schreibens. Je unwahrscheinlicher die Rettung desto besser. Oder mit anderen Worten: Es ist so schlimm, dass es beinahe umvermeidlich ist, dass der Autor, das tut, was wir als Leser am meisten fürchten: nämlich dass er die Figur, die wir so sehr lieben, wirklich killt.

Aber nein. Es ist ja ein Fantasy-Roman, deshalb muss irgendwo, irgendein Zauberer nur mit dem Finger schnipsen oder irgendein Sprüchlein aufsagen, und schon zaubert er sprichwörtlich Riesenadler aus dem Hut, die unsren Helden aus ärgster Bedrängnis retten. Diese extreme Form des Deus-Ex-Machina gibt es ausschließlich in Fantasy-Geschichten und in abgewandelter Form noch in modernen Superhelden Filmen. In Letzeren ist es regelmäßig so, dass wir uns einen wahnsinnigen, aufwendigen CGI-Fight zwischen Superhero und Supervillain ansehen, und erst wenn der Held aussichtlos am Boden liegt, setzt er unvermittelt eine Superkraft ein, von der wir (manchmal auch er selbst) bisher nicht wussten, dass er über sie verfügte.  Da fasst man sich als Leser doch an den Kopf und fragt sich, „will der Autor mich verarschen?“. Die Figuren in den Büchern müssten sich eigentlich total verarscht vorkommen. Aber Frodo, Sam und alle anderen sind leider so doof, dass es ihnen nicht auffällt, dass Gandalf ihnen diese wahnsinnig schwere Reise hätte ersparen können, wenn er ihnen das Riesen-Adler-Taxi früher bestellt hätte. Im Gegensatz zu uns Lesern kennen sie den Grund dafür nicht: Der Grund ist, das es dann all die Strapazen, die sinnlosen Tode nicht gegeben hätte und damit auch nicht die 1000 Seiten Geschichte, beziehungsweise die vielen, vielen Stunden Film, die wir vorher mit so viel Genuss gelesen oder gesehen haben. Dumm nur, dass der Autor mit diesem Versäumnis die Geschichten völlig entwertet, ganz gleich, wie gut sie bis dahin war.

 

So, jetzt wisst ihr, warum ich kein Fantasy und ganz besonders nicht Harry Potter mag.  Wollte ich einfach mal loswerden.
Und zum Abschluss nochmal die Frage:

Kennt ihr das auch? Welche  Bücher, Filme oder  TV-Shows, die plötzliche Dauerthema sind, weil ALLE sie mögen, gab oder gibt es, mit denen ihr gar nichts anfangen könnt? Gebt ihr dann der Versuchung nach und lest oder seht euch etwas an, das ihr eigentlich nicht mögt, nur um mitreden zu können?

 

 

 

PS: Es gibt auch gute Fantasy, George RR Martin. Um nur ein Beispiel zu nennen.

 

 

 

 

 

 

Moglipackung

Die Tage fiel mir beim Aufräumen dieses kleine Taschenbüchlein in die Hand:

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Ein nackiger Jüngling auf dem Cover eines Kinderbuchs in  eindeutig lasziver Pose mit einem Panther – WTF.

Im Buch (Erscheinungsjahr 1981) selbst gibt es Illustrationen von einem Herrn namens Reinhard Michl, laut Wikipedia ein damals bekannter Kinderbuchzeichner.

 

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Ehrlich gesagt war mir dieser Baghira schon immer ein wenig suspekt, und diesen Eindruck finde ich nun nachträglich bestätigt, wenn ich mir die begehrlichen Blicke ansehe, die er seinem Schutzbefohlenen zuwirft.

Realsatire zum Mitlachen

 

Die nachfolgende Story wollte ich vor ein paar Tagen auf Facebook mit Euch teilen. Aber dann wurde ich dort gesperrt. Dass ich sie jetzt poste, bedeutet nicht, dass die Story  oder ein Beteiligter irgendetwas mit der Sperre zu tun hat. Das weiß ich natürlich nicht, und will es auch gar nicht behaupten. Ausschließen kann ich es allerdings auch nicht. Es gibt jedenfalls Leute, die zu viel Zeit haben und auch sonst offenbar wenig Spaß im Leben. Und damit wären wir dann schon bei der besagten Story. Realsatire zum Mitlachen weiterlesen

Tolle Rezi von Testengel Mona

Mona hat auf ihrem Blog eine Klasse Rezi gepostet und mir freundlicherweise erlaubt hier damit bissel anzugeben

Unter der Haut


Heute stelle ich euch, mal wieder, ein erotisches Buch vor. Denn endlich gibt es wieder etwas Neues von einem meiner liebsten Erotik-Autoren und einer Autorenkollegin von ihm …

Unter der Haut

von

von Tomasz Bordemé und Loreley Colter

Tolle Rezi von Testengel Mona weiterlesen

Buchbesprechung Zehn

Testengel Mona hat mir freundlicherweise erlaubt ihren Beitrag zu rebloggen


 

Zehn – Die Sklavin

Wer meinen Blog regelmäßig liest, der weiß, dass ich bei Erotik auch mal auf die härterte Gangart stehe… zumindest was die erotische Literatur angeht  😉

Heute habe ich in diesem Genre ein ganz besonderes Schätzchen für euch… von dem Autor T. S. Bordemé habe ich schon ein paar Werke gelesen und rezensiert. Dabei sind seine Geschichten sehr einzigartig, außergewöhnlich und abwechslungsreich, wie das Buch„Limit“ zeigte. Doch die folgende Geschichte topt alles bisher von ihm Gelesene:

Zehn – Die Sklavin

von

Tomasz Bordemé

(ca. 76 Seiten)

zehn

Klappentext:

Der Rechtsanwalt Patrick Hensch hat alles, was ein Mann sich wünschen kann. Eine wunderbare Gattin, mit der er eine offene Ehe führt und eine erfolgreiche Kanzlei.
Das Wiedersehen mit Janina, die er liebevoll die „Zehn“ nennt, wirbelt sein Leben völlig durcheinander, denn er kann die Finger nicht von der devoten Schönheit mit der Traumfigur lassen. Trotz eines heftigen Streits mit seiner Frau fasst er den Entschluss, die „Zehn“ zu seiner Sklavin zu nehmen. Allerdings steht deren Hochzeitstermin kurz bevor.

Meine Meinung:

Eine Warnung gleich zu Anfang: Dies ist ein Buch für Erwachsene mit „Erfahrung“.  Außerdem sollte man bei der Wortwahl nicht zimperlich sein. Wer die Worte mit f** und Schw** und A** und Härteres nicht mag, sollte von der Lektüre absehen.

Ansonsten.. wie soll ich es beschreiben… ich möchte das Buch gern, ohne es herabzusetzen, als Mind-Porn bezeichnen. Es regt unheimlich die sexuelle Fantasie an, es ist heiß, es ist offen und ehrlich und es ist feucht-glitschig…

Und wenn man empfänglich dafür ist, dann kann man es aufgrund der echt heißen Sexszenen nur in Etappen lesen, sonst ist man dauergeil!

Der Autor beschreibt die Szenen detailliert, beschönigt nichts und macht nirgends halt. Hier gibt es nicht nur rein/raus/stöhn/fertig… der Autor zeigt Rafinesse…

Patrick gibt sich nicht mit „einfachem“ Sex zufrieden. Erst wenn die Säfte fließen und Frau um mehr bettelt, ist er zufrieden. Es geht ihm nicht um Schmerz und Erniedrigung allein. Seine Frau muß um sexuelle Erlösung flehen und zufrieden und befriedigt zurückbleiben.

ICH fand die Story einzigartig gut, sehr autentisch und glaubhaft und absolut geil!

Wenn ihr mehr als Kuschelsex wollt und harte Worte vertragt, dann schaut euch dieses Buch unbedingt mal an.

Von MIR gibt es

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super heiße, feuchte 5 Engelchen.

Rezi abgelehnt (updated)

Soeben erhalte ich die Nachricht von Facebook „Tomasz, du wurdest in einem Beitrag markiert. Ich schau natürlich nach und siehe, da hat jemand eine tolle, richtig geile Rezi für „Die Zehn“ geschrieben, die aber von Amazon abgelehnt wurde. Die Dame hat mir freundlicherweise einen Screenshot zugeschickt und mir erlaubt das Pic zu posten.

Seht selbst:

isi

ganz schön prüde die Amazon Leute, finde ich.
Dank dir trotzdem Isi <3

 

Update:

Inzwischen wurde eine entschärfte Rezi hochgeladen und akzeptiert, Unterschied: Es ist nun kein „harter, dreckiger Sex“ mehr sondern „feinster, harter xxx“, und bei „Mind**k“ fehlt das „k“

isi-rezi-neu