Durch die Hölle (sub) – Leseprobe

Subversive Stories über Sex, über Sadomaso und über das Absurde. Ein Sadist wird in der Hölle gefoltert, eine Sub hat Sex mit Dämonen und die NSA spioniert im Himmel. Diese Geschichten sind ein Parforce-Ritt ‚durch die Hölle‘.

Achtung: Diese Leseprobe enthält unter Anderem auch Beschreibungen sexuellen Handlungen. Wenn Sie von derartigen Beschreibungen abgestossen sind, sollten Sie nicht weiterlesen .

Durch die Hölle

sub

– 1 –

»Hallo«, sagte eine nicht unfreundliche Stimme.

»Wo … wo bin ich?«, antwortete ich, nicht eben intelligent, und ohne zu bemerken, wie klischeehaft meine Frage war. Nichtsdestotrotz, ich wusste es wirklich nicht. Und ich fühlte mich … seltsam.

»In der Vorhölle«, antwortete die Stimme. Noch immer gleichbleibend freundlich. Verdammt, ich liege hilflos da, und jemand will mich verscheißern. Was ist überhaupt passiert? Wie bin ich hierher gekommen? Wo ist ›hier‹? Liege ich überhaupt? Ich konnte meine Körperlage nicht fühlen! An diesem Punkt meiner Überlegungen angelangt, öffnete ich die Augen.

Was dann geschah, ist schwierig zu beschreiben. Ich sah nicht meine Umgebung, vielmehr schien meine Umgebung irgendwie zu materialisieren, während ich mich umsah. Mir gegenüber saß ein rotes Teufelchen. Ja, wirklich. Ein rotes, spitzbübisch grinsendes Teufelchen, etwa daumengroß, komplett mit Schwanz und Dreizack.
Ich blinzelte hektisch.
»Versuchst du etwa, mit mir zu flirten?«, fragte das Teufelchen. Ich antwortete nicht. Wieso hätte ich der Ausgeburt meiner überreizten Fantasie antworten sollen? Stattdessen versuchte ich zu erkennen, wo ich war. Doch die Umgebung wirkte, wie das verwaschene Schwarz-Weiß-Foto eines im Nebel liegenden Feldes. Hinter dem Teufelchen schienen weit entfernt diffuse Konturen zu entstehen. Sonst war alles grau in grau.
Mangels eines anderen Fixpunktes widmete ich mich doch wieder meiner Halluzination.
»Wer bist du?«, fragte ich ihn herausfordernd.

»Aulak«, antwortete er nur. Da ich mich mit Dämonen ein wenig auskenne, konnte ich ein Kichern kaum unterdrücken:
»Willst du mich etwa auffressen?«

»Gut möglich«, knurrte er und schien ein wenig zu wachsen,
»vielleicht werde ich dich aber auch nur vernaschen.«
Der Boden schien aus feinem, weichen Sand zu bestehen. Ich konnte ihn allerdings nicht fühlen. Der Grund wurde klar, als ich an mir hinunterblickte. Ich existierte nicht. Das heißt, ich sah nichts außer dem Boden.

»Moment«, sagte ich zu mir, um die aufkommende Hysterie zu beherrschen,
»fangen wir mal ganz von vorne an. Descartes: Ich denke, also bin ich.« Ich existierte also. Egal was ich sah, oder besser gesagt: nicht sah. Aber fast alles außerhalb dieses Funkens Selbst-Bewusstsein schien verschwunden zu sein. Alles außer dieser Wahngestalt, die zu allem Überfluss auch meine Gedanken zu lesen schien:
»Du weißt, dass Solipsismus sich weder beweisen noch widerlegen lässt.«

»Ich hab dich erwischt!«, triumphierte ich. »Wenn Du nicht eine Ausgeburt meiner eigenen Fantasie wärst, wüsstest du nicht, woran ich gerade gedacht habe! Verschwinde!« Doch Aulak dachte nicht daran, zu verschwinden:
»Glaubst du vielleicht, deine Gedanken seien dermaßen originell, dass sie in dieser Situation noch nie gedacht worden wären? Ihr frisch Verstorbenen tickt doch alle gleich. Und ganz davon abgesehen: Wo steht geschrieben, dass ein Dämon nicht Gedanken lesen kann?«
Natürlich hatte er recht. Ich hatte keinerlei Chance herauszufinden, ob das real war, oder ob ich einfach nur verrückt wurde.
»Du bist nicht verrückt, du bist tot«, sagte ich zu mir selbst mit einem wachsenden inneren Kichern. Erneut fühlte ich die aufsteigende Hysterie, und diesmal eilte mir Descartes nicht zu Hilfe. Das Nichts, das dem Tod folgte, hatte ich mir definitiv anders vorgestellt. Ich versuchte es mit absurder Rationalität: Hysterie kommt von ›Hystera‹, dem griechischen Wort für Gebärmutter. Weil die alten Griechen (zumindest die männlichen) davon überzeugt waren, dass die weibliche Hysterie eben dort ihren Sitz hatte. Ergo, ohne Gebärmutter keine Hysterie. Q.e.d, dachte ich triumphierend und blickte die Leere an der Stelle an, wo ich eigentlich meinen Bauch vermutet hätte. Und während ich noch hinsah, entstand dort aus dem Nichts meine Gebärmutter. Zumindest sah sie so aus, wie ich sie mir vorgestellt hätte. Ich hatte sie ja noch nie gesehen. Dort hing nun also eine Gebärmutter irgendwie in der Luft und meine Hysterie konnte sich frei entfalten.

»Sag mal, deine Fantasie ist aber ein wenig kümmerlich«, tadelte das Teufelchen,
»hängt deine Gebärmutter wirklich einfach so allein herum?«
Nein, tat sie nicht. Und während ich mir meine inneren Zusammenhänge vorstellte, entstand an der Gebärmutter eine Vagina, komplett mit Vulva.

»Schon besser«, brummte Aulak, und ich konnte erkennen, dass er jetzt auch einen Penis hatte.
»Mach nur weiter«, forderte er mich auf, während er das traurige Fragment meines Körpers studierte, welches ich eben, ja was eigentlich, erschaffen? erdacht?, hatte. Nein, ich wollte hier keine Dämonen-Peepshow abhalten und versuchte, an etwas anderes zu denken, als an meinen Körper. Es gelang mir nicht. Um die Vulva herum entstanden meine Oberschenkel, mein Venushügel und mein Bauch. Bald hatte ich genug Körper, um mich auf dem Sandboden sitzen zu fühlen. Mit gespreizten Oberschenkelstummeln, mein Intimstes direkt im Blickfeld des Dämons. Ich beeilte mich, meine Beine fertigzudenken und klemmte sie dann zusammen. Ich konnte nicht mehr aufhören.
»Denken Sie jetzt keinesfalls an ein Zebra!«, lautet eine klassische unerfüllbare Aufgabe. Und genau so ging es mir. Ich wollte nicht an meine Hand denken, und prompt entstand sie. Ich wollte nicht an meine Brüste denken, da waren sie. Genau so, wie ich sie in Erinnerung hatte. Keine Ahnung, ob und wie auch meine inneren Organe entstanden, denn von den meisten von ihnen hatte ich eine noch unschärfere Vorstellung, als von der Gebärmutter. Was mir allerdings absolut nicht gelingen wollte, war mir Kleidung über meinen nackten Körper zu denken. Ich stellte mir die verrücktesten Roben, Taucher- und Astronautenanzüge, Laborkittel und so weiter vor, aber ich blieb nackt, wie ich mich eben erschaffen hatte. Mit den Händen tastete ich nach meinem Gesicht; es schien in dem Moment zu entstehen, in dem ich seine Konturen erforschen wollte. Und ja, es schien mein Gesicht zu sein. Und auch mein Haar, das ich so liebte, war in vollem Glanz wieder da.
In der Zwischenzeit war Aulak ganz bemerkenswert gewachsen. Ohne, dass ich die Veränderung direkt bemerkt hätte, war das daumengroße Teufelchen zu einem beeindruckenden, gut zwei Meter messenden Dämonen mit roter Haut, scharf gezeichneten Zügen, einer Hakennase, muskulösem Oberkörper, und, last, but not least, einem wahrlich Furcht einflößenden Penis geworden. Dieser hatte sich gehoben wie ein Kran, während der Dämon meinen fertiggestellten Körper musterte. Vergebens versuchte ich noch einmal, mir Kleidung, oder doch wenigstens einen stabilen Keuschheitsgürtel vorzustellen. Aber ich blieb nackt.
Die unverkennbar lüsternen Blicke Aulaks machten mir Angst.
»Was willst du von mir?«, fragte ich mit Beben in der Stimme.

»Na was denkst du wohl? Das hier ist die Hölle!«, grollte er finster und fasste meine linke Brustwarze zwischen Daumen und Zeigefinger. Und mein Körper, eben noch ein ätherisches Nichts, war durchaus in der Lage, Schmerz zu empfinden. Soviel wurde mir jedenfalls klar, als Aulak kräftig zukniff und mich mit einem heftigen Ruck zu sich zerrte. Ich schrie auf und fand mich einen Augenblick später auf dem Rücken liegend wieder. Als ich versuchte, mich umzudrehen und wegzurobben, warf er mich erneut mühelos auf den Rücken und versetzte mir rechts und links eine Ohrfeige.
»Du wirst jetzt deinen ersten höllischen Fick erleben«, sagte er mit höhnischem Lachen,
»und du wirst dich besser nicht wehren!«

»Bitte nicht«, flehte ich mit Blick auf sein monströses, mehr als armdickes Glied. Von diesem Prügel penetriert zu werden, würde nicht weniger schmerzhaft sein, als eine Geburt.
»Bitte geben Sie mir wenigstens einen Moment Zeit, mich feucht zu machen«, bat ich, »oder darf ich Sie blasen?« Da ich mir nicht vorstellen konnte, die Eichel in den Mund zu kriegen, korrigierte ich sofort: »Ich meine: lecken?«
Aulak lachte dröhnend. Er packte mich grob an meinen Titten, hob mich daran hoch wie eine Puppe und setzte mich auf seinen Schoss. Sein Glied drückte an meinen Bauch, die Spitze irgendwo in der Magengrube. Er schaute mir tief in die Augen, und ich registrierte verblüfft, dass seine Pupillen wie die einer Katze geformt waren. Dann öffnete er den Mund, und ich schrie auf und versuchte ebenso verzweifelt wie vergeblich, mich zu befreien, als ich seine Zunge sah. Es war die Zunge einer Schlange. Lang, dünn und mit zwei Spitzen, welche sich unabhängig voneinander bewegten.
Er fasste mich mit einer Hand im Genick, gab mir mit der anderen eine kräftige Ohrfeige und küsste mich dann. Obwohl ich die Lippen mit aller Kraft zusammenpresste, drang seine Zunge ohne erkennbare Mühe dazwischen und leckte lüstern über meine geschlossenen Zahnreihen. Ich meinte, kurz ein belustigtes Aufblitzen in seinen Katzenaugen zu sehen, dann griff er mir in den Kieferwinkel und drückte so kräftig, bis ich vor Schmerz japsend den Mund aufmachte. In diesem Moment eröffnete sich mir eine neue Dimension der Lust. Seine Zunge war einfach unglaublich. Die beiden Spitzen erkundeten meinen Mundraum unabhängig voneinander, kosten meine Zunge und erreichten wegen ihrer außerordentlichen Länge und Beweglichkeit jeden Quadratzentimeter. Ich war eine leidenschaftliche Bläserin. Ich liebte es, einen Penis tief bis in den Rachen zu nehmen. Ja, es erregte mich sogar, ihn an meiner Rachenhinterwand zu fühlen. Meine ganze Mundhöhle war eine erogene Zone. Und Aulak schien dies zu wissen. Besser als jeder Penis, den ich bisher im Mund gehabt hatte, erregte seine Schlangenzunge meine Lust. Natürlich reagierte mein Körper. Meine Möse wurde feucht, meine Brustwarzen verhärteten sich, mein Herz (welches Herz?) raste. Nach einiger Zeit fasste der Dämon mich an den Hüften und hob mich hoch, um sich meinen Nippeln zu widmen. Die beiden Zungenspitzen umfassten die Brustwarze, zwirbelten und zogen daran, und fühlten sich wie eine Kombination aus zärtlichen Fingern, weichen Lippen und lüsterner Zunge an. Ich stöhnte laut und drängte meine Brust an seinen Mund. Dann umfasste ich seinen Kopf, streichelte sein Haar, das sich seltsam drahtig anfühlte, und erreichte schließlich seine Hörner. Ohne mich wirklich darüber zu wundern, dass ich nun zum ersten Mal mit einem gehörnten Wesen Sex hatte, hielt ich mich daran fest, um ihm erst die eine, dann die andere Brust anzubieten.
Doch dann packte er mich wieder um die Hüften, hob mich an, drehte mich herum, als ob ich eine Gummi-Sexpuppe wäre, und setzte seinen Penis an meiner Vulva an. Noch bevor mein überraschter Aufschrei verklungen war, drang er brutal in mich ein. Ein wahnsinniger Schmerz raubte mir die Luft, und meine Lust war weggeblasen. Doch meine Schmerzensschreie schienen Aulak nur noch mehr aufzugeilen, denn er rammelte mich rücksichtslos. Und jedes Mal, wenn sein Riesenschwanz an meinen Muttermund stieß, rasten von Neuem heiße Schmerzwellen durch meinen ganzen Körper. Endlich spritzte er ab.
Normalerweise fühlt man nicht viel vom Abspritzen. Man fühlt das Zucken des Penis und vielleicht ein Gefühl der Wärme und ein leichtes Kribbeln. Doch Aulak war kein gewöhnlicher Mann. Er schien Nadeln statt Spermien zu verschießen. Oder vielleicht hatten seine Spermien spitze Hörner, wie er selbst. So fühlte es sich jedenfalls an. Ich krümmte mich vor Schmerz und merkte gar nicht, wie er mich endlich von seinem Penis zog und vor sich auf den Boden warf. Lange lag ich zusammengekrümmt da und schluchzte.
Als ich endlich wieder wagte, die Augen zu öffnen, hatte sich der Dämon erneut verändert. Aus dem baumlangen, muskelbepackten Teufel war ein fetter Buddha geworden, der mit halb geschlossenen Augen zufrieden in sich hinein lächelnd vor mir saß. Er sah, nun, einfach vollkommen sexuell befriedigt aus. Er wirkte überhaupt nicht mehr bedrohlich, allerdings auch nicht mehr aufregend. Sein Penis war irgendwo unter den dicken Bauchfalten verborgen. Offensichtlich brauchte ich mich im Moment nicht mehr vor ihm zu fürchten. Ich rappelte mich hoch und wischte mir die Augen trocken. Prüfend tastete ich mich ab. Obwohl ich vorhin das Gefühl gehabt hatte, zerrissen worden zu sein, war meine Vulva völlig intakt und tat auch nicht mehr weh. Auch meine Brüste, in die er ja vor Kurzem seine Krallen geschlagen hatte, um mich hochzuheben, zeigten keine Spur dieser Misshandlung. Ein Rätsel mehr, was soll’s.

»Du hast mich belogen«, sagte ich schließlich herausfordernd, »das ist gar nicht die Hölle. Hast du nicht gesagt, ich sei in der Vorhölle?«
Aulak blinzelte belustigt: »Stimmt. Das ist aber nur ein sehr unwesentlicher Unterschied. Wir werden uns jetzt bald auf den Weg zur Hölle machen.« Damit wies er hinter sich auf die in der Ferne unscharf aufragenden Konturen einer Mauer.

»Und wenn ich nicht mitkommen will?«, fragte ich aufsässig.

»Dann darfst du in der Vorhölle bleiben. Das wird bestimmt sehr amüsant für dich.«

»Was gibt es denn in der Vorhölle?«

»Sieh dich um«, sagte er mit einer kreisförmigen Geste. Es war alles nur grau in grau. In der Ferne schien der graue Himmel in den grauen Boden überzugehen. Ein diffuses Licht erhellte alles gleichförmig und man sah keinen einzigen Schatten. Die einzige erkennbare Kontur war die Mauer, die weit hinter Aulak aufragte.

»Du meinst, es sieht überall gleich aus?«

»Ja.«

»Und gibt es keine anderen Menschen hier?«

»Doch, Millionen und Abermillionen!«, antwortete der Dämon, »aber du wirst keinen davon sehen. Noch nie sind einander zwei Verdammte in der Vorhölle begegnet.«

»Und wenn ich lang genug in diese Richtung marschiere?«, fragte ich unsicher, und wies hinter mich, entgegengesetzt zur Mauer.

»Es wird sich nichts ändern. Du kannst bis zum Jüngsten Tag marschieren, und alles wird immer gleich aussehen.«

»Der Jüngste Tag?«, wiederholte ich zweifelnd.

»Naja, eines Tages wird der Chef das Jüngste Gericht ausrufen und dann werden alle Sünder versammelt und abgeurteilt. Du hast doch bestimmt schon davon gehört!«

»Der ›Chef‹?«, bohrte ich weiter. Sollte es wirklich so sein, dass diese Geschichten wahr waren?

»Nun, wir nennen ihn den Chef. Er mag es nicht, wenn man seinen richtigen Namen ausspricht. Frag mich nicht, warum.« Eine Erinnerung stieg in mir auf, an eine Steinigungsszene mit Graham Chapman, Eric Idle und Terry Jones. Prustend fragte ich:
»Jehova?« Kaum hatte ich es gesagt, fühlte ich einen heftigen, unglaublich schmerzhaften Schlag zwischen den Schulterblättern, der mich bäuchlings in den Staub warf.
Während ich mich, Sand spuckend, langsam wieder aufrappelte, sagte der Buddha kichernd: »Ich hatte dich gewarnt, aber du musst wohl wirklich jede Erfahrung selber machen, wie?«
Da, wo ich vorhin gesessen war, lag ein großer, scharfkantiger Stein. Mindestens zwanzig Zentimeter groß. Offensichtlich hatte dieser Stein mich umgeworfen. Ich saß inmitten einer absolut flachen Ebene, deren Boden, soweit das Auge reichte, aus feinem Sand zu bestehen schien, und war von einem aus dem Nichts kommenden Stein getroffen worden, weil ich ›Jehova‹ gesagt hatte. Noch während ich den Stein anstarrte, versank dieser mit einem gurgelnden Geräusch im Sandboden und war nach wenigen Sekunden spurlos verschwunden. Das Absurde dieser Situation hätte mich normalerweise amüsiert. Ich liebte diese Art von schwarzem Humor. Aber weil das alles doch so verdammt echt wirkte, fühlte ich stattdessen zunehmende Angst und Verzweiflung. Ich warf mich zu Boden, barg mein Gesicht in den Händen und schluchzte:
»Ich will, dass es jetzt aufhört! Ich will jetzt aufwachen!«
Aulak, der sich erneut gewandelt hatte, und jetzt, abgesehen von den Hörnern, ein wenig wie Leonardo DiCaprio in ›Titanic‹ aussah, hob mich sanft hoch, nahm mich in seine Arme, streichelte mir sanft über den Kopf und sagte:
»Es wird nicht aufhören. Das ist die Hölle.«

»Die Vorhölle«, korrigierte ich automatisch, doch er lächelte nur milde und streichelte mich weiter. Ich genoss seine Zärtlichkeit eine Weile, dann fragte ich:
»Wieso muss ich überhaupt in die Hölle? Ich war doch kein so schlechter Mensch!« Er schaute mich ernst an und erwiderte:
»Doch, du warst eine Sünderin. Und du hast deine Sünden vor dem Tod nicht bereut.«

 

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2 Gedanken zu „Durch die Hölle (sub) – Leseprobe“

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