Kinky Secret 2 – Fickstück

Das Wort ist der Auslöser, der Trigger, der meine Existenz als respektable Geschäftsfrau  beendet,  mich für einen Abend all meiner Hemmungen beraubt und zu etwas Anderen werden lässt. Mein Bauch dreht sich, als seine Stimme aus dem Lautsprecher dringt. Hitze breitet sich in meinem Leib aus und rast direkt zwischen meine Beine .

Verführung in XXL - Orion - 100 % Erotik»Lilian!«  Zuerst sagt er immer meinen Namen, falls eine Sekretärin das Gespräch entgegen nimmt oder Gott bewahre, mein Mann.

»Fickstück!«

Bei diesem Wort wird seine Stimme noch ein Stück tiefer, im Klang wie in der Wirkung auf mich. Als mein Therapeut und Seelenklempner hatte er tief in meinem Inneren gegraben und im Verlauf mehrerer Hypnosesitzungen Dinge hervorgeholt, derer ich mir selbst nicht bewusst war und die ich mir ohne seine Hilfe niemals eingestanden hätte.

Ich könnt mich weigern, ihn anzeigen, jedenfalls in der Theorie.  Ich hätte seine Existenz längst vernichten können. Doch in der Realität zittern meine Hände schon vor Aufregung und meine Oberschenkel pressen sich zusammen.

»Ja«, ich zwinge mich zu Flüstern, damit meine Stimme nicht kippt. Vom anderen Ende klingt mir ein trockenes Lachen entgegen.

»Du bekommst ein Paket mit Kleidung und weitere Anweisungen.«

»Ja«, antworte ich, doch er hat schon aufgelegt. Benommen halte ich den Hörer in der Hand, als die Gegensprechanlage schon klingelt. Ich reiße mich aus meinen Gedanken, kann nicht sagen, wie lange ich ihnen nachgehangen habe. Ein Bote sei da, erfahre ich von meiner Sekretärin, und ein junger Mann schreitet durch die Tür. Mitte 20, groß, gutaussehend. Er legt einen Karton auf meinem Schreibtisch, verabschiedet sich höflich und verschwindet wieder. Ob er es weiß? Ob er einer von ihnen ist? Seiner Miene war nichts zu entnehmen.

Ganz unten liegt noch ein Zettel mit einer Adresse und einer Uhrzeit. Rasch gebe ich sie in die Suchmaske ein und unsere  Immobiliensoftware wirft mir das Objekt als einen Baumarkt aus, der seit drei Jahren geschlossen ist. Es gibt einen formlosen Pachtvertrag mit einem Schrotthändler, ohne feste Laufzeit. Mit einem Mausklick lege ich ein neues Projekt an, nehme dieses Objekt in unsere Datenbank auf und trage für den heutigen Abend einen Besichtigungstermin ein. Das gibt mir ein perfektes Alibi und nebenbei werden die Adressdaten des Objekts gleich auf das Navigationsgerät meines Firmenwagens übertragen. Alles vollautomatisch bis hin zur Absage diverser Termine, sowie der Buchung eines entsprechenden Hotels durch meine Sekretärin. Nur den Anruf bei meinem Mann muss ich selbst erledigen.

***

Wie im Autopilot überstehe ich die fast zweistündige Autobahnfahrt und checke mit zitternden Knien im Hotel ein. Dass ich ohne Gepäck anreise, bringt mir komische Blicke ein. Ich gönne mir noch einen Salat zur Stärkung und zwei Gläser Champagner für die Nerven, dann ab ins Zimmer und unter die Dusche. Glücklicherweise halten gute Hotels heutzutage alles bereit, was die Dame von Welt benötigt, um sich auf ein verrücktes Sex-Abenteuer vorzubereiten: Duschgel und Einwegrasierer. Nach der Dusche sofort den Plug einführen, dann habe ich wenigstens noch etwas Zeit, mich daran zu gewöhnen. Aber kaum habe ich ihn mit allergrößten Mühen und mit reichlich Gleitgel hinein gezwängt, fühle ich mich so dermaßen ausgefüllt, dass ich ernsthafte Zweifel habe, was die Gewöhnung angeht. Die Haare nach hinten und zu einem Zopf geflochten, dezentes Make-Up mit viel Schwarz um die Augen. Männer lieben es wenn dunkle Tränen über meine Wangen rinnen. Ihre einfachen Gemüter ziehen intuitiv den richtigen Schluss, wenn das abgefickte Objekt ihrer sexuellen Gier entsprechend abgefuckt aussieht. Die Schuhe unter dem Arm husche ich in dem nuttigen Mantel, der knapp über den Saum der Halterlosen reicht, durch die Flure des Hotels, schaffe es ungesehen zum Aufzug und von da in die Tiefgarage. Mein Herz überschlägt sich fast, als ich das Geräusch eines anderen Fahrzeugs höre, aber es ist zum Glück eine Etage unter mir. Ich bin heilfroh, als ich endlich in meinem Wagen sitze und tief durchatme. »Das Schwierigste habe ich hinter mir«, denke ich und lache unwillkürlich auf, als mir bewusst wird, wie absurd dieser Gedanke ist.

Die paar km Fahrt zum Ziel ziehen sich wie Stunden, in meinem Kopf hämmert nur ein einziger Gedanke: »Du musst das nicht machen. Du kannst noch zurück!« Minutenlang sitze ich im Halbdunkel einer Straßenlaterne in meinem Wagen und starre auf die Fassade eines früheren Einkaufzentrums. Irgendein Teil meines Gehirns ist ohne mein Zutun sogar in der Lage sich Einzelheiten zu dem Immobilienobjekt zu speichern, denen ich allerdings erst morgen früh nachgehen werde. Schließlich öffne ich die Tür, stelle meine Nuttenschuhe neben den Wagen, schlüpfe hinein und steige aus. Den Wagenschlüssel stecke ich in die Innentasche des Mantels, eine Handtasche nehme ich nicht mit.

Dass ich nicht zurück kann. Dass ich es tun muss, wird mir in dem Moment klar, als ich mich umdrehe und in Richtung des Lieferanteneingangs stolziere. Die Spannung erfasst mich so unmittelbar und intensiv, wie der kalte Abendwind, der mir unter den dünnen Mantel weht. Eine Gänsehaut überzieht meinen ganzen Körper und meine Haut scheint sich mit jedem Schritt mehr zusammenzuziehen. Durch das Tor schreite ich in das Dunkel von verlassenen und dunklen Lagerhallen, durch die ich auf der Suche nach meinen unbekannten Vergewaltigern oder Liebhabern irre, bis eine Lichtreflexion mich auf die richtige Fährte bringt. Endlich bin ich in der Verkaufshalle des früheren Supermarktes. Hier ist der Boden gefliest und meine Schritte knallen so laut wie Pistolenschüsse durch die riesige Halle, die ich bis zum Ende durchschreiten muss, bis ich endlich ankomme.

Im flackernden Licht von dutzenden Kerzen, die irgendjemand mitgebracht hat, starren mich zehn Augenpaare an. Sie stehen um einen großen und sehr alten Schreibtisch herum. Es gibt auch noch zwei Stühle, einen Barhocker und in der Ecke liegt eine Matratze. Es ist bizarr, fast surreal. Wir sind die Komparsen in einem postmodernistischen Porno-Pop-Up Theater und ich bin die Hauptdarstellerin. Ich gebe mich eiskalt, fast schon die Karikatur eines Vamps, obwohl ich innerlich fast zerreiße vor Anspannung. Ich gönne jedem einen kurzen Blick, scanne einen jeden ab. Keiner von Ihnen ist älter als dreißig, ganz normale Typen, doch jeder für sich unterschiedlich. Ein gebräunter Hipster mit Tattoos, Hoodie und mächtiger Brustmuskultur. Einer mit Baggiepants, Basecap, Piercings im Gesicht und Fleshtunnels in den Ohren. Dieses Mal sind nur zwei Anzugträger darunter.

Ganz langsam öffne ich meinen Mantel, streife ihn über meine Schultern. Sie machen mir Platz, als ich zwischen ihnen hindurchschreite und den Mantel weit hinter die Requisiten unserer Aufführung werfe . Es gibt nichts, was mit diesem Moment vergleichbar ist. Ich bin mir meiner Selbst bis zur letzten Zelle meines Körpers bewusst. Ich bin kein Model, aber ich glaube ich kann mit einigem Recht sagen, dass ich eine attraktive Frau bin. Männer und erstaunlich viele Frauen haben mir das immer wieder bestätigt. Ich hatte einfach Glück mit meinen Erbanlagen, musste nicht einmal wie andere ständig Sport machen oder stundenlange Sitzungen in Beautysalons. Trotz meines durchaus ausgeprägten Selbstbewusstseins ist es eine enorme Herausforderung, sich zehn Augenpaaren zu stellen, deren Blicke auf meinen mehr oder weniger nackten Körper ruhen. Die mich abchecken, meine Problemzönchen und die Spuren, die das Leben in den vergangenen fast 40 Jahren hinterlassen haben. Als ich mich umdrehe, umringen sie mich schon. Raubkatzen, die im Dunkel der Nacht ihre Beute umstellt haben und bereit sind, ihr den tödlichen Schlag zu verpassen. Einige haben schon ihre T-Shirts und Sweater abgestreift. Andere sind schon mehr oder weniger nackt bis auf die Stiefel. Mir gefällt, was ich sehe und als die ersten Hände nach mir greifen, frage ich mich, wo er diese Kerle findet. Sind es Freunde von ihm? Kennen sie sich? Verlangt er vielleicht sogar Geld von ihnen? Ich habe Internetforen gefunden, wo Gangbangs wie dieser hier geplant werden und der Veranstalter einen saftigen Unkostenbeitrag von den Teilnehmern kassiert. Das würde mich zu einer Nutte machen und meinen früheren Psychotherapeut zu meinem Zuhälter.

Ich glaube nicht, dass es so ist und wenn es so wäre, es wäre mir einerlei, denn ich versinke in einem Meer an Aufmerksamkeit. Hände, die mich berühren, nach mir greifen, ein Mund, der sich auf meine Lippen presst. Ein Kuss, den ich kaum genießen kann, denn schon zwingt eine Hand in meinem Haar meinen Kopf in eine andere Richtung. Der nächste Mund, andere Lippen, die nächste Zunge. Von allen Seiten drängen sie sich an mich, ziehen und drücken. Eine Woge von Geilheit, die mir von allen Seiten entgegenschlägt, wie eine harte Brandung an einen schwankenden Felsen. Ich spüre Bizeps, muskelbepackte Leiber und Schwänze, die sich von allen Seiten an mir reiben. Das Testosteron raubt mir fast die  Sinne. Die Berührungen der vielen Hände an meinem Körper sind überwältigend. Alles verschwimmt miteinander, nur hier und da kann ich einzelne Details ausmachen. Als würde die Wirklichkeit sich auf einen kleinen Ausschnitt komprimieren. Die beiden Hände auf meiner Brust gehören zum gleichen Mann, seine Haut ist rauh, die Hände sind groß und kräftig, aber ihre  Berührung ist zärtlich. Die Fingernägel, die über mein Bein kratzen und sich schließlich in das Fleisch meines Hinterns graben, sind ungewöhnlich lang für einen Mann. An dem schlanken Finger, der sich in meine mehr als bereite Pussy schiebt, ist ein Ring. Der Schwanz in meiner Rechten wächst unter meinen Berührungen zu enormer Größe heran, der in meiner Linken, er ist normal groß, hat an der Oberseite direkt hinter der Eichel einen harten Knubbel, wie eine Verhärtung aus Horn oder eine Operationsnarbe. Eine Zunge ist gepierct und sie gehört nicht zu dem Hipster mit dem Hoodie.

Ich werde nach unten gedrückt. Je einen habe ich in der Hand, drei sind vor mir. Schwänze ragen mit entgegen wie Lanzen, wollen mich ertränken in einem Meer ihres Samens.

»Fickstück!« raunt eine der Stimmen über mir, während eine Hand in meinem Nacken mich auf den Schwanz vor mir drückt. Ich werde sie lutschen, blasen, sie lecken und wichsen, damit sie mir geben, was ich so dringend brauche. Die Hand zwischen meinen Beinen treibt mich mit harten Bewegungen bis kurz vor die Klippe. Ich stöhne laut in den Fleischknebel zwischen meinen Lippen, während die Worte von oben wie Schläge auf mich herunter prasseln. Die Erniedrigung ist vollständig, als harte Ohrfeigen meine Wangen treffen, während ich gleichzeitig zum ersten von vielen Höhepunkten gefingert werde. Ich huste und würge, als sich ein Schwanz in meinen Rachen bohrt, während ich gleichzeitg den ersten von vielen Höhepunkten hinausschreie. Alles verschwimmt in einem Nebel von Ekstase, sie ficken mich von beiden Seiten, wechseln ständig die Positionen. Hände greifen mich und ziehen mich hierher oder dorthin. Sperma landet auf meinem Rücken, in meinem Gesicht. Einer zwingt mich das Kondom von seinem Schwanz, der eben noch in meiner Pussy war, zu lutschen und seinen Inhalt in meinen Mund zu saugen und seinen Schwanz wieder hart zu blasen. Die erste Runde habe ich fast überstanden, bis auf die drei, die das ›Fickstück‹ richtig fertig machen wollen. Abwechselnd ficken sie mich mit einem Stakkato von harten Stößen. Die beiden anderen sind vor mir, halten mich fest und traktieren mich mit Ohr- und Tittenfeigen. Nähert sich der Ficker seinem Höhepunkt, tauschen sie die Plätze. Nach einiger Zeit, die mir wie eine Ewigkeit erscheint, stehen die drei wichsend vor mir und bedecken mein Gesicht mit einer dicken Schicht ihres männlichen Liebesnektars, während der mit dem Ring meine Lust zu einem weiteren Höhepunkt treibt.

Dann liege ich quer auf dem Schreibtisch, mein Kopf hängt über der Tischkante, die Beine weit gespreizt nach oben gestreckt. So bin ich von allen Seiten zugänglich und werde nach Gutdünken von meinen Liebhabern benutzt. Meine Lust ist nur ein Nebenprodukt der animalischen Geilheit und ich bin das Fickstück, an dem diese befriedigt wird. Und genau das treibt meinen inneren Motor, befeuert meine Bedürfnisse. Erst in der totalen Erniedrigung, der absoluten Reduzierung auf ein Sexobjekt, erblühen meine dunkelsten Triebe und ich fühle mich wirklich lebendig.

Es ist schon tief in der Nacht, ich bin halb benommen, als ich seine Stimme wie durch einen Nebel vernehme. Ich liege in meinem Hotelbett, die Bluse ist verschwunden, von den Strümpfen sind nur Fetzen an meinen Beinen. Zum Abschluss wird er seinen Fetisch an mir ausleben und sich an meinem benutzten und geschundenen Körper  befriedigen. Seine Berührungen sind die eines zärtlichen Liebhabers, aber ich bin taub und kaum in der Lage etwas anderes als Schmerzen zu empfinden, die ich aber gerne für ihn ertragen werde. Es bereitet mir eine unglaublich, sehr tiefe Befriedung, dass er meinen besudelten und misshandelten Körper noch einmal benutzt.

 


Dieses „Kinky Secret“ entstand aus folgender Einsendung über Twitter:

Eine Frau viele Männer
#kinkysecret


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Hier gehts es zur Geschichte: Kinky Secret 1 – Office Slave


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