Salomé: Teeniejahre

picture-6609 Teeniejahre

von Salome M.

Salomé war keine gute Schülerin. Sie war nicht bei der Sache und störte im Unterricht. Sie war so betont desinteressiert, dass sie die anderen Schüler mit ihrer Unlust ansteckte. Sie gab patzige Antworten, wenn die Lehrer sie ermahnten, und sie hatte niemals, niemals ihre Hausaufgaben gemacht. Zum Leidwesen der Lehrer gelang es ihr aber jedes Semester aufs Neue, gerade so eben durchzurutschen. Ihr Notendurchschnitt reichte immer knapp, und Salomé nahm ihre knapp für die Versetzung genügenden Zeugnisse jeweils ohne ersichtliche Neugier oder sonstige Gefühlsregung entgegen. Salomé: Teeniejahre weiterlesen

Salomé: Ben

picture-6609Die Geschichte von Ben

Ben wurde 1958 in Amsterdam geboren. Er war der Sohn einer Jüdin, deren Eltern 1944, als er 10 Jahre alt war, getötet worden waren, und eines Metallwarenhändlers. Die Familie war nicht reich, aber durchaus auch nicht arm. Man kam gut zurecht und gehörte zum holländischen Bürgertum.  In der Schule fiel Ben vor allem durch sein ausgeprägtes Sprachtalent auf. Deutsch fiel ihm – zum Missfallen seiner Mutter – besonders leicht und er sprach es bald fließend, aber auch Englisch und Französisch beherrschte er in Wort und Schrift, als er sein Abitur machte. Nach dem Abitur verdiente er sich ein paar tausend Gulden mit Aushilfsjobs und dann machte er sich per Zug und Anhalter auf die Reise durch Westeuropa. Kreuz und quer zog er durch Belgien, Frankreich, Deutschland und landete so auch in der Schweiz, in Zürich. Eigentlich wollte er schon am nächsten Tag nach Italien weiterziehen. Salomé: Ben weiterlesen

Salomé: Die Geschichte von Joëlle

picture-6609Einige von Euch haben sich vielleicht gefragt, wer ist diese Salomé eigentlich. Andere wussten oder ahnten es vielleicht. Salomé war Sonja, die meine Ko-Autorin in den E-Books Gebunden und Limit  war.
Salomé war immer der Meinung ihre Texte seien ihr Vermächtnis. Und dieses Vermächtnis möchte ich hier auf dem Blog pflegen und bewahren. Deshalb werde ich ab sofort jede Woche einen ihrer Texte publizieren. Nach und nach werdet ihr also in den Genuss all ihrer Texte kommen, sowohl der fiktionalen wie auch der biographischen, wobei diese Grenze bei ihr oft fließend war. Im ersten, semifiktionalen Text geht es um ihre Mutter.

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