„24/Sieben …und ewig“ von Mycha Chick ist da!

Wie lebt es sich in einer 24/7 Beziehung?

Darum geht es auch im zweiten Teil von „24/Sieben …und ewig“ von Mycha Chick (irgendwie mag ich sie, hihi, mein zweites ich).

Hier für euch eine exklusive Leseprobe zum Anregen und Lust machen 😉

„…Als ich vom Einkaufen kam, erwartete er mich bereits ungeduldig an der Tür.
„Du bist 15 Minuten zu spät, Sklavin, und es interessiert mich nicht, warum! Räum alles ein, ich erwarte dich im Schlafzimmer, in 10 Minuten!“
Seine Stimme war rau, die Erregung deutlich spürbar, seine strengen Worte verursachten mir ein geiles Kribbeln. Er hatte keine Zeit vorgegeben, das wusste ich genau, aber auch darüber hatte ich nicht zu entscheiden. Ob er einen Grund für seine Bestrafung hatte oder nicht, wenn mein Herr mit mir spielen wollte, dann war es sein gutes Recht. Und nach der liebevollen und so zärtlichen Nacht sehnte ich mich nach Härte und Unterwerfung.
Schon im Auto hatte ich gemerkt, wie die alte Linda wieder ganz leicht durchkam, sich mit zarter Stimme meldete, meine Zeit im Keller verblasste bereits einen Tag später.
Kaum in Freiheit spielten sich gewohnte Muster wieder ein, und er hatte Recht, ich hätte fragen können, wie lange ich fortbleiben dürfte.
Auch hatte ich vergessen, mich abzuknien und ihm die Füße zu küssen, ich machte einen Fehler nach dem anderen.
Es war mir einfach zu viel: die Eindrücke nach der Dunkelheit und Einsamkeit im Keller, die völlige Isolierung dort unten in dem kalten Loch und jetzt mit einem Mal die ganz normale Welt, die Menschen, der Supermarkt, ich war verwirrt, aus der Bahn, hilflos überfordert.
Und genau das wusste mein Herr und gab mir sofort den Halt, den ich jetzt brauchte.
Ich ließ die Einkaufstüten fast fallen, schmiss mich ihm zu Füßen und begrüßte ihn standesgemäß:
„Ja, Herr, ich werde diesmal rechtzeitig sein, entschuldigt bitte, ich habe alles falsch gemacht!“
„Das hast du, schön dass es dir wenigstens auffällt! Und jetzt ab mit dir!“, herrschte er mich an, schüttelte meine Lippen von seinem Fuß ab wie eine lästige Fliege, drehte sich herum und ging die Stufen zum Schlafzimmer herauf.
Gedemütigt und den Tränen nahe kniete ich auf den kalten Fliesen, versuchte mit aller Macht, mich zusammenzureißen. Ich hatte mich doch entschuldigt, es war doch wirklich nicht leicht, sich überhaupt zurecht zu finden nach so einem Erlebnis, ich fühlte mich zu Unrecht so hart behandelt, obwohl ich genau spürte, dass er das Richtige tat.
Wann hörte ich endlich auf, seine Worte, Taten und Befehle in Frage zu stellen?
Was war die Zeit im Keller denn wert gewesen, wenn ich schon wieder mein Ego bekämpfen musste, erneut am Zweifeln war?
Zumindest kam ich nun in die richtige Stimmung, ich fühlte mich ehrlich schuldig, weniger wegen dem zu spät Kommen sondern wegen meiner, wenn auch nur innerlich erlebten, Auflehnung, meinen unangemessenen Gedanken.
Ich würde mich bemühen, ab jetzt, die Schonzeit, die Hochzeit, all das war vorbei. Ich würde ihm beweisen, dass seine Bemühungen, seine Erziehungsarbeit Früchte trug.
Lange genug hatten wir geredet, gespielt, ausprobiert, jetzt war es ein für alle Mal geklärt, ich war seine Sklavin, 24/7, für immer!
Darüber gab es nichts mehr zu grübeln, jetzt hieß es Leben, Leiden und Genießen!

Vorsichtig klopfte ich an unserer Schlafzimmertür an, mein Herz pochte laut, mein Magen war vor Aufregung völlig verkrampft. Würde sich diese Nervosität nie legen?
Ich hatte doch schon fast alles erlebt, ertragen und vor allem immer wieder gespürt, wie geil mich diese Spiele machten. Warum war es immer wieder wie beim ersten Mal?
Es machte keinen Unterschied, ob er mich nur Auspeitschen oder grob ficken würde, mir Schmerzen bereiten oder gemein demütigen würde.
Manchmal reichte eine Kleinigkeit, um mich an meine momentane Grenze zu bringen und zusammenbrechen zu lassen, dann wieder ertrug ich mehr als ich mir je hätte vorstellen können.
Was würde er heute tun?
„Komm rein, Lilou!“, seine Stimme war freundlich, zumindest freundlicher als gerade eben unten im Flur.
Das ermutigte mich, das Zittern ließ nach. Vorsichtig öffnete ich die Tür, spähte in den Raum.
Mein Herr lag auf dem Bett, der Fernseher lief, nicht laut, aber es war deutlich, dass er gerade gemütlich und entspannt zuschaute.
Mein Leben stand Kopf, und er schaute seine Lieblingssendung?
Verwirrt, weil ich nicht wusste was ich tun sollte, blieb ich neben der Tür stehen und senkte nur den Blick, legte die Arme hinter dem Rücken zusammen und wartete.
„In Zukunft wirst du in so einer Situation neben mein Bett kommen und dich hier an meiner Seite hinknien, bis ich Lust habe, mich mit dir zu beschäftigen“, sprach er mich nach einer Weile mit ruhiger aber betont strenger Stimme an.
„Wir haben noch vieles zu klären, wenn wir auch den Alltag gemeinsam meistern wollen, ohne dass du wieder aus deiner Rolle herausrutschst. Ich weiß das, Lilou, und ich werde es dir Stück für Stück beibringen. Ich erwarte noch nicht, dass du perfekt bist, nur weil du jetzt einige Tage im Keller warst, aber ich will sehen, dass du dich bemühst. Ich sage meine Regeln und Vorgaben an dich nur einmal, erkläre es dir und erwarte dann, dass du dich daran hältst.
Wenn ich dich das nächste Mal zum Einkaufen schicke, wirst du fragen, wie lange du brauchen darfst, und ich werde dir angemessen Zeit geben – oder auch nicht, wie ich gerade möchte!“
Als er das sagte, grinste er mich fies an. Die Vorstellung, mir so eine unmögliche Aufgabe zu stellen und sich daran zu weiden, wie ich mich abmühte, bereitete ihm tierisches Vergnügen.
Trotzdem gab ich mir größte Mühe, mir alles zu merken. Ich war mittlerweile neben sein Bett getreten und kniete nun wie befohlen in devoter Stellung auf dem Boden.
Es war ein himmelweiter Unterschied, ob man in einer Beziehung, so wie wir sie früher auch gelebt hatten, nur ab und zu mal seinen sexuellen Neigungen nachging oder ob man voll und ganz jeden Tag und jede Nacht in diesen Rollen leben wollte.
„Das erste, was für dich ab jetzt ganz klar gilt, ist Folgendes: Du wirst bei allem, wirklich allem um Erlaubnis fragen. Ich erwarte das von dir, immer, damit ich dich unter Kontrolle habe. Wenn du essen willst, wenn du pissen musst, egal wann! Regel eins, merke sie dir gut, gewöhn dich dran, denn ab jetzt werde ich dich für jede Zuwiderhandlung bestrafen!
Genug geredet, stell dich in die Ecke und besorg es dir. Und zwar richtig, ich will dich Stöhnen, Schwitzen und Zucken sehen. Du hast keine Erlaubnis zu Kommen. Ab!“
Wie einen Hund schickte er mich fort, während er sich wieder seiner Sendung zuwandte.
Ich stand breitbeinig in der ihm gegenüberliegenden Zimmerecke, die Hand zwischen meinen Beinen, mit den Fingern umkreiste ich meine Klit, drang in mein feuchtes Loch, spuckte auf meine Finger, um meine Fotze noch nasser zu machen. Ich gab alles, wollte, dass mein Herr das Schmatzen meiner Geilheit hörte, fickte mich härter, stöhnte.
Aber er ignorierte mich einfach, sah kein einziges Mal zu mir auf, ich existierte gar nicht…“

Wie es weitergeht zwischen Linda und Mark erfahrt ihr hier:

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Viel Vergnügen, bis bald meine Lieben,
Eure Gipsy

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