8. Dezember

Zieh dich aus!

Diese Geschichte gibt es vom 8. bis einschließlich 12. Dezember gratis!

Leseprobe:
„…Schon seit über einer Woche ging Mias Spiel mit ihrem Herrn, so langsam gewöhnte sie sich daran, mit Bauchkribbeln aufzuwachen, nervös in die Küche zu gehen, mit ihrem frisch gebrühten Kaffee den jeweiligen Zettel abzumachen und mit Spannung den nächsten Auftrag entgegenzunehmen.
Die trübe, kalte Winterzeit war auf einmal gar nicht mehr so belastend wie die Jahre zuvor, Mia bekam immer weniger von der Außenwelt mit. Es ging nur um ihren Herrn, ihre Tagesaufgaben – ihr Job, ihre Freundinnen, all das rückte in den Hintergrund. Mit jedem Tag zog er sie mehr in ihren Bann, erzog sie nach seinen Wünschen, machte sie abhängiger. Niemals hätte sie gedacht, soweit zu gehen, auch noch mit einer anderen Frau Sex zu haben. Wer weiß, was noch alles auf sie zukommen würde?
Auch jetzt stand sie in ihrer Küche, nur im Morgenmantel und mit dicken Socken an den Füßen, die heiße Tasse in der Hand. In zehn Minuten musste sie sich fertig machen, zur Arbeit gehen, funktionieren, Normalität vorspielen wo keine mehr war. Mittlerweile hatte sie ihren Wecker früher gestellt, damit sie diese kostbaren Minuten mehr hatte, um das tägliche Ritual, das Lesen seiner Worte, in Ruhe genießen zu können.
Jetzt war es wieder soweit, sie knotete das heute silberne Band ab, rollte die Nachricht auf und las:

„Heute Abend bekommt meine Sklavin ihren großen Auftritt. Sei um 19.00 Uhr fertig!“

Mitten unter der Woche? Was hatte er diesmal vor? Auf jeden Fall würde er sie öffentlich vorführen, soweit konnte Mia sich seine Ankündigung zusammenreimen. Aber wo?
Wie immer kam sie zu dem Schluss, dass sie sich zu gedulden hatte, warten musste, bis ihr Herr ihre Neugier befriedigte und ihr weitere Anweisungen geben würde. Er sah ja, wann sie das Haus verließ, wann sie bei der Arbeit ankam, wann sie dort wieder wegfahren würde.
Mia genoss dieses Wissen, so konnte sie sicher sein, dass er bei ihr war, auf sie aufpasste, sie nicht vergaß und sie in Sicherheit war.
Verträumt schaute sie aus dem Fenster, sah den dicken Schneeflocken zu, die still und so friedlich vom noch dunklen Himmel fielen.
Verdammt, sie musste sich beeilen, es nutzte ja nichts. Der Tag würde irgendwie rumgehen und dann wäre er bei ihr, würde mit ihr treiben, wozu immer er gerade Lust hatte.

Ausgerechnet heute hatte Mias Chef ihr stapelweise Akten auf den Tisch geknallt, es war bereits halb sechs, sie musste jetzt schnellstmöglich los!
Bis jetzt war keine Nachricht von David gekommen, nervös und angespannt blätterte sie durch die Unterlagen. Irgendwann würde ihr Boss sie feuern, wenn sie weiterhin so unkonzentriert und schlampig arbeitete, aber was blieb ihr denn anderes übrig?
Ihr Herr stand über diesen Dingen und sie musste darauf vertrauen, dass er auch wusste, welche Auswirkungen seine Spiele auf ihr Leben hatten. Bis jetzt hatte ja auch noch niemand etwas zu ihr gesagt. Mia erledigte grob, was erledigt werden musste, dann sprang sie auf, griff im Rauslaufen nach ihrer Jacke und rannte zu ihrem Auto.
Kaum angekommen, blinkte ihr Handy. So klar! Er hatte gesehen wie spät dran sie war, jetzt würde sie das hier wieder einige Minuten kosten. Und genau das war Teil seines Plans, Mia wusste, spürte es.
„Du brauchst dir nichts Besonderes anziehen für heute, dort wo wir hingehen wird dir alles gestellt. Und jetzt beeil dich, ich hasse Warten!“
Oh wie gemein, dachte sie, er hielt sie auf und verlangte trotzdem, dass sie pünktlich war.
Mit flatternden Nerven, hochgejagtem Puls und völlig angespannt versuchte sie, zumindest halbwegs die Straßenverkehrsordnung zu beachten. Einige gelb/rote Ampeln und hupende Autofahrer später kam sie dann endlich um kurz nach halb sieben zu Hause an…

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Bis Morgen,

Eure Gipsy

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