Kinky Secret 1 – Office Slave

Immer wieder erreichen mich mehr oder weniger schlüpfrige Nachrichten auf Facebook oder per Mail, mit Ideen zu Geschichten, von denen Ihr Euch wünscht, dass Ich sie schreibe. Das hat mich auf die Idee zu dieser Ausschreibung gebracht:

Schreib mir deine Lieblingsfantasie und ich werde sie zur Kurzgeschichte ausbauen und aufschreiben. Es reicht, wenn du eine kurze Szene beschreibst, die dich besonders heiß macht. Es kann auch ein Fetisch sein, auf den Du besonders neugierig bist oder ein Erlebnis, dass du schon hattest und das ich nacherzählen soll.

Ab sofort, werde ich jede Woche eine von euren „Kinky Secrets“ in Form einer Kurzgeschichte zu Papier bringen und als Teil der Serie auf dem Blog posten. Du kannst dein „Kinky Secret“ ins Kommentarfeld Ende dieser Seite eintragen, mir per Mail tsbordeme(at)@gmail.com, auf Facebook oder Twitter eine Nachricht schicken. Bitte teile mir unbedingt mit, ob ich deinen Namen nennen, dein Profil verlinken soll oder ob du lieber anonym bleiben möchtest. Diese Geschichten werden dann später als E-Book erscheinen und alle Teilnehmer, die mit ihren Ideen dazu beigetragen haben, werden natürlich ein Gratisexemplar erhalten. Ich bin sehr gespannt auf Eure Einsendungen.
Die Kinky-Secret-Stories erscheinen statt des Blogromans immer Mittwoch Nachmittag

 

Office-Slave

An jenem Morgen herrschte helle Aufregung in der Firma. Schon letzte Woche war die Übernahme eines der wenigen Industrieunternehmen der Region durch einen schwedischen Konzern bekannt geworden. Seit heute Morgen war klar, dass man das lokale Unternehmen im Falle einer Übernahme als Kunden verlieren würde, was die Angestellten von ›Monzen, Solmecke und Partner‹ in helle Aufregung versetzte. Niemand wusste etwas Genaues und die Gerüchteküche brodelte. Ein drastischer Stellenabbau bei MSP war unvermeidlich.

Monique Neumann war eine von jenen, die von dieser Nachricht besonders schockiert waren. Es war klar, dass ihr Name bei einem Stellenabbau ganz oben auf der Liste stehen würde. Aus betriebswirtschaftlicher Sicht, soviel war ihr klar, war es unvermeidbar, dass man ihr sofort kündigte. Sie war trotz ihrer 33 Jahre vom Betriebsalter gesehen eine der jüngsten im Unternehmen. Und sie war noch in der Probezeit von 12 Monaten, womit sie eine der wenigen war, die man einfach loswerden konnte.

Sie war so unkonzentriert, dass sie sich sogar einen Anpfiff von ihrem Büroleiter Benedom einhandelte. In der Mittagspause entschied sie, dass sie etwas tun musste, sie griff entschlossen zum Telefon, wählte die Nummer der Geschäftsleitung und nannte ein Aktenzeichen und den Namen des dazugehörigen Klienten. Kurz vor drei klopfte sie bei Benedom an, teilte ihm mit, dass sie ›rüber‹ müsse. Er zog die Augenbrauen fragend nach oben, aber dann nickte er. Erleichtert atmete Monique auf und machte sich auf den Weg über den Hof des Betriebsgeländes zur Zentrale. Ein moderner Neubau mit gebogenen Glasfronten. Sie strich noch einmal ihren knielangen Rock glatt und betrat das großzügig geschnittene offene Vorzimmer. Man hieß sie in der Lounge Platz zu nehmen, wo sie nach einigen Minuten von der Assistentin des Chefs abgeholt wurde.

Monzen saß telefonierend hinter seinem Schreibtisch, als sie den Raum betrat. Nervös machte Monique ein paar Schritte nach vorne und hörte, wie die Tür hinter ihr sich leise schloss. Sie wartete, bis er das Telefonat beendete und sie mit einer Geste aufforderte näher zu kommen. Unschlüssig ob seine Geste eine Einladung sich in den Sessel zu setzen blieb sie vor dem riesigen Schreibtisch stehen.

»Was gibt es, Frau …«, fragte er scharf und blickte nach unten auf den Zettel, die die Assistentin vor ihn gelegt hatte, »… Neumann?«

Monique spürte Übelkeit in sich aufsteigen. Erst jetzt fiel auf, dass sie sich überhaupt nicht überlegt hatte, was sie sagen sollte.

»Sie dürfen mir nicht kündigen!« platze es aus ihr heraus.

»Ach?«, sagte er, lehnte sich in seinem Sessel zurück, »und warum nicht?«

Ihr schoss durch den Kopf, dass sie an sein Mitgefühl appellieren könnte. Sollte sie ihm sagen, dass ihr Mann nach einem Unfall ein steifes Bein hatte? Dass die Krankenkasse sich weigerte, die Kosten der experimentellen Physio-Therapie zu übernehmen? Wegen des fehlenden Einkommens ihres Mannes hatten sie sämtliche Ersparnisse aufgebraucht und sogar eine Hypothek auf das Haus aufgenommen. Sie biss sich auf die Lippen und schwieg.

Monzen beugte sich vor und tippte etwas in seine elegante kleine Tastatur.

»Sie sind wie lange bei uns?«

»Fast acht Monate?«

Monzen studierte offenbar auf seinem Monitor ihre Personalakte.

»Sie haben einen Master in BWL, sind aber als einfache Steuerfachangestellte eingestellt?«

Monique schwieg, denn es war offensichtlich, dass es keine Frage war, sondern eine Feststellung.

»Verstehe, verstehe. Studium, Heirat, dann das Kind.«

»Ist wohl auf Solmeckes Mist gewachsen, ihre Einstellung.«

»Tut mir leid. Wir können sie über die Probezeit nicht weiter als einfache Angestellte weiter beschäftigen. Und eine neue Stelle für eine Bertiebswirtin werden wir angesichts der aktuellen Entwicklung nicht für sie schaffen.«

»Ist mir egal,« sagte Monique, »ich würde alles tun, um den Job zu behalten.«

»Alles?« wiederholte Monzen leise, »verständlich. Wenn wir sie sofort kündigen, kommen sie nicht mal auf 12 Monate.«

Monique spürte Hitze in ihrem Gesicht aufsteigen, als ihr klar wurde, was das bedeutete. Monzen sprach das Offensichtliche aus:

»Dann haben sie nicht einmal Anspruch auf Arbeitslosengeld.«

Erneut blickte Monzen auf den Bildschirm.

»Ich glaube nicht, dass ich was für sie tun kann. Wenn wenigstens Benedoms Berichte über ihre Arbeitsleistung besser wären, aber selbst dann …«

»Bitte Herr Monzen. Ich würde wirklich alles tun. Ich kann diesen Job nicht verlieren!«, schoss es erneut aus ihr heraus.

Monzen liess sich in seinen Chefsessel zurück fallen und legte die Hände auf die Armlehnen.

»Alles!« wiederholte er leise und taxierte sie. Sein Blick bohrte sich tief in ihre Augen und wanderte nach unten. Noch bevor er sprach, dämmerte Monique, dass er sie völlig falsch verstanden hatte. Sie hatte gemeint, dass sie weiterhin für das niedrige Gehalt einer einfachen Angestellten arbeiten würde, trotz ihres Studienabschluss‹.

»Monique,« sagte Monzen, »zieh deinen Rock aus!«

Der Satz hallte schwer durch den Raum. Ihre Augen weiteten sich, aber sie sagte nichts. Sie schaute auf die Tür zurück und schluckte schwer.

»Wenn du den Job behalten willst, zieh den Rock aus. Sofort!«

Beim letzten Wort nahm seine Stimme einen scharfen Klang an. Monique war klar, dass es ihre letzte Chance war. Es gab kein Verhandeln mehr, kein Bitten und kein Betteln. So oder so, die Macht, die er über sie hatte, bereitete ihm offensichltich höchsten Genuss.

Ihre Hände zitterten, als sie nach hinten griff, den Reissverschluss öffnete und dem Rock langsam nach unten streifte. Als der Rock auf den Boden geglitten war, stieg sie umständlich heraus. Sie unterdrückte den Impuls, die Hände vor ihren Köper zu halten. Monzen sah sie ausdruckslos an.

»Die Bluse! Knöpf sie auf!«, befahl Monzen.

Knopf um Knopf öffnete sie mit zitternden Händen, sich vor Scham windend, vermied den Blick und starrte auf den Boden vor ihren Füßen. Schweigend genoss Monzen ihre Hifllosigkeit, dann erhob er sich. Als er vor ihr stand, betrachtete er ihren Körper ausgiebbig, dann hob er ihr Kinn und sah in ihre Augen, die voller Angst und Scham waren.

»Mein Mann darf es niemals erfahren », flüsterte sie.

Sein Finger strich über den Saum ihres BHs, schob sich unter den Stoff. Sie spürte wie sich seine Fingerspitzen nach ihren Nippel tasteten. Ein Schmerz erfülltes Zischen entwich ihrem Mund, als die Finger fest zupackten und ihre Brust an den Nippeln unsanft aus der Schale gehoben wurde.

»Schöne Titten.«, sagte er mehr zu sich selbst, und verstärkte den Druck seiner Finger auf ihren Nippel, bis Tränen in ihre Augen schossen. Seine Hand legte sich über ihre Brust.

»85 oder 90C!«

Seine andere Hand glitt über ihren Bauch nach unten.

»Ja,« sagte sie leise und machte erschrocken einen Schritt zurück, als er in den Bund ihres Höschen griff daran zog. Sie schrie auf, als er wieder ihren Nippel packte und sie daran festhielt. Sie spürte ein Brennen, als der Bund ihres Höschen in ihre Haut einschnitt, dann hörte sie wie der Stoff zerriss.

»Schön ruhig bleiben,« meinte er grinsend und seine Hand kam nach oben. Darin war der Slip. Monique schluckte hart und öffnete zaghaft den Mund, in den er das Stoffknäuel rücksichtslos hinein schob. Er hakte seine Finger unter den Stoff ihren Brüsten. Ein weiterer harter Ruck, Monique wäre beinahe vorneüber gefallen.

»Dies wirst du in Zukunft weglassen! Du wirst im Büro keinerlei Unterwäsche mehr tragen!«, Monzen hielt den BH vor ihr Gesicht. »Verstanden!«

»Kaaaa,«, klang es dumpf aus ihrem geknebelten Mund.

»Es heisst: Ja Herr!«, zischte Monzen und drehte den Nippel ein, als sie ihn verständnislos ansah. Monique stöhnte in ihren Knebel hinein.

»Kaaaa Kherr«, beeilte sie sich zu sagen. Monzen nickte befriedigt und wies sie mit einem Fingerzeig an sich umzudrehen. Ihm gefiel was er sah.

»Du machst viel Sport?«

»Mhhhhhhmmmhhh… » ertönte es dumpf.

»Das ist gut. Ich mag meine Sklavinnen schlank und mit fester Muskulatur. Seine Handfläche krachte auf ihren Hintern. Nur die Tatsache, dass er in ihr Nacken griff und in ihr Haar packte, verhinderte, dass sie vor Schreck vornüberfiel. Monzen beugte sich zu ihr herab.

»Aber ich sage es dir gleich«, zischte er in ihr Ohr, »du wirst dich nachher auf die Waage stellen und mir dein Gewicht nennen. Für jedes Kilogramm, dass du zulegst, wirst du eine Stunde in meinem Keller leiden.« Seine Hand schlang sich um das Haar in ihrem Nacken, und er schob sie nach vorne, bis sie mit dem Becken gegen die Kante des Schreibtischs stieß. Er drückte sie nach unten, bis ihre Brust sich auf die kalte Fläche der Tischplatte drückte. Sie hörte, wie er die Schnalle seines Hosengürtels öffnete. Kaum hatte er den Gürtel aus den Schlaufen gezogen, knallte das Leder auf ihren Hintern. Beim ersten Schlag schrie Monique Schmerz in ihren Knebel, bei den folgenden zehn oder fünfzehn Schlägen, bemühte sie sich darum leise zu sein.

Monzen sah herab auf ihre tropfende Möse und riss sie an den Haaren nach oben, zog den Slip zwischen ihren Lippen heraus und küsste sie grob.

»Genug aufgewärmt. Zeit für die erste Benutzung, Sklavin. Dreh dich um Fotze, und leg dich auf den Tisch.« Als sie auf dem Rücken lag, legte er ihre Unterschenkel auf seine Schulter. Seinen inzwischen freigelegten Schwanz hatte er an der Basis umfasst und schlug damit klatschend auf ihre plusierende Möse. Als er sich mit einem Ruck bis zum Anschlag in sie bohrte, verdrehte sie die Augen und biss auf ihr Handgelenk. Monzen beugte sich vor, griff über ihren Körper hinweg nach dem Telefon und sprach ohne mit seinen Fickbewegungen nachzulassen.

»Benedom! Guten Morgen. Kommen sie nachher mal rüber, ich brauche sie für einen Arbeitsvertrag mit der Neumann. Nein, keine automatische Verlängerung. Wir machen einen Zeitvertrag mit Sondervergütungen. Ich habe neue Bedingungen verhalndelt. Genau«, er lachte trocken, »sie ist gerade unter mir.« Als er sich über sie beugte, um den Hörer wieder auf die Gabel zu legen, sagte er:

»Jetzt gehörst Du mir, du kleine Hure.«

 

Epilog:

Ein paar Wochen später erhielt Monqiue ein Paket. Der beigelegte Brief enthielt Anweisungen für eine Feier der Geschäftsleitung, bei der der Abschluss eines 5-Jahres Beratungsvertrags mit den Schweden gefeiert werden sollte. Längst hatte sich herumgesprochen, dass es nie Planungen für einen Stellenabbau gegeben hatte.

Als Monique den Inhalt des Pakets in Augenschein nahm, stiegen Tränen in ihre Augen. Ein kurzes Kleid aus einem dünnen mehr oder weniger transparenten Stoff, halterlose Strümpfe und sehr hohe Schuhe. Monzen liebte es, sie wie eine billige Hure vorzuführen. Ihr Magen krampfte sich zusammen, als sie die Nippelklammern mit den Glöckchen und die beigelegten Liebeskugeln entnahm. Doch kaum, dass sie das kalte Metall in der Hand hielt, breitete sich Gänsehaut auf ihrem Arm aus und ein Schauer lief über ihren Rücken. Sie würde die Abendunterhaltung sein, bei einer Feier der Partner und vielleicht weiteren zwei oder drei Mitgliedern der Geschäftsführung. Ein Zittern lief durch ihren Körper bei diesem Gedanken, und sie unterdrückte den Impuls, sich zwischen die Beine zu fassen.

Sie verstaute das Paket in ihrem Kleiderschrank, auf dem Weg die Treppe hinunter legte sie sich schon die richtigen Worte für eine Entschuldigung zurecht. Ihr Mann war wie immer voller Verständnis. Manchmal wünschte sie sich, dass er dahinter kommen würde. Dass sie nun ständig Überstunden machen musste, auch an den Wochenenden, hätte doch seinen Verdacht erregen müssen. Statt sie zu hinterfragen, hatte er vorgeschlagen, dass sie eine Haushaltshilfe engagieren sollten, damit Monique sich voll und ganz auf ihre Arbeit konzentrieren könne. Er lobte Monique und versprach sie auf jede erdenkliche Art zu unterstützen. Doch seine Unterstützung bestand Größenteils darin sich seine Zeit mit der Playstation zu vertreiben, die er von ihrer ersten Gehalterhöhung gekauft hatte. Und wenn sie an Wochenenden oder abends ›Überstunden‹ machen musste, lud er seine Loser-Freunde zu Pokerabenden ein.

Ihn zu betrügen war viel zu einfach.


Diese Story entstand aufgrund folgender Zuschrift von xxx:

Sehr geehrter Herr Bordemé,

Würden Sie eine Geschichte über eine Frau schreiben, die von ihrem Chef oder einem Vorgesetzten zum Sex gezwungen und gegen ihren Willen zur Sklavin gemacht wird. Sie könnte vielleicht Angestellte in einem Steuer- oder Versicherungsbüro sein. Würde Sie dieses Thema überhaupt interessieren?

Unterwürfige Grüße von xxx

PS: Ich liebe Ihren SM-Roman Zehn, wann geht es damit weiter?

 

 

4 Gedanken zu „Kinky Secret 1 – Office Slave“

  1. Hallo zusammen,
    ich bin Literaturwissenschaftlerin und suche gerade nach lesebegeisterten Teilnehmer_innen für eine Umfrage:

    Heiß geliebte Bücher !?
    Erotische Romane waren zu allen Zeiten sehr beliebt. Gerade in den letzten Jahren entwickeln sie sich aber zu regelrechten Bestsellern.
    In unserer Online-Studie möchten wir herausfinden, welche LeserInnen welche Romane warum lesen und wodurch sich explizite Literatur auszeichnet.
    Um diesen Fragen nachzugehen, laden wir Dich zur Teilnahme an unserer Online-Studie ein, die am Max-Planck-Institut für Empirische Ästhetik durchgeführt wird.
    Als kleinen Dank für Deine Teilnahme erhältst Du bei Interesse die Möglichkeit, an einer Verlosung von insgesamt 80 BücherSchecks im Wert von je 20 € teilzunehmen.
    Die Teilnahme an der Studie ist freiwillig, erfolgt völlig anonym und dient ausschließlich wissenschaftlichen Zwecken. Das Ausfüllen des Fragebogens dauert ca. 20-25 Minuten:

    Der Link zur Studie: https://ww2.unipark.de/uc/SORE/

    Gerne kannst Du den Link auch an Bekannte und Freunde weiterleiten!
    Bei Fragen wende Dich bitte via Email an sore.prj@ae.mpg.de

    Vielen Dank!!

    1. oh das ist ja interessant, das werde ich mal auf meinen sozialen Kanaälen rausblasen.
      Im Dienste der Wissenschaft 🙂
      Kannst du mich in den Verteiler nehmen und mich die Ergebnisse wissen lassen, darüber würde ich dann gerne was bloggen.

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