Jahre in Chalkiev 27 – Betriebsausflug


Ein Blogroman von Salome M. in 30 Teilen über das Leben in einer von Gor inspirierten, aber modern aufgebauten Gemeinschaft, welche auf privatem Grund einer Gesellschaft von superreichen Männern existiert, die sich nicht mehr an bürgerliche Gesetze gebunden fühlen. Frauen sind Eigentum und Lustobjekte, können aber mit Einwilligung ihrer Herren auch modernen Berufen nachgehen.

Hier geht es zum ersten Teil von Chalkiev

Kapitel 27 – Betriebsausflug

Der diesjährige Betriebsausflug des IBI sollte ein Picknick in den Bergen im Osten werden. Der letzte Schnee war geschmolzen, und die Tage wurden länger und wärmer. Igor und Jewgenji kamen mit ihren Frauen, die ich bisher noch nicht gekannt hatte, Henson hatte keine eigene Frau, Luis kam mit mir, der CIO mit seinen beiden Frauen Caro und Salo. Außerdem durften Epsilon und Phi mit. Alle Frauen außer mir wurden beladen. Epsilon trug den Klapptisch und den Grillrost auf dem Rücken, die anderen bekamen Bier, Grilladen, Salate und Brennmaterial in Rucksäcken auf den Rücken geschnallt. Wir bekamen alle gutes Schuhwerk und identische Tuniken im römischen Stil, die knapp bis zur Mitte des Oberschenkels reichten und mit dem Logo des IBI bedruckt waren. So ausstaffiert zogen wir los. Es war mir ein wenig peinlich, dass ich als einzige Frau unbeladen ging, aber als ich versuchsweise einen Rucksack nahm, war der Schmerz auf den Schultern und dem Rücken so stark, dass ich wohl keine hundert Meter weit gekommen wäre.

Zuerst fuhren wir in aller Früh mit Taxis nach Osten die ansteigende Bergflanke hoch, bis an deren maximale Reichweite, damit sie mit ihrem Stromvorrat noch sicher zurückkonnten. Dann verließen wir die Straße und gingen zu Fuß weiter. Dies waren Ausläufer des Südsibirischen Berglands, eines mehr als dreitausend Kilometer langen Gebirgszugs mit Gipfelhöhen bis an die fünftausend Meter. Ich war immer wieder verblüfft über diese Vielfalt der sibirischen Landschaften. Die meisten Europäer stellen sich Sibirien ja öd, kalt und flach vor.

Einem relativ steilen, etwa eine Stunde dauernden Aufstieg am Anfang folgten etwa vier Stunden Fußmarsch sanft bergauf durch einen lichten Fichtenwald. Dann waren wir auf einem langgestreckten Bergsattel und wurden mit einem grandiosen Panorama belohnt. Der Blick reichte weit über den von hier aus gut erkennbaren südöstlichen Chalkiev-Todesstreifen hinaus, wahrscheinlich bis in die Mongolei. Aber so genau kannte ich mich mit der hiesigen Geographie nicht aus. Bernd offenbar auch nicht. „Müsste man da drüben im Osten nicht den Baikalsee sehen?“, fragte er. Jewgenji und Igor lachten gutmütig. „Dessen südwestlichster Zipfel ist ist gut tausend Kilometer östlich von hier. Sibirien ist groß, lieber Bernd.“, erklärte Igor. Und Jewgenji ergänzte: „Mehr als siebentausend Kilometer vom Ural bis zum Pazifik, aber nur dreimal soviele Einwohner wie Moskau. Unser Chalkiev ist da nur ein Fliegendreck auf der Landkarte!“ Die Gegend hier war jedenfalls völlig unbesiedelt. Soweit das Auge reichte, sah man nur Wiesen, Wälder, Berge und einige Gewässer, aber kein einziges Haus.

An einer Quelle mit kristallklarem Wasser schlugen wir unser Lager auf. Die Frauen durften ihre Traglasten absetzen. Epsilon und Ladja, die Frau von Jewgenji, machten ein Feuer. Unterdessen nahm ich Cora am Arm und ging einige Schritte zur Seite. Wir standen von den anderen abgewandt und schauten nach Süden. Ich nahm sie in den Arm und legte meinen Kopf an Ihren. „Ich will raus“, flüsterte ich ihr mit klopfendem Herzen zu. Wie würde sie reagieren? Sie zuckte leicht zusammen und warf mir einen Seitenblick zu. Dann schaute sie wieder geradeaus ins Tal und zischte „Raus aus Chalkiev? Wie denn?“ – „Ich habe einen Plan. Aber es ist gefährlich und ich kann es nicht allein machen.“ – „Ich bin dabei. Wie?“, flüsterte sie. „Es ist wirklich gefährlich“ – „Egal. Hier gehe ich zugrunde.“, meinte sie entschlossen. Ich hatte sie offensichtlich richtig eingeschätzt. Mir fiel ein Stein vom Herzen. Cora würde mich nicht verpetzen. Wir hörten Schritte von hinten. Ich deutete ins Tal und sagte etwas lauter: „War das ein Kaninchen?“ – „Vielleicht auch ein Elch“, kicherte Cora. „Komm ans Feuer, Sigma“, rief Luis, der auf uns zu gekommen war.

Fünf Frauen mussten nun ihre Tuniken ausziehen und ums Feuer in Semil gehen, damit die Männer auf ihnen Platz nehmen konnten. Die Sonne stand hoch am Himmel und es wurde recht heiß. Cora und ich bedienten die Männer mit Getränken und legten die Grilladen auf. Die Männer waren bester Stimmung. Witze und Anekdoten machten die Runde. Cora wurde beim Servieren intensiv betastet. Ich schien irgendwie Tabu zu sein. Nicht dass mich das hier gestört hätte. „На здоровье! Sigma, trink auch ein Bier!“, forderte mich Luis auf, und ich beteiligte mich ein wenig am Gespräch. Cora bekam auch ein Bier, verstand und sagte allerdings nicht viel wegen ihrer immer noch mangelhaften Russischkenntnisse. Bernd sass auf Salo und war eher still. Luis sass auf Epsilon. Ich nahm ein Steak vom Grill, legte es auf einen Teller, ging vor Luis in die Knie und reichte es ihm. „Danke, iss auch was!“ – „Darf ich Bernd noch bedienen?“ Er schaute mich etwas erstaunt an und sagte: „Klar.“. Also brachte ich auch Bernd ein Stück Fleisch und Kartoffelsalat. „Vielen Dank“, sagte er, kniff mir freundlich sanft in die rechte Titte und lächelte mir zu. Cora hatte zuerst die anderen Männer bedient und schaute mich jetzt etwas böse an. Es war ihre Art, ihm ihre Verachtung zu zeigen, dass sie ihn zuletzt bedienen wollte. Aber ich hatte andere Pläne.

„Kannst Du mir verzeihen?“, fragte Bernd mich leise auf deutsch. „Ich weiß es nicht, Herr“, antwortete ich wahrheitsgemäß. „Aber eine Sklavin muss ihren Herrn ja nicht lieben, sondern ihm nur zu Diensten sein.“, konnte ich mir nicht verkneifen und sah mit Genugtuung, wie er leicht zusammenzuckte. „Hör zu, Sigma. Wenn du immer noch die Scheidung möchtest, werde ich mich nicht mehr entgegenstellen. Ich würde dir auch bei der Finanzierung helfen.“ – „Vielen Dank für dieses Angebot. Ich werde darüber nachdenken“, sagte ich etwas überrascht.

„Cora hat Schwierigkeiten, sich anzupassen“, wechselte er das Thema. „Ich möchte versuchen, ob ich eine Lehrerin für sie finde. Aber das Problem ist, dass sie auch nicht genügend russisch kann. Deutschsprachige Lehrerinnen gibt es zumindest derzeit keine im Angebot.“ – „Ich kann nicht bei der Erziehung helfen, aber wenn du willst, würde ich mit ihr russisch lernen.“, sagte ich. „Das würdest du tun?“ – „Ja, klar. Sie tut mir Leid, wie sie von den Gesprächen ausgeschlossen ist. Sie muss sich sehr einsam fühlen.“

Das allgemeine Geplauder war unterdessen weitgehend verstummt; die Männer waren jetzt alle am Essen. Zwischendurch steckten sie ihren Sitzgelegenheiten ein Stück Fleisch oder Beilagen in den Mund. Ich ging nach dem kurzen Gespräch mit Bernd wieder zu Luis und begab mich ihm gegenüber in Nadu. Ich aß ein Stück Fleisch, aber viel Appetit hatte ich nicht. Ich war aufgeregt und hatte Angst vor dem eigenen Mut. Dadurch, dass ich mich Cora anvertraut hatte, konnte ich nun nicht mehr so leicht kneifen. Als ich fertig gegessen hatte, legte ich meine Hände und meinen Kopf auf Luis‘ Knie, und er streichelte mir über die Haare. Cora stand erst ein wenig verloren herum, aber als Bernd sie zu sich winkte, kniete sie sich ohne zu zicken ihm gegenüber.

Nach dem Essen räumten wir Frauen auf und die Sitzgelegenheiten durften auch noch etwas trinken und Reste essen, soweit sie noch hungrig waren. Dann machten wir uns auf einem anderen Weg, entlang des Bachs, der aus unserer Quelle entsprang, an den Abstieg. Es war eine schöne Wanderung, der Nachmittag blieb sehr warm. Der Weg führte bald am Ufer eines Sees entlang, und an einer flachen Stelle des Ufers machten wir nochmal halt. Igor und Jewgenij zogen sich aus und gingen schwimmen. Henson steckte seinen großen Zeh ins Wasser und schrie erschrocken auf. Auch ich hatte kein Interesse mehr an einem Bad, nachdem ich mit der Hand gefühlt hatte, wie eisig das Wasser war. Kontinentales Klima eben. Jetzt war es fast zu heiß, aber wenn wir bei Sonnenuntergang noch nicht zuhause wären, würden wir in unseren dünnen Tuniken sehr schnell vor Kälte schlottern. Epsilon, Salo und Igors Frau Yula gingen aber ebenfalls noch ins Wasser. Ich kuschelte mich an Luis. Wir küssten und streichelten uns. Im Wasser begann Jewgenji mit Yula rumzumachen. Er fragte Igor, ob er was dagegen habe, wenn er sie ficke, was dieser verneinte. Zuerst versuchte er es wassertretend, aber das war wohl zu anstrengend. Dann legte er Yula im flachen Wasser in Ufernähe auf den Rücken und rammelte sie dort. „Wie kriegt der in dem eisigen Wasser einen hoch?“ wunderte sich Bernd.

Henson, der sich am Waldrand auf Phi gesetzt hatte, fragte Jewgenji, ob er dann wohl mal Ladja ficken dürfe. Jewgenji winkte zustimmend, und er rief sie zu sich. Er blieb auf Phi sitzen und Ladja setzte sich rittlings auf ihn. „Er ist ein Fickschmarotzer“, sagte Luis zu mir. „Wie bitte?“ – „Naja, er leistet sich keine eigene Frau, aber wenn er ficken will, leiht er sich die von jemand anderem aus. So kommt er immer gratis zu seinen Schüssen.“ Danach führte der Weg sanft dem Bach entlang die Bergflanke hinunter. Der Rückweg war länger, da wir diesmal keine Taxis hatten, aber es ging stetig abwärts und die Traglasten waren ja nun geringer. Schließlich erreichten wir kurz nach Sonnenuntergang den Ortsrand von Chalkija, ganz in der Nähe von Bernds Haus. Er, Salo und Caro verabschiedeten sich, während wir anderen noch weiter gingen. Luis und ich tranken zusammen noch eine Flasche Wein, dann gingen wir ins Bett und nachdem ich ihn geblasen habe, schliefen wir Arm in Arm ein. Luis zu verlassen würde mir schwer fallen, dachte ich noch.


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