Nur im Kopf

Nachdem unsere erste Blogparade zum Thema ‚Bondage, wieso Bondage‚ ein Riesenerfolg war, machen wir im Dezember mit dem Thema #nurimkopf weiter – die Teilnehmerzahl ist inzwischen auf sieben Blogs angestiegen: Ben Wilders Lusttagebuch, Tagebuch einer Sub von KariMargaux Navara, Devote Romantikerin, Tanja Russ  und die Seitenspringerin.

Diese Beiträge zu #nurimkopf kommen dann jeweils Montags und Freitags auf den einzelnen Blogs.

Danke an euch alle. Die Zusammenarbeit ist großartig. <3 <3 <3

 


Fantasien, die dich anmachen, die du aber nicht real erleben willst.

Oversexed and Underfucked ist eine perfekte Beschreibung meines Zustands, wie ich nach dem ausgiebigen Bad feststelle, als ich die Körperlotion auftrage. Nur mit Mühe kann ich der Versuchung widerstehen, mir rasch Erleichterung zu verschaffen. Ich verknote noch die feuchten Haare im Nacken zu einem Zopf und begebe mich ins Schlafzimmer.

Die Schublade meiner Kommode ziehe ich so hastig auf, dass es den Stapel Wäsche, den ich erst heute Mittag fein säuberlich zusammengelegt habe, umschmeißt. Fluchend baue ich die Baumwollslips wieder zu einem Türmchen auf, wobei mein Blick auf einen weinroten Streifen Seide fällt, der aus dem hinteren Teil der Schublade hervorlugt. Dieses Höschen habe ich erst einmal getragen und es weckt Erinnerungen, die erst nostalgische Gefühle dann Wut auslösen. Es gehört zu einem Ensemble, das als Symbol für meine gescheiterten Bemühungen steht, meine Ehe zu retten. Mein Vorhaben unser darbendes Sexualleben wieder zu reanimieren, scheiterte grandios. Der Patient verstarb während der Operation. Drei Jahre ist das nun her.

»Was solls«, höre ich mich sagen, während ich nach dem roten Stoff taste. Er fühlt sich gut an unter meinen Fingerspitzen. Entschlossen öffne ich die zweite Schublade und suche nach den anderen Teilen, die zu diesem Ensemble gehören. Bevor ich es mir anders überlegen kann, schlüpfe ich rasch hinein. Zufrieden stelle ich fest, dass es mir wieder passt. Die Bemühung, meine Idealfigur beim Zumba wiederherzustellen, sind offensichtlich nicht völlig umsonst. Den Blick auf den großen Spiegel geheftet, betrachte ich mich von allen Seiten. Das frisch zurechtgestutzte Haar verschwindet vollständig und die Rückansicht ist gekrönt von einem feinen Schleifchen. Besonders angetan hat es mir der BH – Modell Push-Up. Seine Polster lassen meine kleinen Möpse größer erscheinen, als sie sind, und verleihen mir ein Dekolletee, das sich sehen lassen kann. Mein Blick wandert nach unten, über den Strapsgürtel, von dem kleinen Bändchen lose herabbaumeln. Ich öffne eine weitere Schublade.

›Wenn schon, denn schon!‹, mache ich mir selbst Mut und krame im untersten Fach, bis ich das Knistern einer Verpackung höre. Seit drei Jahren liegen die Halterlosen dort – unberührt. Ebenso unberührt wie ihre Besitzerin. Vorsichtig rolle ich den feinen Stoff auf meinen Beinen auf und hake die Bändchen ein. Nachdem ich in die einzigen Heels geschlüpft bin, die ich besitze, betrachte ich mich wieder im Spiegel.

»Möchtegern-Vamp!«, verhöhne ich mich selbst, kann aber nicht leugnen, dass ich mich sexy fühle wie schon lange nicht mehr. Den Impuls mich ins Bett zu schmeißen und mich selbst zu befriedigen unterdrücke ich ein weiteres Mal. Stattdessen begebe ich mich ins Bad, wo ich mir den schwarzen Kimono über die Schultern lege. Ein klitzeklein wenig Make-up könnte ich vertragen, stelle ich fest, als ich mein Spiegelbild im blassen Schein der Lampe sehe. Etwas für die Wange, die Augenbrauen nachziehen, etwas für die Wimpern und natürlich einen Lippenstift, farblich passend zu meiner Unterwäsche.

Das Klacken der Heels im Flur lässt mich schmunzeln. Dann lasse ich mich auf die Couch fallen, krame mein Tablet hervor und lege die Speicherkarte, die Rick mir geschickt hat, ein. Sicherheitshalber checke ich noch das Handy, keine neuen Nachrichten von meinem Messenger-Freund. Gerade will ich das Gerät aus der Hand legen, als es zu klingeln beginnt. Cassy, die mich zu irgendwelchen Wochenendaktivitäten überreden will.

»Du musst mal wieder unter Leute«, klingt es mir entgegen und: »Na los, Süße. Gib dir einen Ruck!«

Ich blocke sie ab, indem ich erkläre, dass es mir nicht gut gehe.

»Alles in Ordnung bei dir?«, fragt sie. Shit, ich muss aufpassen. Cassy, ist meine beste Freundin, sie kennt mich besser als ihre Westentasche.

Dass ich sie erfolgreich abwimmeln kann, macht mir kurzfristig ein schlechtes Gewissen. Aber die gute Laune lasse ich mir nicht zerstören und nehme mir vor, ihr bei nächster Gelegenheit von Rick, meinem Onlinefreund, zu erzählen. Freund ist deutlich übertrieben und doch ist er der Grund, warum ich nun hier sitze. Rick habe ich einmal in echt gesehen, das ist über zehn Jahre her. Damals war ich studentische Hilfskraft und habe meinem Prof bei einem Vortrag assistiert. Rick war nur Zuhörer, an den ich mich nur erinnern konnte, weil er auf seinem Chirurgen-Blog einen Bericht über die Tagung veröffentlicht hatte und ich auf einem der Bilder zu sehen war. Umso erstaunter war ich, als er mich vor ein paar Wochen auf Facebook anschrieb. Seitdem schreiben wir regelmäßig, manchmal täglich. Oft sogar über mehrere Stunden hinweg. Bis vor ziemlich genau vier Wochen waren unsere Chats meist völlig normal. Viel über die Arbeit, wir arbeiten ja beide in der Chirurgie. In einem Anfall von Leichtsinn, den ich mir nur mit der Distanz erklären kann, beschrieb ich ihm dann meinen Zustand und er war es, der die Bezeichnung ›Oversexed and Underfucked‹ nannte. Es ist erstaunlich, wie schnell man sich bei einem Gespräch öffnet, wenn man den Gesprächspartner nicht kennt und er zudem Tausende von Meilen entfernt ist. Natürlich nahm Rick den Ball auf, den ich ihm zugespielt hatte, und fragte nach.

»Was tust du dagegen?«

»Ich machs mir selbst, heute schon acht Mal.«

Gebannt starrte ich auf das weiße Display, sah, wie das Häkchen sich grün färbte, und beobachtete, wie diese drei Pünktchen zu tanzen begannen, die anzeigen, dass das Gegenüber eine Antwort eingibt. Die Typen, die diese Apps programmieren, wissen genau was sie tun, man wird dadurch regelrecht zum Junkie. Rick fragte mich aus und ich gab ihm bereitwillig Auskunft und währenddessen machte ich es mir selbst. Er durchschaute sofort, dass ich mich an meiner virtuellen Beichte aufgeilte, was mich zutiefst beeindruckte. Als er mich nach meinem Sexleben in den letzten drei Jahren fragte, erfand ich ein oder zwei Abenteuer und machte es mir an jenem Abend noch zweimal selbst. Danach war ein paar Tage Funkstille und ich rechnete schon damit, dass ich meinen virtuellen Lover mit meinem Geständnis in die Flucht getrieben hatte. Doch dann war er wieder da. Eine Woche oder so plauderten wir wieder über normale Themen, bis er darauf zu sprechen kam. Zunächst war es mir unangenehm, doch dann dachte ich daran, wie weit er weg war. Ich gestand alles, auch die Sache mit den erfundenen Sexabenteuern. Dann kam der Hammer: Rick gab mir einen Tipp, mit dem ich nicht gerechnet hatte: Anstatt mich selbst immer weiter unkontrolliert in den Zustand der Notgeilheit hineinzufingern, solle ich mich beim nächsten Mal in Abstinenz üben. Sobald ich spüre, dass es wieder losgeht – mit ziemlicher Sicherheit alle vier Wochen – solle ich mir eine Deadline setzen. Einen oder besser zwei Tage die Kontrolle behalten, mit dem festen Ziel, es am Ende wirklich genießen zu können.

»Bescheuerte Idee«, erwiderte ich.

»Versuch es!«

»Wieso kennst du dich eigentlich so gut mit dem weiblichen Orgasmus aus?«

Diesmal musste ich sehr lange auf die drei tanzenden Punkte starren, bis die Antwort erschien.

»Okay. Du willst es nicht anders. Bisher hast du von dir erzählt. Jetzt bin ich dann wohl an der Reihe. Hast du schon mal den Begriff BDSM gehört.«

»Klar. Shades of Grey und so.«

»So ähnlich.«

»Hab den Film nicht gesehen. Also du verhaust Frauen in deinem Keller, mit Peitschen oder wie darf ich mir das vorstellen?«

»Selten, aber darauf will ich nicht hinaus.«

»Sondern?«

»Die beiden wichtigen Buchstaben in dem Akronym für mich sind das D und das S. Dominance, Submission.«

»Einer kommandiert rum und der oder die andere gehorchen?«

»Genau. Aber jetzt halt einfach mal die Klappe!« … erschien auf meinem Bildschirm.

Ich starrte auf den Satz. Auf das Ausrufezeichen. Ich weiß nicht, warum, aber dieser Ton löste etwas in mir aus.

»Bei fortgeschrittenen D/s-Paaren gibt es eine Spielart, die sich Edging nennt. In der einfacheren Variante auch Orgasm-Denial. Die Sub wird zwangsweise stimuliert bei striktem Orgasmusverbot.«

›Klingt verrückt‹, schrieb ich, schickte es aber nicht ab.

»Das funktioniert nur, wenn der Dom seine Sub sehr sehr gut kennt, und genau einschätzen kann, wie weit er sie treiben kann.«

Oh mein Gott, dachte ich und spürte ein warmes Kribbeln, das sich zwischen meinen Beinen ausbreitete. 

Und weil ich Ricks Vorschlag angenommen habe, sitze ich nun in Reizwäsche auf meiner Couch. Die vergangenen eineinhalb Tage waren hart, aber ich habe es ausgehalten. Ich schaue auf die Uhr. Zweieinhalb Stunden noch, bis ich kommen darf. Bevor ich mich dem Tablet widme, nehme ich das Smartphone zur Hand und öffne den Messenger.

»Du wirst es nicht glauben. Ich habe es wirklich geschafft. Um Punkt 22.00 Uhr endet meine Deadline und ich werde die Zeit bis dahin in vollen Zügen genießen.«

»Das Selfie, das ich vorhin gemacht habe, werde ich dir natürlich nicht schicken, aber die Vorstellung, dass du mich so sehen kannst, macht mich unendlich scharf. Vielen Dank.«

Ich setze noch einen Kisssmiley dahinter und schalte das Smartphone ab. Die Versuchung ständig nachzusehen, ob das Häkchen hinter der Nachricht schon grün ist, und er sie gelesen hat, wäre zu groß. Dann nehme ich das Tablet in die Hand. Auf Ricks Speicherkarte finde ich eine Auswahl von Filmen, Bildern und Texten aus der Welt des BDSM – Ricks Welt!. Ich habe mich nie damit beschäftigt und ich habe immer noch meine Zweifel. Dass das was ich mag, irgendwas mit Sadomasochismus zu tun haben könnte, habe ich erst durch Rick erfahren.

Ich bin tief in der Betrachtung einer Bildserie mit dem Titel ›Bondage Beauties‹ versunken. Rick scheint ein begabter Fotograf zu sein, die Bilder sind nett anzusehen, aber für meinen Geschmack zu statisch. Viel mehr haben es mir die ›Abused Secretaries‹ angetan. Eine Fotostory erzählt die Geschichte einer Sekretärin, die von ihrem Chef in Fesseln gelegt wird. Ein Bild zeigt sie von vorne, und sie schaut direkt in die Kamera. Ihre Bluse ist aufgerissen, im Mund steckt ein roter Knebelball, ihre Augen sind schreckensweit geöffnet. Ich stelle mir vor, wie sie von ihrem Chef in die Knie gezwungen wird, …

Dann schreie ich laut auf vor Schreck. Das heißt, ich will aufschreien, kann es aber nicht. Jedenfalls kommt kein Laut über meine Lippen. Ich werde nach oben gerissen. Mein Hals ist eingeschnürt, etwas gräbt sich hart in meine Haut, vielleicht die Kante eines Ledergürtels. Panisch rudern meine Arme in der Luft herum, während ich nach oben gerissen werde. Schmerzhaft stößt mein Schienbein gegen die Kante des Glastisch. Wie in Zeitlupe sehe ich das Weinglas über die Glasfläche rutschen, auf den Boden fallen und wie sich die rote Flüssigkeit in den Fasern des Flokati ausbreitet. Erleichtert registriere ich, dass das Tablet – es muss mir aus der Hand gefallen sein – weich gelandet ist und in sicherem Abstand von der größer werdenden roten Lache liegt. Meine Arme werden gepackt und schmerzhaft hinter meinen Rücken gebogen. Ohne dass ich die geringste Chance hätte, werden meine Handgelenke gefesselt, vermutlich mit Kabelbindern, wie ich dem veräterischen Geräusch in meinem Rücken entnehme. Jetzt erst, als es viel zu spät ist, erwache ich aus der Starre. Ich winde mich, zapple und trete nach hinten aus, in der Hoffnung den Angreifer zu treffen. Ein grober Stoss in meinen Rücken lässt mich erlahmen, ich stürze nach vorne um sofort wieder an den Haaren zurück gerissen zu werden.

»Besser du bist schön artig!«, zischt eine dunkle Stimme direkt in mein Ohr, »oder du wirst es bereuen.« Kalter Stahl presst sich seitlich gegen meinen Hals – vermutlich ein Messer. Erschrocken schrei ich auf, doch mehr als ein Glucksen dringt nicht aus meiner zugeschnürten Kehle. Ich erstarre, als ich spüre wie der Eindringling sich an meinem Kimono zu schaffen macht, dann legt sich etwas über meine Augen. Es ist der Seidengürtel, wie mir erst klar wird, als er schon hinter meinem Kopf verknotet ist und ich meiner Sicht beraubt bin.

»Was haben wir denn da hübsches?«, höre ich ihn fragen. Die Klinge des Messers gleitet seitlich an mir herab. Ein unkontrolliertes Beben durchläuft meinen Körper und einen Moment lang befürchte ich, meine Beine knicken unter mir weg. Panik erfasst mich und es folgt eine Atemnot, die der Einbrecher zu bemerken scheint. Er lockert den Gürtel in meinem Nacken ein wenig. Japsend sauge ich soviel Luft wie möglich in meine Lungen.

»Danke.«, höre ich mich leise keuchen und beisse mir im gleichen Moment auf die Lippe. Erstes Anzeichen von Stockholm-Syndrom fluche ich innerlich. Viel Zeit mich mit dieser Problematik zu beschäftigen bleibt mir jedoch nicht.

»Du hast dich extra hübsch für mich gemacht!«

Ich will den Kopf schütteln, doch dann spüre ich wieder das Messer, das über meinen Bauch nach oben gleitet. Der Stahl schiebt sich unter meinen BH und zerteilt offenbar mühelos den Stoff. Die beiden Schalen geben nach und nach zwei weiteren schnellen Schnitten fallen sie zu Boden. Gänsehaut breitet sich überall auf meiner Haut – vom Nacken bis in die Fußspitzen. Als das Metall sich drohend gegen eine meiner Spitzen drückt, wächst sie regelrecht hinein. Ein leises Glucksen erklingt an meinem Ohr. Dem Angreifer scheint die Reaktion zu gefallen. Erst lässt er mich die stumpfe aber sehr kalte Seite der Klinge spüren, dann lässt er die Messerspitze auf meiner Haut kreisen. Ich halte den Atem an, aus Furcht, dass er mich verletzen wird. Erleichtert  nehme ich zur Kenntnis, dass die Klinge verschwindet. Jedoch leider nur für einen kurzen Moment. Unmittelbar taucht sie wieder an meinem Bauch auf und wandert nach unten. Zischend lasse ich die Luft aus meiner Lunge entweichen, als das Todesinstrument meinen Schritt erreicht.

»Nimm die Beine auseinander.«, sagt er leise. Den Teufel werde ich tun. Doch dann klatscht die stumpfe Rückseite der Klinge mehrfach schmerzhaft auf meine Scham.

»Ich sagte: Beine breit, Bitch!“

Verzweifelt stöhne ich auf und folge zögernd seinem Befehl. Es folgen weitere Schläge und ich nehme die Beine weiter auseinander, bis mein Peiniger zufrieden ist und die Schläge ausbleiben.

»Schön stillhalten jetzt!«

Die Klinge gleitet unter den Saum des Höschen und ich höre, wie der Stoff einreisst, noch bevor ich das luftige Gefühl von Nacktheit verspüre. Er schneidet es nicht einfach auf, sondern, so scheint mir, durchlöchert den Slip mit größten Genuss. Mit angehaltem Atem lasse ich es über mich ergehen, bis er offenbar zufrieden ist und von dem edlen Wäschestück nur noch Fetzen übrig sind. Das Messer verschwindet zwischen meinen Beinen. Er atmet in mein Ohr und ich vernehme ein leises Kichern.

»Ich mag deinen Geruch.«

Er wedelt mit dem Werkzeug vor meinem Gesicht herum, wie ich wegen des Luftzugs annehme. Dann dringt der süßliche Duft zu mir, mein Duft! Hitze steigt in mein Gesicht, als mir klar wird, was dieser Duft bedeutet. Schon wandert das Messer wieder nach unten, zielgerichtet legt sich die Kante auf meine Spalte. Ich zucke zusammen und will instinktiv die Beine schließen, doch ein kräftiger Ruck in meinem Haar belehrt mich eines Besseren. Ich höre mein Wimmern, das langsam in ein Stöhnen übergeht. Ich versuche es zu unterdrücken, versuche gegen die Erregung anzukämpfen, der Versuchung zu widerstehen. Doch ich bin ohne Chance. Die Stimme in meinem Kopf, die mir einzuflüstern versucht, dass es sich bei meinem Peiniger um Rick handelt, wird lauter. Obwohl ich weiß, dass er es eigentlich nicht sein kann, rede ich mir ein, dass er ist, weil ich mir so sehr wünsche. Nichts wünsche ich mehr, als dass jemand wie Rick meine langgehegte Fantasie wahr werden lässt. Ihm habe ich es mehr als deutlich gesagt, habe es ihm zwischen den Zeilen in unseren nächtlichen Chats zu verstehen gegeben und mich an der Vorstellung berauscht.

Ein Stoß zwischen meine Schulterblätter zwingt mich in die Knie. Dann ein Griff in die Haare. Die Hand krallt sich in meinen Schopf und zerrt mich zur Couch, wo ich rücklings auf der Lehne zu liegen komme. Automatisch öffnen sich meine Beine. Der Satz: „If rape is inevitable, lie back and enjoy it“ kommt mir in den Sinn. Angeblich ist es ein Zitat von Konfuzius.

 

 

Warum dies eine reine Fantasie ist und bleiben wird, brauche ich glaube ich nicht weiter zu erklären. Das Ende lasse ich bewusst offen, gut möglich, dass ich in einer längeren Geschichte noch mal darauf zurückkomme und diese Fantasie weiter ausbauen werde.

Wenn du ‚Bondage, wieso Bondage‚ verpasst hast, geht es hier zu den Beiträgen auf den einzelnen Blogs:

Ben Wilders Lusttagebuch

Tagebuch einer Sub von Kari.

Margaux Navara

Bondage, wieso Bondage bei Tomasz Bordemé

 

4 Gedanken zu „Nur im Kopf“

Schreibe einen Kommentar

Deine E-Mail-Adresse wird nicht veröffentlicht. Erforderliche Felder sind mit * markiert.