Jahre in Chalkiev 05 – Der Umzug

Ein Blogroman von Salome M. in 30 Teilen über das Leben in einer von Gor inspirierten, aber modern aufgebauten Gemeinschaft, welche auf privatem Grund einer Gesellschaft von superreichen Männern existiert, die sich nicht mehr an bürgerliche Gesetze gebunden fühlen. Frauen sind Eigentum und Lustobjekte, können aber mit Einwilligung ihrer Herren auch modernen Berufen nachgehen.

Hier geht es zum ersten Teil von Chalkiev


5.    Eigenes Haus

Der Umzug

Am nächsten Morgen verkündete Bernd, dass wir nun aus der Hotelsuite in ein eigenes Haus umziehen würden. Präsident Uranov hatte ihm angeboten, dass die Firma sich großzügig an den Kosten beteilige, wenn er sich im Gegenzug für mindestens drei Jahre Weiterarbeit verpflichtete. Bernd war Computerexperte und er war von der Chalkiev AG angestellt worden, um irgendetwas mit dem IT-Netzwerk der Firma zu programmieren. So genau hatte ich das nicht mitgekriegt, er war immer sehr zugeknöpft, wenn es um seine Arbeit ging. Alles was mit Chalkiev zu tun hatte, war ja auch eher geheim. Nun hatte Bernd ohnehin Gefallen am Leben in Chalkiev gefunden und seine Arbeit befriedigte ihn offenbar sehr, da er, wie er sagte, unangefochten der Chef der ganzen IT-Einrichtung der Frauenverwaltung war. „Du wirst bald sehen, was ich genau gemacht habe“, versicherte er mir.

„Ich will Dich nur nochmal fragen, ob Deine kleine Rebellion von gestern sich nun öfters wiederholen wird oder ob ich mich darauf einstellen kann, dass Du vernünftig geworden bist.“

„Ich bin vernünftig geworden, Herr und ich bitte um angemessene Bestrafung für meine Unverschämtheiten“, entgegnete ich mit gesenktem Blick. „Nun, die Strafe von gestern genügt fürs Erste. Aber Du wirst jetzt Deine Basisdressur vervollständigen müssen. Der Präsident möchte, dass Du spätestens in drei Monaten eine vollwertige Chalkiev-Frau bist. Er will Dich dann persönlich testen.“

„Und wo soll ich es lernen? Zelia hat mir ja schon einiges gezeigt.“
„Nein, das genügt nicht. Zelia ist eine gute Nutte, aber sie ist keine Lehrerin. Der Präsident will, dass ich eine Privatlehrerin für Dich miete. Wir werden sie demnächst aussuchen. Du scheinst bei dem Fest einen guten Eindruck auf ihn gemacht zu haben. Er will uns wirklich helfen, aus Dir was Brauchbares zu machen. Ohne ihn hätte ich mir vielleicht das Haus, aber nie auch noch die Privatlehrerin leisten können.“

So packte ich unsere Sachen zusammen. Mein „Eigentum“ beschränkte sich auf ein paar Kleidungsstücke, Schminksachen, Zahnbürste, Zahnseide, Haarbürste und ein Rasiermesser. Bernd hatte wesentlich mehr Kleider, Bücher, Computer usw., so dass wir am Schluss doch mehrere Koffer voll hatten. Zelia half uns, alles hinunterzutragen. Während die Taxifahrerin alles einlud, küsste Bernd Zelia innig auf den Mund, kniff ihr sanft in die Titte und wünschte ihr alles Gute für die Zukunft. Auch ich küsste sie, wobei mir eine Träne ins Auge trat und ich sah, dass es ihr nicht anders ging. Immerhin hatten wir in dieser Hotelsuite mehrere Wochen eng zusammengelebt und hatten uns gut verstanden. Sie streichelte mich kurz über die Brust und verabschiedete sich.

Das Taxi brachte uns auf einen Hügel am Ortsrand, wo man einen herrlichen Blick über das Tal bis zum Stausee hatte. Chalkija ist ein wunderschönes Städtchen. Das Ortszentrum mit dem großen Gebäudekomplex der Gynäkothek liegt zwischen sanft ansteigenden Hügeln und besteht nebst einigen wenigen zentrumsnahen Wohnblöcken und Einkaufszentren vorwiegend aus anmutigen Villen und Bungalows, die an breiten Straßen mit großzügigen Gärten liegen. Der Ort ist bis an die Peripherie mit einer hoch oben aufgehängten, durchscheinenden, federleicht wirkenden, wellenförmigen Abdeckung überdacht, ebenso die wichtigsten Ausfallstraßen zu den Außenquartieren. Zwar ist es in Südsibirien mit seinem kontinentalen Klima durchaus nicht so kalt wie man als Europäer oft denkt; im Gegenteil, sind Sommertage sogar ziemlich heiß, aber nach Sonnenuntergang kann es doch recht schnell und tief abkühlen, und die Winter sind tatsächlich streng. Die Abdeckung sorgt dafür, dass im Ortszentrum meist erträgliche Temperaturen herrschen, zumal die Lage zwischen den Hügeln auch einen gewissen Windschutz bietet. Als durchaus erwünschten Nebeneffekt verbirgt das Dach das Städtchen auch vor Satelliten. Weil es so hoch oben aufgehängt und so luftig konstruiert ist, entsteht darunter dennoch nie der Eindruck der Beengtheit. Als Fahrzeuge waren damals nur Elektroautos zugelassen, die alle einer Taxigesellschaft gehörten und von speziell dafür ausgebildeten Frauen gefahren wurden. (Heute sind außer Elektrotaxis auch Ponygirl-Kutschen zugelassen, aber immer noch keine Privatfahrzeuge). Auf der Westseite der Stadt befindet sich der große Stausee, der im Sommer als Erholungsgebiet genutzt wird und ganzjährig mehr als genug Elektrizität für den Ort liefert. Alles ist elektrisch, auch die Gebäudeheizungen, deshalb ist die Luft in Chalkija sauberer und angenehmer als in jeder anderen Stadt, die ich in meinem Leben gesehen habe.

Unser Haus am östlichen Ortseingang war groß und neu gebaut. Ich konnte es fast nicht glauben. „Naja, in Chalkija gibt es halt noch viel Platz. Land kostet nicht so viel, und Bauarbeiterinnen sind billig. Die meisten Häuser des Führungspersonals sind recht groß, und ich bin ja immerhin inzwischen der CIO.“
Im Obergeschoss gab es ein großes Schlafzimmer mit riesigem rundem Bett, an welchem außen acht Metallringe angebracht waren. Über dem Bett war an der Decke ein ebenfalls kreisrunder Spiegel befestigt. Die Spiegelfläche war an vier Stellen durchbrochen, dort befanden sich ebenfalls Metallringe. An einer Seitenwand des Raums und der Decke darüber waren Stangen und Ringe montiert, deren Zweck mir ziemlich klar war. Außerdem stand in einer Ecke ein drehbar angebrachtes Andreaskreuz, ebenfalls mit Befestigungsringen an allen Armen. Wenn ich eine Strafe verdient hatte, würde ich sie hier in ganz verschiedenen Positionen erhalten können. In der Stirnwand war ein riesiger Bildschirm eingelassen. Daneben führte eine von außen verriegelbare, nur etwa 1.40 Meter hohe Tür zu einer kleinen fensterlosen Kammer mit einem Bidet, einem WC, einer Dusche, einem Einbauschrank und einer Matte auf dem Boden. „Dein Zimmer“, bedeutete Bernd unnötigerweise. Er zeigte mir, dass in die Schlafmatte ein Drahtgeflecht eingelassen war. Mit einem Knopf an seinem Bett konnte er einen leichten Stromimpuls hindurchschicken, um mich nachts bei Bedarf zu rufen. Eine weitere Tür führte in ein großzügiges Badezimmer mit großer, runder Badewanne, WC, Sauna und Duschkabine. An den Wänden befanden sich ebenfalls Vorrichtungen, an denen man eine Frau befestigen konnte.

Dann gab es im oberen Stock noch drei Gästezimmer und ein Gästefrauenzimmer mit Schlafmatten für sechsFrauen. Die Decke war als Gemeinschaftsdusche bestückt, wie ich es in Uranovs Villa gesehen hatte, und an der Seite montiert, drei Bidets und drei WC-Schüsseln. Die Gästezimmer waren weniger luxuriös als Bernds Schlafzimmer, aber doch recht großzügig mit zwei Meter breiten Betten und einem großen Kleiderschrank, Flachbildschirm sowie Foltergestellen an den Wänden. Jedes Gästezimmer hatte eine eigene Dusche/WC, sowie eine verriegelbare Tür zum gemeinsamen Frauengästezimmer.

Im Erdgeschoss befand sich ein großzügiges Wohnzimmer mit riesiger Fensterfront zum Tal hin, sowie eine große, modern eingerichtete Ess-Küche mit Durchgang zum Wohnzimmer. Daneben war noch ein WC und ein Büro-Raum mit modernem Computer-Equipment, und schließlich noch ein Fitness-Raum mit verschiedenen Trimm-Geräten. Auch im Wohnzimmer fanden sich Aufhängevorrichtungen und ein Andreaskreuz. In einer Ecke stand eine moderne Liege-Fickmaschine. Im Keller gab es ein Hallenbad und eine Folterkammer, sowie noch ein großer Kellerraum. Bernd schmunzelte ein wenig. „Elbakow half beim Entwurf. Er ist ein überzeugter Sadist und außerdem stolzer Besitzer von fünf Frauen, die er abwechselnd oder gleichzeitig quält. Für ihn sind Foltergelegenheiten die wichtigsten Einrichtungsgegenstände. Ich konnte ihn knapp davon abbringen, auch noch auf den WC’s und in der Küche Foltergestelle anzubringen.“
Ich erinnerte mich daran, dass Elbakow nach der Party einen Frauentausch vorgeschlagen hatte und musste leer schlucken.

Das Bett

Zum Einstand befahl Bernd mich auf sein rundes Bett, das er mal testen wollte, wie er mir sagte. Offenbar war es der letzte Schrei des hiesigen Möbelhauses. Ich musste mich mit gespreizten Armen und Beinen nackt darauf legen. An Handgelenken und Fesseln hatte ich Lederriemen mit Ösen. Diese befestigte er an vier der am Bettrand montierten Metallringen, die wie ich jetzt sah, offenbar auf Schienen ums Bett herumlaufen konnten und außerdem an Drahtseilen so verlängert werden konnten, dass sie an meine Arme und Beine reichten, obwohl ich wegen der Größe des Betts an allen Seiten wenigstens 20 cm vom Rand entfernt war.
„Es sind acht Ringschlitten, damit man gegebenenfalls auch mit zwei Frauen gleichzeitig spielen kann. Für Dich brauche ich jetzt aber nur vier davon.“, erklärte Bernd und entfernte die restlichen vier Ringe.
Bisher war ich eher ein wenig gelangweilt, obwohl die Frage, was er wohl mit mir anstellen würde, eine gewisse Spannung erzeugte, die meine Brustwarzen hart und meine Möse leicht feucht werden ließ. Als er mich befestigt hatte, knetete er kurz beiläufig meine linke Titte und tätschelte meinen Bauch. Dann setzte er sich auf den Sessel, holte mit einem verschmitzten Lächeln einen Tablet-Computer aus der Schublade, startete eine App, die ich nicht sehen konnte, und tippte irgendwo auf dem Bildschirm.
Ein leises Surren ertönte, und die Ringe wurden nach außen gezogen, bis ich ziemlich stark gestreckt war. Dann spielte er mit anderen Buttons und Reglern, und die Ringe liefen surrend am Bettrand hin und her. So stellte er mich zunächst so ein, dass meine Arme und Beine gerade nach oben und unten gestreckt waren und verstärkte dann noch den Zug, so dass ich wie auf einer Folterbank gestreckt wurde. Dann verringerte er die Spannung ein wenig und ließ mich in eine X-Förmige Stellung gehen. Ich kam mir vor wie ein willenloser Hampelmann, während Bernd mit sichtlichem Vergnügen mit seinem neuen Spielzeug experimentierte. Im Spiegel an der Decke sah ich mich hilflos gefesselt Arme und Beine bewegen. Schließlich fixierte er mich mit den Armen parallel nach oben und den Beinen weit gespreizt. Irgendwie wie ein Mercedes-Stern, fand ich beim Blick in den Deckenspiegel. Dann legte er sich zu mir aufs Bett, küsste mich und spielte mit meinen Titten. Schließlich studierte er eingehend meine Möse. Er strich über die Spalte und die Landebahn, kitzelte die Schamlippen, schob sie auseinander, zupfte an den inneren Schamlippen, stupste mit einem Finger zart die Klitoris an, schob die äußeren Schamlippen wieder zusammen und versetzte mit mit der flachen Hand einen leichten Klaps auf die Möse. Dann drang er mit einem Finger leicht ein und zog ihn gleich wieder zurück, um wieder den Schamlippen entlangzustreichen. Er ließ sich viel Zeit, und ich brauche wohl nicht zu erklären wie es mir, bewegungsunfähig gefesselt, dabei erging. Jedenfalls konnte ich mein Stöhnen nicht unterdrücken.

Jetzt klappte er aus dem offenbar unerschöpflichen Technikvorrat des Bettes eine Teleskopstange hoch, die er zwischen meinen Beinen positionierte. Dann suchte er sich aus der Schublade, die ich im Spiegel nur undeutlich erkennen konnte, einen knallgelben Dildo aus, den er an die Stange schraubte. Die Stange schob er soweit vor, dass der Dildo knapp in meine Spalte gelangte. Nun setzte er sich breitbeinig auf den Sessel und öffnete seinen Reißverschluss. Sein Schwanz kam schon ziemlich steif heraus. Er machte es wirklich spannend; ich begann vor Erwartung zu zittern und versuchte mich weiter auf den Dildo zu schieben, was aber natürlich nicht gelang, da ich an Armen und Beinen ja fixiert war.

Umständlich nahm er wieder das Tablet, studierte es eingehend, kratzte sich am Kopf, machte einige Wichsbewegungen an seinem Penis. Endlich schob er an einigen Reglern und drückte einen Button. Der Dildo war offensichtlich ein Vibrator, denn er begann an meinem Möseneingang zu vibrieren und offenbar auch, ich konnte es nicht genau fühlen, hin- und herzurotieren. Mit einem anderen Button endlich startete er die von mir längst herbeigesehnte rein-raus-Bewegung, was ich mit einem glücklichen Seufzen quittierte. Schon nach etwa zehn Sekunden schaltete er aber alles wieder ab. Ich schrie vor Enttäuschung auf und zerrte an meinen Fesseln. „Nur ruhig, Duifje, es geht nachher schon weiter.“

Jetzt holte er Elektroden und Sensoren aus dem Fach. Eine befestigte er an meinem Venushügel, eine an meiner linken Brustwand, je eine links und rechts an der Schläfe, und eine wurde an meinen linken Zeigefinger gesteckt. Auf jede Brustwarze wurde ein kleiner Metalltrichter geklemmt, der innen eine relativ sanft zupackende Nippelklammer hatte. Der große Bildschirm leuchtete nun auf und man sah Herzfrequenz, Atemfrequenz, Hautfeuchtigkeit, Sauerstoffsättigung, Hirnstromkurven und Erregungslevel. Bernd klatschte vergnügt in die Hände. Wenn es etwas gibt, das ihn noch mehr begeistert als Titten, ist es Technikspielzeug. In Chalkiev kann er seine beiden Leidenschaften ideal kombinieren. „Der Computer zeichnet auf, was bei Dir während dem Ficken abläuft“, erklärte er. „Er erkennt auch die Muskelkontraktionen und Hirnstrommuster eines Orgasmus. Nach einigen Messungen kann er dann anhand der Parameter den Erregungslevel extrapolieren und anzeigen, wie weit Du ungefähr noch vom Orgasmus weg bist. Er kann sich auf bis zu zehnFrauen kalibrieren. Cool, was?“
„Mhm.“
„Wie bitte?“ Ein leichter, aber doch schmerzhafter Stromschlag fuhr an meine Möse und meine Brustwarzen.
„Ja, Herr, sehr cool!“

Endlich startete er wieder die Fickmaschine. Nebst dem Vibrator machten sich nun auch die Metalltrichter an den Brustwarzen mit einem überaus angenehmen vibrierenden Kribbeln bemerkbar. Außerdem war an einem unbeweglichen Nebenarm der der Fickstange offenbar noch ein direkter Klitorisstimulator befestigt, was ich vorher nicht bemerkt hatte. Mit der Begeisterung des Kindes im Manne variierte mein Gebieter die Geschwindigkeit und Intensität der verschiedenen Stimulatoren und freute sich über die dadurch ändernde Anzeige am Bildschirm. Mir war es egal. Jede beliebige Einstellung brachte mich, etwas langsamer oder etwas schneller, immer höher. Ich konnte mich längst nicht mehr auf die Anzeigen konzentrieren, die ich anfangs noch mit einem Auge interessiert beobachtet hatte. Ich warf den Kopf hin und her und krümmte meine Finger und Zehen konvulsivisch. Mehr konnte ich ja nicht bewegen. Schließlich überrollte mich die große Welle, und als ich wieder klar denken konnte, sah ich, dass die Maschine den Orgasmus offenbar tatsächlich korrekt erkannt und aufgezeichnet hatte. Bei einem Puls von 192, einer Atemfrequenz von 44, einer Hautfeuchtigkeit von 92% und einer Sauerstoffsättigung von 100% hatte sie entsprechende Muskelkontraktionen und Hirnaktivitäten registriert (‚Welche Hirnaktivität?‘, dachte ich noch, da ich eher das Empfinden eines kompletten Hirnaussetzers gehabt hatte).

Jetzt entfernte Bernd die Fickmaschine und spielte wieder an der Fernbedienungs-App herum. Ich spürte, wie sich die Mitte des Betts und damit mein Becken hob. Wegen meiner stark gespreizten und gestreckten Stellung schmerzte das ziemlich in meinen Hüftgelenken und ich stöhnte leise. Bernd lockerte die Spannung der Fußgelenk-Straffer ein wenig und sofort wurde es bequemer. Die Bettmitte hob sich noch weiter und meine Möse reckte sich ihrem Eigentümer nun einladend entgegen. Dieser nahm die Einladung an und rammelte mich schnurgerade in höchstens einer Minute durch. Ohne meine Mitwirkung, denn ich war ja immer noch bewegungsunfähig aufgespannt. Der Bildschirm zeigte an, dass ich dabei auf etwa 65% des vorherigen Orgasmus-Niveaus kam. Danach drückte er auf einen Knopf und alle Fesselungen lösten sich gleichzeitig, so dass ich seinen Penis ordnungsgemäß sauberlecken konnte. Anschließend befahl er mir, die Fickmaschine und die Sensoren zu reinigen, alles aufzuräumen, mich frisch und ihm dann das Mittagessen zu machen, während er noch ein wenig liegenblieb und auf dem Bildschirm jetzt TV schaute. Offenbar bekam man über Satellit jede Menge Sender aus aller Welt und Bernd war immer noch am Zappen, als ich ihn zum Essen bat.

Ich hatte mit dem, was da war, ein einfaches Essen gekocht und zwei Gedecke auf dem Tisch vorbereitet. Als Bernd dies sah, blieb er mit verschränkten Armen stehen und blickte mich stumm an. Mein Herz schlug bis zum Hals. Hatte ich etwas falsch gemacht? Ich stand einfach nur mit gesenktem Blick unbeweglich da und wartete, ob er mich schlagen würde.
Das tat er aber nicht, sondern er streichelte mich stattdessen an der Wange. „Salo, was habe ich Dir befohlen?“
„Dir das Mittagessen zu machen?“
„Genau. Und was sehe ich hier?“
„Das Mittagessen, Herr?“
„Sei nicht frech. Ich sehe zwei Gedecke. Wenn ich Dir befehle, für mich etwas zu kochen heißt das nicht, dass Du auch etwas für Dich machen sollst. Die Frau isst nur dann mit am Tisch, wenn es ihr ausdrücklich befohlen wird. Ich lasse es Dir diesmal durchgehen. Du solltest Dir aber angewöhnen, genauer zuzuhören, wenn ich Dir Anweisungen gebe.“
„Ja, Herr.“ Ich räumte kleinlaut mein Gedeck wieder ab und servierte ihm das Essen. Danach stand ich neben dem Tisch und wartete.
„Wenn Du nichts Besonderes zu tun hast, gehst Du hier neben dem Tisch in Nadu-Stellung“, wies mich Bernd an.
Ich kniete also mit gespreizten Beinen nieder und legte die Hände, Handflächen nach oben, auf die Oberschenkel. „Darf ich etwas fragen, Herr?“
„Ja, nur zu.“
„Soll ich im Haus immer nackt sein oder darf ich auch mal etwas anziehen?“ „Das darfst Du machen wie Du willst. Wenn Du etwas anziehen willst, tu das, wenn Du lieber nackt bleibst, auch okay. Bloß außerhalb des Hauses, auch im Garten, möchte ich, dass Du bekleidet bist, außer ich befehle Dir etwas anderes.“ Nach einer kurzen Pause fuhr er fort: „Wenn wir grad dabei sind, kann ich Dir gleich noch andere Regeln erklären, die jeweils gelten, wenn Du keine speziellen anderen Anweisungen hast: Wenn ich bei der Arbeit bin, erwarte ich, dass Du den Haushalt machst. Wenn alles einwandfrei erledigt ist, hast Du Freizeit. Du kannst fernsehen oder Dir eine DVD reinziehen, in den Fitnessraum oder das Hallenbad gehen oder auch draußen spazieren. Ich will Dich aber jederzeit erreichen können, also wenn Du das Haus verlässt, musst Du Dein Mobiltelefon mitnehmen. Du darfst auch masturbieren oder die Fickmaschine benutzen. Ich erwarte, dass Du jederzeit sauber und gepflegt bist, auch wenn ich nicht hier bin. Du darfst die Dusche benutzen, so oft es eben nötig ist. Du darfst auch ein Bad nehmen, wenn Dir das lieber ist. Du darfst Leitungswasser trinken, soviel Du willst. Essen hingegen darfst Du grundsätzlich nur auf meine ausdrückliche Anweisung hin. Punkt 19 Uhr hat mein Abendessen bereit zu stehen. Ich gebe Dir 100 Charki Kredit, Du kannst Lebensmittel und Kleider kaufen gehen. Du bekommst einen roten Halsreif, das heißt, Du darfst im Prinzip nicht von anderen gefickt werden. Wenn Dich aber trotzdem ein Mann unbedingt ficken will, musst Du mitmachen. Du solltest Dir dann aber möglichst genau merken, wie er aussieht. Und wenn Du seinen Namen erfahren kannst, umso besser. Wenn man ihn erwischen kann, bekommt er für die Missachtung des roten Halsreifs eine saftige Geldstrafe. Aber wie gesagt: Du darfst ihn nicht abwehren. Sexuelle Verweigerung wäre ein wesentlich schlimmeres Vergehen! Hast Du Fragen dazu?“

„Zu den Kleidern: Hast Du spezielle Wünsche?“

„Naja, Du weißt ja, auf was ich stehe. Ich war auch nicht unzufrieden mit dem, was Du Dir früher unter eigener Verantwortung angezogen hast. Also kauf, was Du gut findest. Falls es mir nicht gefallen sollte, müssten wir eben nochmal miteinander reden.“


Hier geht es weiter zum sechsten  Teil von „Jahre in Chalkiev


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