Der Spießbürger – Teil 1

Nach den biografischen Texten kommt hier nun einer von meinen Lieblingstexten aus Salomés Feder. Ein BDSM-Märchen in drei Akten. 

Der Spießbürger – Teil 1

von Salomé M.

spiessbuerger-kopie

Paul war ein Spießbürger. Nicht, dass er sich selber so genannt hätte, nein. Er war ein typischer Vertreter des Mittelstandes. So hätte er sich gesehen.

Paul war mittelgroß, mittelblond, im mittleren Alter und lebte in einer mittelgroßen Stadt in Mitteleuropa. Er war ganz leicht übergewichtig und bekleidete einen Posten im mittleren Management eines mittelgroßen Konzerns. Die einzige Extravaganz seines Lebens war seine Familie: Er hatte einen Jungen und ein Mädchen geplant, doch die Natur hatte ihm einen mächtigen Strich durch die Rechnung gemacht, und ihm nach dem hochwillkommenen Stammhalter noch einen weiteren Sohn aufs Auge gedrückt. Nun gut, dann würde er halt seine Alterspflege anders organisieren müssen, als mit einer Tochter, versuchte er sich mit diesem Schicksalsschlag zu arrangieren.

Doch zwei Jahre später kam es knüppeldick: Seine Frau war erneut schwanger. Offensichtlich hatte sie versagt, denn, dass Verhütung ganz allein Frauensache war, das war ja wohl jedem normal denkenden Menschen klar. Und als der dritte Sohn geboren wurde, hing der Haussegen einige Zeit schief, denn nun musste Paul seine gesamte Lebensplanung über den Haufen werfen. Nicht nur brauchte er jetzt ein Haus mit drei statt der seit zwanzig Jahren geplanten zwei Kinderzimmer, er musste auch noch ein weiteres Ausbildungs-Sparkonto eröffnen. Und statt der gewohnten Mittelklasse-Limousine eines mittelgroßen deutschen Autoherstellers brauchte die Familie nun einen Großraumvan eines weniger exklusiven aber ebenfalls deutschen Autoherstellers.

Die Härte dieses erneuten Schicksalsschlags wurde durch die Tatsache gemildert, dass der jüngste Sohn ein echter Sonnenschein war. Die elterliche Überängstlichkeit, die den ältesten Sohn noch stark in der Entwicklung gehemmt hatte, war jetzt einer eingespielten Routine gewichen. Der Jüngste dankte dies durch ausgeglichenes Wesen, frühes Durchschlafen, frühe Selbständigkeit und einen unbändigen Drang, möglichst früh alles zu können, was seine beiden großen Brüder ihm vormachten. Das war natürlich vor allem allerlei kindlicher Unsinn, aber auch nützliche Dinge wie Stehen, Gehen und Sprechen. Und etwas später auch Lesen, Schreiben, Rechnen und Fußballspielen.

Ich weiß, was Sie jetzt denken. Sie denken: „Komm zur Sache Salomé, soll das eine Familiensaga werden, oder was?“ Doch gemach. Den Aufmerksameren unter Ihnen ist vielleicht aufgefallen, dass ich über Pauls Frau bisher noch kein Wort verloren habe, außer der Tatsache, dass sie bei der Familienplanung versagt hatte. Bestimmt erwarten Sie, dass ich nunmehr über Pauls dunkle Seite erzähle. Wie er seine Frau des Nachts in den hinter einer Geheimtür im Keller verborgenen Folterkeller schleppt. Sie dort ans Andreaskreuz fesselt. Sie peitscht. Ihr Klemmen an die Brustwarzen hängt, und ihr mit einem lauten „Nimm das, Schlampe!!“ einen riesigen Dildo in die immer feuchte Fotze rammt, bis sie nach unzähligen Orgasmen vor Lust ohnmächtig wird. Doch weit gefehlt. Paul hat gar keinen Folterkeller, sondern einen Hobbyraum. Dort fährt seine Modelleisenbahn, die seine Söhne nur aus sicherer Distanz anschauen dürfen, hatte er doch jahrelang am Aufbau der superrealistischen Landschaft gearbeitet.

Zurück zu Pauls Frau, Elisabeth. Oder Lisi, wie er sie früher liebevoll, später aus Gewohnheit, nannte. Lisi war eine nicht unattraktive Brünette, etwa einen Kopf kleiner als Paul und von immer noch guter Figur. Sie hielt ihren Hintern für zu fett, aber Paul fand just dieses Körperteil genau richtig proportioniert. Es gefiel ihm auch, dass Lisi gerne Röcke trug, die für ihr Alter eigentlich schon eine Spur zu kurz waren, die sie sich aber auch seiner Meinung nach durchaus noch leisten konnte.

Lisis unangenehmste Eigenschaft, zumindest nach der Meinung von Paul und den Kindern, war ihre schrille Stimme, von der sie allzuhäufig Gebrauch machte, wenn der Frust über die Sisyphus-Arbeit des Haushaltes sie mal wieder übermannte. Die Wäsche der inzwischen 12, 11 und 9-jährigen Söhne, die alle drei begeisterte Fußballer waren, war eigentlich immer schmutzig, egal wieviel sie wusch. Die Angewohnheit der Kinder und Pauls, alles, was sie grad nicht benötigten, irgendwo im Haus herumliegen zu lassen, brachte sie zur Raserei. Wenn sie am Mittag fertig war mit Aufräumen, musste sie schon wieder ans Abendessen denken. Leider gelang es ihr nie, ruhig und konsequent die angebrachte Mithilfe ihrer Familie einzufordern, sondern sie erledigte immer alles klaglos allein, bis sie irgendwann mal wieder explodierte.

So auch heute. Der mittlere Sohn hatte sein iDings, das x-hundertfuffzich Euro gekostet hatte, mal wieder einfach achtlos im Badezimmer auf dem Boden liegen lassen, seine schmutzige Unterwäsche darüber geworfen, und um ein Haar hätte Lisi es in die Waschmaschine gepackt. Im Wohnzimmer hatte sie Chipsreste vom Vorabend aufsaugen und klebrige Gläser wegräumen müssen. Und jetzt, nach dem Abendessen, waren mal wieder alle aufgestanden und hatten das dreckige Geschirr auf dem Tisch stehen lassen. Das machte das Maß für Lisi voll.
„Bin ich eigentlich euer Dienstmädchen?“, begann sie zu schreien. „Könnt ihr eure Wäsche nicht in den Wäschekorb werfen?“, fuhr sie fort, und: „Passt doch auf eure Elektronikdinger auf, meint bloß nicht, ich kaufe euch Neue!“Die Kinder, an derartige Ausbrüche mehr als gewohnt, stellten die Ohren wie immer auf Durchzug und schauten „die Simpsons“ auf ihren iDingern.

Als Paul, der eher nicht zu den konfliktfreudigen Menschen zählte, dann aufstand, „so, ich geh dann mal Nachrichten schauen“, brummelte, explodierte ihm Lisi direkt ins Gesicht, sozusagen.
Sie baute sich vor ihm auf und keifte: „Du bist ein Schlappschwanz! Sag doch auch mal etwas! Bin ich eigentlich eure Sklavin?“
Erschreckt trat Paul einen Schritt zurück und beobachtete fasziniert, wie Lisi vor Wut geradezu hüpfte, was ihre Brüste zum Wogen und das Röckchen zum Wippen brachte.
„Ihr Männer seid doch alle gleich“, giftete sie weiter. Ein Nichtsnutz bist du, ich geh mir eine andere Familie suchen!“

Ich weiß, was Sie jetzt denken. Sie denken: „Er sollte sie jetzt ins Schlafzimmer zerren, ihr das Röckchen hoch, das Höschen runterziehen und ihr den knackigen Hintern versohlen. Dann käme der zunehmend frustrierte Leser endlich auf seine Kosten. Ihr Keifen würde erst von Schmerz- dann von Lustschreien abgelöst, denn sie würde dabei ihre masochistische und er seine sadistische Ader entdecken. Die beiden wären fortan glücklich und zufrieden, die Eisenbahn im Keller würde einer Streckbank weichen, und wenn sie nicht gestorben sind, dann quälen sie sich noch heute.“

Aber sowas würde Paul nie tun. Er ist doch nicht pervers! Stattdessen passierte etwas ganz Anderes: Paul bekam einen Herzinfarkt.

Ein plötzlicher, nie dagewesener Schmerz in seiner Brust nahm ihm den Atem, krümmte ihn zusammen und zwang ihn schließlich, sich zu Boden zu legen. Dann setzte sich ein Elefant auf seinen Oberkörper und presste alle Luft hinaus, so kam es ihm vor. Dass seine Frau erschreckt verstummte und sich dann besorgt über ihn beugte, bekam er nicht mehr mit. Auch nicht, dass seine Söhne weinend um seinen leblosen Körper standen und seine Frau die Ambulanz alarmierte, bevor sie mit Wiederbelebungsmaßnahmen begann, schließlich war sie Ortsgruppenleiterin beim Roten Kreuz.

Das alles bekam Paul nicht mit. Stattdessen sah er einen Engel. Einen goldblonden Engel mit verblüffend blauen Augen und blasser Haut, gekleidet in ein durchscheinendes, reichlich kurzes weißes Kleidchen, durch das man wunderhübsche Brüste erkennen konnte.

Halt! Zurück!

Es ist Blasphemie so zu tun, als hätten Engel ein Geschlecht. Schon gar kein Weibliches. Also sie war kein Engel. Sie war ein Rachegeist. Jawohl, das war sie. Sie schenkte Paul ein süßes Lächeln. „Ich bin dein Albtraum, Paul, willkommen in meiner Welt“, sagte sie mit melodischer Stimme. Sie gab ihm einen heißen Kuss, bei dem sie ihm seltsamerweise Luft einblies. Dann sprang sie auf seine Brust und hüpfte auf und ab. Schließlich fühlte er sich an ein Kreuz gefesselt und sie stach ihn mit Nadeln in beide Arme.
„Hör auf“, bat er.
„Halt deinen Mund!“, fauchte sie und ihr hübsches Gesicht verwandelte sich in eine glühende Teufelsfratze, dann schob sie ihm einen Knebel nicht nur in den Mund, sondern tiefer, tiefer in den Hals.
Er konnte nichts mehr sagen. Er war festgebunden und konnte sich nicht mehr rühren. Das Kreuz an dem er festgebunden war, rüttelte.
Nun verwandelte sie sich wieder in einen blonden Engel mit strahlend blauen Augen. „Pass gut auf.“ Sie hob ihr Kleidchen, so dass er ihre glatte Scham sehen konnte und blickte bedeutungsvoll auf seine Mitte, während sie sich mit einer Hand an der Brust rieb. Mit der anderen Hand packte sie grob seinen Penis.
„Ich krieg‘ den Katheter nicht rein, er hat eine Erektion“, sagte eine Stimme aus dem Off.
„Propofol macht feuchte Träume“, kicherte eine andere, weibliche Stimme. War es der Rachegeist?
„Na gut, ich versenk‘ ihn tiefer. Kreislauf ist stabil. Dann sollte es gehen.“
Kurz darauf war er mit dem Rachegeist wieder allein, körperlos fühlte er sich. „Wo bin ich? Wer bist du?“, wagte er zu fragen.
Wieder verwandelte sie sich in die Teufelsfratze. „Ich hab dir gesagt, du sollst keine Fragen stellen!“
Er schwieg.
Sie lächelte ihn wieder verführerisch an.

Ich weiß, was Sie jetzt denken. Sie denken: „Was soll jetzt das werden? Eine Esoterik-Soap?“ Geduld. Merken Sie sich vorerst das Aussehen des Rachegeists. Goldblond. Verblüffend blaue Augen. Sexy Lächeln. Ok? Fein. Unterbrechen Sie mich nicht dauernd. Wie soll ich mich da konzentrieren?

„Paul?“
Ein Rütteln an seiner Hand. Etwas streicht über sein Gesicht. Der Knebel ist immer noch in seinem Mund. Er versucht etwas zu sagen, würgt, versucht zu Husten, würgt noch mehr.
„Sie können nicht sprechen, Sie sind noch am Beatmungsgerät. Versuchen Sie sich zu entspannen.“ Eine andere Stimme, professionell, ruhig.
Er öffnet die Augen.
Lisi. Eine Krankenschwester. Viele Apparate. Alle Anzeigen auf grün. Ein Arzt rauscht herbei, in seinem Kielwasser irgendwelche Unterhunde und Notizensklaven.
„So wie geht’s uns denn, Herr hrmrh.“ Offensichtlich weiß er Pauls Namen nicht und ist zu faul zum Nachlesen. Antworten kann Paul sowieso nicht, aber die Antwort scheint den Halbgott auch nicht zu interessieren. Er betrachtet interessiert die Monitore. „Na, dann werden wir das Schläuchlein mal rausnehmen, gell?“, sagt er forsch, „gibt vielleicht ein kurzes Kratzen im Hals.“ Und bevor Paul es sich versieht, rast ein glühender Feuersturm durch seine Kehle, ein unstillbarer Husten- und Würgreiz ergreift ihn und er schüttelt, krampft, hustet, spuckt und würgt, bis der Arzt ihn ermahnt.
„Sie dürfen sich aber nicht so aufregen, gell, das ist nicht so gut für Ihr Herz.“ Dann stolziert er weiter.

Wenigstens war einer der Assistenzärzte kurz dageblieben und sprach mit ihm. „Sie hatten einen Herzinfarkt. Aber Sie haben Glück gehabt. Ihre Frau hat sofort Herzmassage gemacht und der Krankenwagen war schnell da und wir konnten den Verschluss in Ihrem Herzen beheben. Jetzt müssen Sie sich erst mal eine Weile erholen, nicht mehr Rauchen und die Wurst weglassen, dann werden Sie wieder ganz der Alte.“ Damit eilte er ins Kielwasser des Professors, bemüht, den verlorenen Boden wieder gut zu machen, bevor der Chef den nächsten Patienten abgefertigt hat.

Paul hatte eigentlich noch nie geraucht und Wurst mochte er auch nicht besonders, aber den Rest von dem, was er gehört hatte, fand er doch einigermaßen ermutigend. Die weitere Heilung gestaltete sich problemlos und bald durfte er nach Hause. Er war aber noch für längere Zeit krank geschrieben.

Die Krankschreibung, zusammen mit dem schlechten Gewissen von Lisi, die sich die Schuld an seinem Herzinfarkt gab, führte zu einer für ihn interessanten neuen Familienkonstellation. Nicht nur, dass die Söhne sich richtig Mühe gaben, ihre schmutzigen Unterhosen in den Wäschekorb und das schmutzige Geschirr in die Küche zu bringen, um Lisis angeschlagenes Nervenkostüm nicht noch weiter zu strapazieren, nein, Lisi selbst entwickelte sich auch zur perfekten Leibdienerin für Paul. Jeden Wunsch las sie ihm von den Augen ab, und hätte der Arzt ihm nicht Training befohlen, wäre er wohl kaum je aus seinem Bett aufgestanden. Aber an etwas konnte sich Paul noch deutlich erinnern. Den blonden Rachegeist, der ihm erschienen war. Je länger er keusch war, desto deutlich reagierte er auf diese Bilder in seinem Kopf. Doch warum selbst Hand anlegen? Mal seine neue Macht testen.

„Lisi“, rief er eines Vormittags, als die Jungs in der Schule waren.
Sofort kam sie herauf.
Er wies vorwurfsvoll auf das Zelt, das das Leintuch über seiner Körpermitte bildete. „Schau mal, wie du mich vernachlässigt hast. Was kann man da tun?“ – „Aeh, ist das nicht zu früh für dich, so eine Anstrengung?“, fragte sie unsicher.
„Ja, ich soll mich nicht anstrengen. Aber du, du könntest dich ja ein wenig anstrengen, nicht? Du willst doch, dass es mir gut geht und ich bald wieder gesund bin, nicht wahr?“
„Ja, aeh.“ Zögernd näherte sie sich dem Zelt.
„Du kannst ja erstmal mit der Hand“, ermutigte er sie.
Sie hatte es ihm noch nie mit der Hand besorgt. Oder mit sonst einem Körperteil außer ihrer Scheide. Und auch dort war eigentlich eher er der aktive Part gewesen. Sie durfte nur auf dem Rücken liegen, der Rest war Männersache. Jetzt berührte sie unsicher die Spitze des Zelts.
„Na das Leintuch darfst du dazu schon wegnehmen. Noch nie einen nackten Mann gesehen?“, herrschte er sie an.

*

Sie errötete und zog das Leintuch weg. Ein wenig erschrak sie schon. In den 13 Jahren ihrer Ehe hatte sie den Penis ihres Mannes noch nie in erigiertem Zustand gesehen. Wenn er in diesem Zustand war, dann war es nämlich sonst immer dunkel gewesen. Und sie waren unter der Decke gelegen. Und das was dieser Penis dann jeweils mit ihr tat, fand sie eigentlich auch nicht wirklich erhebend. Meist tat es entweder weh oder war langweilig, weil Paul nicht eben ein phantasievoller Liebhaber war. Und wenn sie warm wurde, war es bei Paul immer schon vorbei.

Aber jetzt war ihre Phantasie gefordert. Natürlich hatte sie auch schon heimlich, wenn alle fort waren, im Internet diese versauten Seiten aufgesucht und sich vorgestellt, wie es wäre, wenn sie selbst … Aber nein. Sie war doch nicht pervers! Und was würde Paul von ihr denken!

Naja, jetzt hatte er sie ja praktisch dazu aufgefordert. Mutig umschloss sie den Schaft seines Penis mit ihrer Hand und bewegte diese auf- und abwärts. Interessiert sah sie, wie die Vorhaut die Eichel abwechselnd freigab und wieder bedeckte. Die Männer in den versauten Videos waren meistens beschnitten gewesen, deswegen hatte sie das noch nie so genau gesehen. Was sie tat, schien Paul jedenfalls nicht weh zu tun.

Mit seiner Hand griff er unter ihren Rock und begann ihren Hintern zu streicheln. Dann zog er ihr unter dem Rock das Höschen runter und streichelte ihre nackten Hinterbacken. Plötzlich gab er ihr einen harten Klatsch, dass sie erschreckt aufjapste. „Handarbeit mäßig. Und wie bist du mündlich?“, knurrte Paul.
Was? Meint er das ernst? Sollte sie wirklich dieses Ding in den Mund nehmen? Natürlich, unnötig das zu erwähnen, man kann das ja in jeder beliebigen anderen Geschichte nachlesen, war Lisi unterdessen selber ganz feucht geworden. Frauen werden immer feucht, wenn sie einen Mann wichsen und er ihnen auf den Hintern schlägt. Jedenfalls wünschte sie sich, dass Paul seine Hand von ihren Hinterbacken endlich zwischen ihre Beine wandern lassen würde. Vielleicht, wenn sie ihn doch mit dem Mund …

Kurz entschlossen und mit Todesverachtung stülpte sie ihre Lippen über das Teil. Allerdings begann sie gleich zu würgen, denn es schmeckte nicht wirklich neutral. Augen zu und durch. Sie begann zu blasen, weil so nannte man das wohl.
„Bist du verrückt?“, rief Paul und klatschte ihr erneut auf den Hintern. „Ich bin doch keine Luftmatratze!“
„Was soll ich denn tun?“, fragte sie verzagt

(Ich weiß, was Sie jetzt denken. Sie denken: „Wieso beißt sie ihm nicht einfach mal kräftig rein, diesem Macho-Arsch?“. Nein, das wird sie nicht tun. Sie ist von seiner Behandlung feucht geworden, schon vergessen? Passen Sie gefälligst besser auf!)

„Lecken, lutschen, saugen kannst du. Aber bitte alles abwechselnd und sanft. Aber nicht reinblasen!“
Sie tat ihr Bestes und tatsächlich begann er sie nun wieder wohlig zu streicheln. Einmal kam seine Hand sogar beinahe in die Nähe ihres Lustpols. Beinahe. Plötzlich atmete er so tief und schnell, dass sie einen Moment fürchtete, er habe wieder einen Herzinfarkt. Noch während sie ängstlich zu seinem Gesicht schielte, ging der Penis in ihrem Mund los. Schwälle von übelst schmeckendem Saft ergossen sich in ihren Mund.
Sie prallte zurück und spuckte umgehend aus, direkt auf Pauls Bauch. Dann rannte sie ins Badezimmer und spülte sich den Mund, bevor sie erbrechen musste.
Als sie aus dem Badezimmer zurück kam, musterte Paul sie böse. „Hol das große Lineal aus dem Büro“, befahl er.
„Zieh den Rock und den Slip aus und dreh dich um“, befahl er, als sie es gebracht hatte.
Sie gehorchte stumm.
ZACK, schlug er ihr mit dem Lineal mit voller Kraft auf den Hintern.
Sie schrie auf und ging einen Schritt nach vorne.
„Komm sofort zurück“, knurrte er. „Jedesmal wenn du versuchst, dich zu entziehen, gibt es einen Schlag zusätzlich. Jetzt also noch drei.“
Schniefend, aber seltsam geil wie noch nie, stellte Lisi sich wieder neben das Bett. Der nächste Schlag kam nicht mehr so unerwartet, und sie konnte stehen bleiben und nur leise aufschreien. Die nächsten zwei Schläge gab Paul mit womöglich noch mehr Kraft und Lisi entfuhr ein lauter Schrei, aber sie blieb stehen.
„So, das war, weil du meinen Saft ausgespuckt hast. Jetzt leckst du die Reste auf und schluckst sie hinunter, wie sich das für eine Sklavin gehört.“
Lisi bemühte sich redlich, die Reste des Spermas von Pauls Bauch und aus seinen Schamhaaren herauszulecken. Und obwohl sie den Geschmack immer noch nicht mochte, gelang es ihr jetzt doch, alles hinunterzuschlucken.

*

Ja, liebe Leser. So wurde Lisi doch noch zu Pauls Sex-Sklavin. Beide konnten es morgens kaum erwarten, dass die Kinder aus dem Haus gingen, damit sie sich ihren Spielen widmen konnten. Zusammen lasen sie, teils mit Schaudern, teils mit Faszination, Geschichten auf „www.bdsm-geschichten.net“ und holten sich dort viele Anregungen. Und wenn sie nicht gestorben sind, dann …

Halt, das Wichtigste hab ich beinah vergessen.

Eines Nachmittags, als Paul seinen vom Arzt befohlenen Spaziergang beendet hatte, begegnete er auf dem Heimweg der neuen Nachbarin, die erst vor wenigen Wochen eingezogen war, und die sie, wegen der Ereignisse um den Herzinfarkt, noch nicht kennengelernt hatten.
Sie kam gerade aus ihrer Tür und strahlte ihn an.
Pauls Herz blieb beinah stehen. Sie strahlte ihn aus verblüffend blauen Augen an, die unter einer goldblonden Mähne hervorblitzten. Und sie hatte ein Lächeln, das seinen Schwanz beinah dazu brachte, die Hose zu sprengen.
„Aeh“, sagte er freundlich.
„Guten Tag“, entgegnete sie, „es kommt mir fast vor, als hätte ich sie schonmal irgendwo gesehen.“ Sie lachte und sah bedeutungsvoll zu seinem offenen Schlafzimmerfenster hinauf. „Wie ich höre, läuft ihre Ehe zur Zeit nicht schlecht, wie?“
„Aeh …“, antwortete er aufrichtig.
Sie winkte ihm noch zu und lief davon.
Er schaute auf das Schild an ihrer Gartentür: „Morgana M., Hexe.“

Ich weiß, was Sie jetzt denken. Sie denken: „Was, Salomé, das soll es gewesen sein?“ Ja gut, greifen Sie halt selber in die Tasten und schreiben was Besseres!


Fortsetzung folgt nächste Woche


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3 Gedanken zu „Der Spießbürger – Teil 1“

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