Womanizer 2Go Ein Erfahrungsbericht

von Sabi

Die Freude war natürlich groß, als ich auf Tomasz Bordemés Blog den Womanizer 2go gewonnen habe. Ich habe mich so gefreut, dass ich kurzerhand versprochen habe, Bericht zu erstatten, sobald ich ihn getestet habe. Und was ich verspreche, halte ich auch ein 😉. Also gibt es jetzt meinen Erfahrungsbericht zum womanizer 2go.

Er wurde mir in einer großen Kiste vom Postboten überreicht (wenn der wüsste), und nachdem mir der Absender nicht vertraut war, ahnte ich bereits, was sich im Paket befindet. Er war dann schnell ausgepackt, der Vibrator, nicht der Postbote, und ich bestaunte erst einmal die Verpackung. Die kommt schon mal sehr edel daher in gold und weiß. Es hat ein bisschen gedauert, bis ich gecheckt habe, wie man sie aufbekommt, denn auf dem ersten Blick sieht sie aus wie ein Schuber, aber tatsächlich hat sie einen Magnetverschluss und lässt sich der Länge nach aufklappen. Ich habe die weiße Ausführung des womanizer 2go, wobei das Weiß ein wenig ins cremefarbene geht. Die Oberfläche ist glänzend und lässt sich sehr schön anfassen. Er sieht tatsächlich aus wie ein Lippenstift, wenn auch ein etwas zu groß geratener. Er bringt es – ich messe mal eben nach – auf fast 13 cm. Und natürlich lässt er sich auch öffnen wie ein Lippenstift. Zum Vorschein kommt dann der goldene Schaft mit der pinken Lippenstiftspitze aus Silikon. Sie hat eine sehr schöne etwas raue Haptik. Generell scheint er gut verarbeitet und lässt sich rundum schön anfassen.
Natürlich wollte ich die Vibration sofort ausprobieren und habe deshalb gleich mal auf den Knopf am Boden des Vibrators gedrückt. Doch es passierte … nichts. Ich hab ihn dann an die Steckdose angeschlossen. Das funktioniert über ein mitgeliefertes USB-Ladekabel. Der Stecker ist nicht dabei, aber in einem Handy-Haushalt hat man sowas ja zu Hause. Nach fünf Minuten wollte ich es dann wissen, das Lämpchen leuchtete grün, also kann der Akku nicht so leer sein. Ich zog das Kabel ab und schaltete ihn wieder ein, und wieder passierte … nichts. Erst in der Beschreibung habe ich dann gelesen, dass man zwei ganze Sekunden draufdrücken muss, damit er sich einschaltet. War ja klar, dass meine Ungeduld der Fehler war. Aber wie soll man da geduldig sein, wenn man so ein tolles Toy vor sich liegen hat, von dem man kaum erwarten kann, wie es sich anfühlen wird.
Jetzt brummte er endlich. Ziemlich laut sogar. Normalerweise brummen meine Vibratoren eher hell, dieser hingegen brummt relativ dunkel. Fast schon so, als würde in Nachbars Garten jemand mit der elektrischen Heckenschere seine Thujenhecke schneiden. Egal, hört ja keiner außer mir. Kinder sind in der Schule, Mann auf Arbeit. Der Spaß kann beginnen. Wenn man die Silikonspitze außen anfasst, spürt man fast keine Vibration. Die findet tatsächlich in der Öffnung der Spitze statt. Was bedeutet, dass es jetzt wohl ans Eingemachte geht. Also habe ich mich mal eben Beinfrei gemacht und die Spitze über meine Klitoris gestulpt. Dann zwei Sekunden auf den Knopf gedrückt und erstmal „Ui“ gerufen. Das hat ganz schön was drauf das Ding. Dabei war das erst die erste Stufe. Das Brummen war jetzt nicht mehr so laut, offenbar saß meine Klitoris da, wo sie hingehörte. In meinem Übereifer drückte ich dann natürlich gleich ein paar Mal den Knopf, wodurch sich die Intensität immer weiter steigerte. Intensiv, ja das ist der richtige Ausdruck. Die fünfte Stufe war mir dann doch zu viel des Guten, obwohl ich bei anderen Vibratoren grundsätzlich auf höchster Stufe unterwegs bin. Aber dieser Vibrator ist anders. Normalerweise setze ich Auflegevibratoren immer oberhalb meiner Klitoris auf. Denn jede normale Frau weiß, wie empfindlich die Klitoris ist. Aber nachdem der womanizer 2go gezielt diese traktiert (anders kann man es fast nicht nennen), ist das schon ein sehr extremes Gefühl. Ich bin mir auch nicht sicher, ob das jederfraus Geschmack ist. Denn ein bisschen fühlt es sich an, als würde man schnelle, kleine Schläge auf die blanke Klit bekommen. Zuerst fragte ich mich noch, ob das so gut ist, aber ehe ich mich versah, kam dann doch dieses Suchtgefühl auf und ich merkte, dass die Empfindungen – ob ich nun wollte oder nicht – zunahmen. Ob das an meiner masochistischen Neigung liegt, sei jetzt mal dahingestellt. Mein Fehler war, dass ich mein Kopfkino angeworfen habe, denn es dauerte dann nur noch eine knappe Minute, schon prickelte der Orgasmus durch mich hindurch. Ja, dieses Ding hat es echt drauf. Es ist zwar etwas ganz anderes als das, was ich bisher so im Schrank habe, aber ich weiß dennoch, dass ich noch sehr oft meine Freude damit haben werde.
Um ehrlich zu sein, begann die nächste Freude schon zwei Stunden später. Schließlich musste ich diesen Bericht hier schreiben und dafür muss ich ja nochmal genau testen, was mir beim ersten Mal womöglich entgangen ist. Eines kann ich sagen: Wer zum Squirten neigt, hat mit dem Teil ein echtes Problem. Naja, obwohl, es ist ja angeblich wasserdicht.
Dass es wasserdicht ist, zeigt sich dann übrigens auch beim Reinigen. Man kann die Silikonkappe einfach runtermachen und saubermachen. Das Kunststoffteil kann man wohl auch ins Wasser tauchen, um ihn zu säubern, aber das habe ich noch nicht ausprobiert. Vielleicht mache ich das dann, wenn es draußen schneit und stürmt und ich mit meinem Womanizer 2Go ein schönes Bad nehme.

Vielen Dank liebe Sabi und vielen Dank nochmal an Orion. Und für Euch liebe Leserinnen, deren Interesse geweckt ist, hier noch der Link zum Womanizer 2Go im Orion-Shop, wo es ihn zur Zeit in Schwarz und in einer sehr hübschen Kombination aus Mint und Pink gibt.

 

 


 

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Ein Gedanke zu „Womanizer 2Go Ein Erfahrungsbericht“

  1. Sabis Beschreibung kann ich nur bestätigen. Dieser kleine Orgasmusgarant, den es in verschiedenen Ausführungen gibt, macht Spaß! Er ist kein klassischer Vibrator sondern erregt, ohne direkten Kontakt, durch pulsierende Druckwellen.
    Es fühlt sich etwas so an wie geleckt zu werden, hat aber eine eigene Qualität.
    Mein Favorit ist eine Kombination mit einem Vibrator. Vorsicht, Suchtgefahr! 😉

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