Jahre in Chalkiev 12 – Abschiedsgeschenk

jahreinchalkiev5_kleinEin Blogroman. in 30 Teilen über das Leben in einer von Gor inspirierten, aber modern aufgebauten Gemeinschaft, welche auf privatem Grund einer Gesellschaft von superreichen Männern existiert, die sich nicht mehr an bürgerliche Gesetze gebunden fühlen. Frauen sind Eigentum und Lustobjekte, können aber mit Einwilligung ihrer Herren auch modernen Berufen nachgehen.

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Kapitel 12 – Abschiedsgeschenk

Die drei Monate meiner Grunddressur waren vorbei. Nun nahte der Abschied von Sophia. Ich wollte Bernd bitten, ihr etwas schenken zu dürfen. Aber da Frauen nichts besitzen können, wäre ein materielles Geschenk sinnlos. Das einzige, was man einer Frau schenken kann, sind Erlebnisse und Erinnerungen. Ich überlegte hin. Und her. Ein Tanzabend? Ein sexuelles Abenteuer? Ein Wellness-Tag? Ein Essen? Dies erschien mir schließlich das geeignetste. Am Abend, als ich mit Bernd sprechen durfte, fragte ich ihn, ob wir Sophia ein tolles Dinner zum Abschied schenken können. „Ja, gute Idee. Im „goldenen Stern“ kann man sehr stilvoll essen und es gibt Theatervorführungen und Musik, man kann Tanzen, wenn man will und es gibt auch Séparées, falls man ungestörten Sex möchte. Es ist allerdings nicht ganz billig.“ – „Könnte ich helfen, es zu bezahlen?“ – „Wie stellst Du Dir das vor?“ – „Nun, meine Dressur ist ja nun brauchbar. Du könntest mich vermieten“ – „Für sexuelle Zwecke?“ – „Naja, was anderes kann ich ja nicht. Mein abgebrochenes Studium wird mir nicht viel helfen“ – „Stimmt. Nun gut, die Idee ist nicht schlecht. Also ich strecke das Dinner vor, und vermiete Dich so oft, bis Du die Kosten zurückgezahlt hast. Ist das fair?“ – „Sehr fair“, antworte ich und fühlte ein Prickeln in meinem Unterleib.

Wir gingen zum Computer auf die Website des „goldenen Sterns“ und studierten das Programm. Schließlich fanden wir einen Abend, der uns sehr zusagte und reservierten einen Dreiertisch mit zwei Frauenstühlen. Ich wollte wissen, was das ist, aber Bernd sagte nur „Überraschung“. Danach ging er auf den Frauenkatalog, gab meine Kennnummer ein und identifizierte sich mit seinem Fingerabdruck als Halter. Dann klickte er das Feld „Mietmöglichkeiten“ an und wählte aus der aufklappenden Auswahl die Felder „stundenweise für sexuelle Zwecke“, „stundenweise für allgemeine Begleitung“, „tageweise für sexuelle Zwecke“ und „tageweise für allgemeine Begleitung“. Unter „Freigabe“ kreuzte er orale, anale und vaginale Benutzung an, sowie „leichter Sadismus ohne bleibende Spuren“. „Harter Sadismus mit eventuell bleibenden Spuren“ ließ er weg, wie ich dankbar bemerkte.

Neugierig bat ich Bernd, mir zu zeigen, was es sonst noch für Mietmöglichkeiten gab. Es gab zwei Hauptkategorien: Unqualifizierte und qualifizierte Tätigkeiten. Unter den unqualifizierten Tätigkeiten befanden sich meine „sexuelle Zwecke“ und „allgemeine Begleitung“ nebst „Handlangerin“, „Zierobjekt”, „Möbelstück“ usw. , unter den qualifizierten Tätigkeiten fanden sich verblüffend viele Berufe wie zum Beispiel Krankenschwester, Lehrerin, Gärtnerin, Frauenärztin, Artistin, Ponygirl, Kellnerin, Maurerin, Taxifahrerin, Bäuerin und Nutte. „Nutte? Wieso ist das hier aufgeführt, wo doch die sexuellen Zwecke auch bei den unqualifizierten Einsatzmöglichkeiten sind?“ – „Sexuelle Einsatzmöglichkeiten sind jeder Frau naturgegeben. Du brauchst dazu nur eine Möse, zwei Titten, einen Mund und vielleicht noch einen Arsch. Eine Nutte dagegen hat eine qualifizierte Ausbildung in sexuellen Dienstleistungen erhalten. Es ist etwa derselbe Unterschied wie zwischen Hobbykoch und Küchenchef. Also durchaus nicht dasselbe.“

Dann kamen wir zur Preisfestlegung. Bernd entschied sich für 20 Charki pro Stunde, 100 Charki für eine Nacht und 200 Charki für 24 Stunden. Da der Charko keine frei konvertierbare Währung ist, kann ich nicht genau sagen, wie viel das in Dollar oder Euro wäre. Als Anhaltspunkt vielleicht soviel: Eine kurze Taxifahrt kostet zwischen 3 und 8 Charki. Ein einfaches Mittagessen im Restaurant kostet rund 10 Charki pro Person inklusive Getränk. Eine einigermaßen hübsche 25 jährige Frau mit einwandfreier Dressur, mittelgroßen, festen Titten und den üblichen altersentsprechenden sexuellen Fähigkeiten, aber ohne spezifische Ausbildung, ist durchschnittlich etwa zwischen 5000 und 8000 Charki wert. Unsere Reservation im „goldenen Stern“, Essen und Show, kostete für drei Personen 240 Charki. Ich war etwas enttäuscht, dass er nicht mehr verlangen wollte, aber Bernd zeigte mir, dass mein Gesamtwert nur auf 4500 Charki war. “Wenn Du Die Frauenprüfung bestanden hast, wird Dein Wert höher sein, und dann kann man auch eine höhere Miete verlangen”, erklärte er.

„Darf ich mal den Eintrag von Sophia nachschlagen? Ich möchte nur mal sehen, wieviel sie wert ist“. Bernd tippte 8762-34 ins Suchfeld und sofort erschienen die Bilder von Sophia. Ich klickte auf Bewertung und schluckte: 21850 Charki! „Das ist vor allem, weil sie eine hochqualifizierte Ausbildung hat.” Ich klickte noch auf die Mietoptionen und sah, dass sie monatsweise für 1850 Charki pro Monat gemietet werden konnte. „Meine Dressur hat Dich also 5460 Charki gekostet?“ fragte ich schüchtern. „Plus Kost und Logis für Sophia, Ja. Aber ich denke, das Resultat war jeden Minim wert!” Meine Dressur hatte mehr gekostet, als ich wert bin. Eine seltsame Vorstellung. Ich habe einen fixen Wert. Dieser ist keineswegs “unendlich”, sondern relativ niedrig. Ich schluckte.


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