Bimbofiziert

  

 Babs? Warum ausgerechnet Babs?

Sie sagt, er ist ein reaktionärer Chauvi. Aber was weiß sie schon. Sie kennt ihn doch kaum. Nur vom Sehen. Klar, wenn man ihn ansieht, weiß man sofort: Das ist ein Mann, ein richtiger Kerl. Groß und mit breiten Schultern, zum Anlehnen. Einer, der weiß was er will. Und das ganze dann in Uniform…hach.

Aber ein Chauvi? Auf keinen Fall. Babs sagt auch, ich bin ihm hörig. Das ist doch totaler Blödsinn. Es ist ja nicht so, dass er es verlangt hat, mit dem Studium. Wir haben darüber geredet, macht man ja so in einer Partnerschaft, und haben dann gemeinsam entschieden. Als wir zum ersten Mal darüber sprachen, waren wir schon ein Jahr zusammen. Und ihm konnte ich nichts vormachen. Er hat mich sofort durchschaut. Gut, in dem Jahr damals war es aber auch extrem. Nur drei Scheine und ein Proseminar in zwei Semestern, kein Wunder dass er sich aufgeregt hat. Zwei Wochen krank und dann neue Beziehung, frisch verliebt. ‚Nur faule Ausreden‘, sagte er. Als er fragte, ‚Wieso studierst du überhaupt, und wieso ausgerechnet Geographie?‘, wusste ich nicht, was ich sagen sollte.

Das Studium aufzugeben heißt auch nicht, dass ich gar nicht mehr arbeiten darf. Er hat mir sogar einen neuen Job besorgt, in einem Fitnessstudio. Der Job ist klasse, gut  bezahlt und ich lerne viele neue Leute kennen, vor allem andere Mädels. Total praktisch ist auch, dass ich das Trainingsprogramm, das er extra für mich aufgestellt hat, immer gleich nach der Arbeit machen kann. Außerdem bekomme ich Prozente in der ‚Galeria‘, die Mall, in der unser Studio ist, im Sonnenstudio, im Beautysalon, im Nagelstudio Nail & Polish Paradise, überall, auch in den Boutiquen. Alles was ich brauche, um mich schön zu machen für ihn. Nur shoppen kann ich da natürlich nicht so ohne weiteres, weil er alle Klamotten für mich aussucht.

Babs hat mich doch allen Ernstes gefragt, ob er mich schlägt. Nur wegen diesem klitzekleinen blauen Fleck am Arm. Es ist nun mal so, dass ich sehr schnell blaue Flecke bekomme, z.B. wenn er mich einfach richtig doll festhält. Erst hab ich mich fürchterlich aufgeregt, und dann, extra um sie zu provozieren, hab ich ihr gesagt, dass er mich natürlich NICHT schlägt, höchstens mal mit dem Paddel. Da war vielleicht was los. Und dann hat Babs gesagt, ich bin eine Masochistin. Wie bitte? Masochistin? Ich? Nie im Leben.

B9JmQ0-IgAAiF5xKlar, mit dem Schmerz, das ist schon komisch. Am Anfang ist das erst mal nur „Aua“. Aber wenn man das öfter erlebt, und dann sieht, wie sehr ihn das anmacht, desto mehr kann man aushalten. Und am Ende ist es doch so, wenn es ihn total scharf macht, wird der Sex dadurch auch besser für mich. Viel besser. Inzwischen werde ich schon total hibbelig, sobald er mich ans Andreaskreuz schnallt und mit den Klammern und der Gerte vor mir steht. Erklären kann man das nicht, verstehen tut nur, wer es selbst ausprobiert. Ich versteh es auch nicht so richtig, aber mit Masochismus hat es bestimmt nichts zu tun.

Hibbelig bin ich sowieso immer, seit ich mit ihm zusammen bin, regelrecht wuschig. Er ist auch sehr fordernd und verlangt, dass ich immer bereit bin für ihn. Das mit den Plugs war anfangs sehr schwierig, inzwischen hab ich mich daran gewöhnt. Wenn ich ohne bin, dann fühl‘ ich mich schon ein bisschen leer. Weil ich dann nicht mehr so das Gefühl habe, dass ich ihm gehöre, mit Arsch und allem. Außerdem ist der Plug ja dafür da, mich in Stimmung zu bringen für ihn. Hart ist es allerdings, seit ich ohne seine ausdrückliche Erlaubnis überhaupt nicht mehr kommen darf.

Babs? Muss es ausgerechnet meine Schulfreundin Babs sein? Die kleine Schlampe aus dem Sonnenstudio würde jederzeit mitmachen, aber er will unbedingt Babs. Ich muss zugeben, anfangs fand ich es schon komisch. Aber Hey, er tut ja das Gleiche für mich. Wenn er z.B. dienstlich unterwegs ist, dann kommen seine Freunde zu Besuch und passen auf mich auf und so. Er will nicht, dass ich so viel alleine bin. Total süß.

Manchmal, alle zwei Wochen oder so, auch wenn er dabei ist. ‚Du bist dermaßen außer Rand und Band, Baby. Das schafft ein Mann alleine nicht.‘ Und er hat recht. Es ist wirklich so schlimm mit mir, dass die Jungs zwischendurch sogar Pausen machen müssen, obwohl sie zu fünft oder sechst sind und ich alleine. Sie schauen dann Champions League oder so was, wenn ich mich in die Küche verziehe und was mache, damit er und seine Jungs wieder zu Kräften kommen, für die nächste Runde. Und für mich ist es schon auch immer ganz schön anstrengend. Deswegen auch mein persönlicher Trainingsplan.

Und es wird immer schlimmer, vor allem seit er das O-Verbot streng durchsetzt. Ich darf nur noch kommen, wenn er dabei ist und es erlaubt. Das letzte Mal ist fünf Wochen her. Deshalb muss es einfach klappen mit Babs.

Er hat gesagt: ‚Wenn du es schafft, dass sie mit ihrem süßen kleinen Emanzenarsch auf meinem Schwanz sitzt, darfst du ein ganzes Wochenende kommen so oft du willst, Baby.‘

15 - 1 (2)Ich hoffe, sie macht mir keine allzu großen Schwierigkeiten. Wenn sie freiwillig mitmacht, dann darf ich bestimmt wieder nur zusehen. Das mag ich gar nicht. Sicher, es macht mich ja schon irgendwie an, wenn ich ihm dabei zusehen kann. Ich meine, es macht mich sogar richtig scharf. Sein schöner, muskulöser Körper, wie er sich bewegt, die Geräusche, die er macht, der Schweiß auf seiner Haut, alles. Aber ich werde dann manchmal schon neidisch, fast schon eifersüchtig. Einmal war es schlimm, da durfte ich nicht mal zusehen. Ich musste draußen vor der Tür warten. Die ganze Zeit die Vibrationen zwischen meinen Beinen und ich konnte mich nicht mal anfassen, wegen der Fesseln. Reingezogen wurde ich nur, um sie sauberzumachen. Ich war kurz vorm Heulen.

Das schlimme ist, er mag es, wenn ich heule. Er sagt, ich sehe dann richtig süß aus, noch süßer als sonst. Es macht ihn auch scharf – ich meine, so richtig richtig scharf. Das Gemeine ist, ich kann dann gar nicht mehr aufhören zu flennen, wenn ich einmal anfange. Das Verrückte ist, ich heule weiter, obwohl ich happy bin. Es macht mich einfach glücklich, wenn er mich schön findet und scharf auf mich wird. Und ich weiß dann genau, dass ich einfach ALLES tun muss, um IHN happy zu machen. Er grinst, das heißt immer, dass ihm gerade was gutes eingefallen ist. und dann kommen seine Freunde auf mich zu, heben mich hoch und legen mich auf den Tisch. sie verbinden mir die Augen zu, damit ich nicht mehr zuschauen muss, was Er so mit der anderen macht. Dann darf ich Schwänze lutschen. Das ist eine große Ehre, sagen sie. Sie lassen nicht jede dahergelaufene Schlampe an ihre Kronjuwelen. Wenn sie dann alle nebeneinander über mir stehen, stelle ich mich vor, ER ist zwischen meinen Beinen und besorgt es mir. Er sagt zwar, es ist gut für meinen Teint, aber ich mag die Sauerei im Gesicht nicht so.

Aber lieber als nur zusehen ist mir sowieso, wenn ich ihm helfen darf. Wie es wohl mit Babs werden wird? Ob ich sie festhalten muss. Ihr den Schmerz versüßen darf? Egal, Hauptsache ich darf endlich wieder kommen.

Oh, da ist sie endlich … Wünscht mir Glück!

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