Bestimmung

Jetzt endlich gibt es alle drei Teile von „Bestimmung“ in einem Sammelband.

Ein Roman über eine 24/7 Beziehung am Ende des 19. Jahrhunderts.
Eine Liebesgeschichte der härteren Art, in der die Autorin ihre Version von BDSM verarbeitet hat, um zu zeigen, dass diese Leidenschaft mehr ist als Sex und Schmerz. Es geht um völlige Hingabe und Hörigkeit einer jungen Frau, die ihr ganzes Leben ihrem Mann und Herrn widmet, sich völlig hingibt um durch und für ihn Sicherheit, Geborgenheit und einen Halt im Leben zu bekommen. Bestimmung weiterlesen

Wie lebt es sich in einer 24/7 Beziehung?

Wie schafft man es als Paar, seiner Leidenschaft nachzugehen trotz Alltagsstress, Kindern und was sonst noch alles im Leben so auf einen zukommt?

Dieser Frage hat sich die Autorin Mycha Chick gestellt. In ihrem Zweiteiler 24/Sieben beschreibt sie die Geschichte eines jungen Pärchens, die sich ganz normal kennenlernen, und gemeinsam ihre Lust an BDSM entdecken. Nach und nach integrieren sie ihre Spiele in ihr gemeinsames Leben, bis Mark seine Linda schließlich zu seiner Vollzeitsklavin abrichtet… Wie lebt es sich in einer 24/7 Beziehung? weiterlesen

24/Sieben .und ewig von Mycha Chick ist da!

Wie lebt es sich in einer 24/7 Beziehung?

Darum geht es auch im zweiten Teil von „24/Sieben …und ewig“ von Mycha Chick (irgendwie mag ich sie, hihi, mein zweites ich).

Hier für euch eine exklusive Leseprobe zum Anregen und Lust machen 😉 24/Sieben .und ewig von Mycha Chick ist da! weiterlesen

Ich lasse mich ja gerne schlagen

…erst recht von so einem Meister (der Worte) 😉

Daher akzeptiere ich meine Niederlage, allerdings nicht, ohne zumindest, ganz Gipsy-like mit einem Knaller abzutreten!
Ich danke Euch allen für die lieben Kommentare, es war mir eine große Freude, diesen Wettstreit zu führen, hihi
Subbi weiß, wann der Zeitpunkt gekommen ist, nachzugeben, ich hoffe Euch gefällt mein letzter Battle-Beitrag.

Stammt aus „Bestimmung 2“ von Mycha Chick, meinem anderen Pseudonym.
Viel Vergnügen… Ich lasse mich ja gerne schlagen weiterlesen

Das schreibende BDSM-Luder

Welch eine Ehre, da hat mich mein lieber Kollege und Lieblings-Dom doch tatsächlich zu sich eingeladen, damit wir unser Battle jetzt auch hier live austragen können – soll mir recht sein, ich bin ja ein braves Mädchen und folge, wenn man mir befiehlt 😉

Allerdings kann ich einfach nicht aufhören, ihn mit meinen Texten herauszufordern und ein klein wenig zu provozieren, ich genieße es, wenn Tomasz Adern am Hals leicht anschwellen und seine Augen vor Wut aufblitzen, hi hi…

Da er bei seinem letzten Konter meinte, mein Kopfkino anregen zu müssen mit der Aussage, er habe den Text unbekleidet verfasst, kommt hier meine Version, wie ich schreibe. Das schreibende BDSM-Luder weiterlesen

Sex und Intelligenz

Es dürfte längst kein Geheimnis mehr sein: Das Hirn ist das wichtigste Sexualorgan. Ausserdem ist es die größte erogene Zone, zumindest gemessen an der Zahl der Nervenzellen, (die zugegeben nicht immer, nicht zwingend alle, und schon gar nicht bei jedem und bei jeder Art von Sex beteiligt sind).

Aber wie es anders herum aussieht, darüber hat bisher kaum jemand nachgedacht. Welche Auswirkungen hat Sex auf die Intelligenz? Einige Biologen beschäftigen sich mit dieser Frage, Neurologen natürlich auch und Psychos sind wie immer auch mit von der Partie: Sex und Intelligenz weiterlesen

T.S. Bordemé in den Schlagzeilen

 Da schau ich doch vorhin in den Briefkasten rein und siehe da, eine Postsendung ist angekommen. Und was ist drin? Genau: Die Schlagzeilen, Ausgabe 145. „Schwerpunkt:“, steht drauf, „Selbstbilder. Wer bin ich und wem zeige ich es?“. Das war doch… blätter… blätter…. blätter… ah, da ist sie ja. Eine kleine aber feine Geschichte. Von Mir!

Fühlt sich gut an, wenn Profis, Leute vom Fach, sagen: „Hey, deine Geschichte ist gut. WIr wollen die haben!“
Danke Matthias T. J. Grimme, hoffe Eure Leser haben beim Lesen soviel Spass wir ich bem Schreiben.
Und ihr anderen: Schaut euch das Heft mal an, lohnt sich. Stehen viele gute und interessante Sachen drin.
http://www.schlagzeilen.com/de/shop/122/122-145/schlagzeilen+sz+145.htm 

Interview mit SM-Luder Gipsy

Für die Intervierunde von bookweyers.de, Autoren fragen Autoren hat sich SM-Luder Gipsy Payne in meinen Interview-Dungeon begeben:
🌟🌟🌟 Interview mit Gipsy Payne 🌟🌟🌟
Tomàsz Bordemé hat folgende Fragen an Gipsy Payne!


1. „Angenommen eine böse Fee stellt dich vor die Wahl: Du darfst entweder deine Neigung (sub & maso) behalten oder deinen Mann/Dom. Welche Wahl triffst du und warum?“
GP: „Beides ist mein Leben, das eine funktioniert nicht ohne das andere! Würde ich auf eines verzichten müssen, wäre mein Leben nicht mehr lebenswert, ganz ehrlich. Aber bevor ich weiter philosophiere, gehe ich bei deiner Frage einen Kompromiss ein: Also würde ich da mal ganz spontan für die so liebe Dame einen netten Höllendämon anfordern, der ihr für diese unangemessene und anmaßende Forderung gehörig den Allerwertesten versohlt. Entweder kommt sie dann selber auf den Geschmack und ist für die nächsten 100 Jahre beschäftigt, oder sie bleibt notfalls auch ohne ihre Einstimmung die mit einem netten Halsband versehene Gespielin der Unterwelt.“


2. „Mit welcher Figur aus deinen Geschichten würdest du gerne tauschen? Auch wenn ich weiß, dass du ja das meiste wirklich selber erlebst und alles deine Fantasien sind?“
GP: „Richtig erkannt, auch wenn ich bei den meisten Storys andere Protagonisten verwende, letztendlich sind das alles Fantasien von mir, kleine Offenbarungen, wie ich mir mein Sexleben so wünsche. Und Mychael sorgt oft genug dafür, dass ich voll auf meine Kosten komme. Der geneigte Leser wird schon erkannt haben, dass meine Tendenz Richtung Gewalt und Unterwerfung, vor allem Überwältigung geht. Aber um dir konkret auf deine Frage zu antworten, es gab Momente, gerade am Anfang meiner Beziehung zu Mychael, da hätte ich gerne mit meiner „Schlafwandlerin“ Anja getauscht. Denn sie erlebt ihre BDSM Abenteuer immer nur wenn sie schläft… Für mich war es nicht immer einfach, voll und ganz zu meinen Neigungen zu stehen und ja, da hätte ich gern nur geträumt, um mich im Alltag vor meinen Begierden und eigenartigen – wie ich es zuerst empfand – Empfindungen zu verstecken. Ich denke das wird vielen so gehen, die am Anfang stehen und sich noch nicht wirklich trauen, all diese Gefühle und neuen Empfindungen wie Lust an Schmerz und Demütigung zuzulassen und glücklich auszuleben, richtig? Zu sich zu stehen mit all diesen Eigenarten ist gar nicht so leicht. Daher lässt Mychael mich ja auch meine Hard Storys schreiben, damit ich offener werde, mehr zu mir stehe und erkenne, dass BDSM einfach eine andere Art der Liebe und der Lust ist!“


3. „Was sind deine nächsten Projekte, was deine langfristigen Ziele und Pläne?“
GP „Mit Plänen ist das so eine Sache, letztendlich entscheidet ja mein Herr, was wir wann wie machen. Aber bis jetzt schaut es folgendermaßen aus: Mychael hat ein wenig umgestellt, damit ich mehr Zeit für ihn habe. Also wird es ab jetzt meine Storys nur noch alle zwei Monate geben. Immer wie gewohnt zum ersten Wochenende des Monats. Neu ist, dass ich am ersten Verkaufswochenende eine Rabattaktion mache, als Dankeschön an alle treuen Fans die immer so lieb auf meine neuen Fantasien warten…

Ich war ja gerade im Urlaub, da hatte ich doch schon so die ein oder andere nette Idee 😉

Wenn man entspannt in der heißen Sonne vor sich hin brutzelt, ja, da kommt so einiges, hihi! So wird die nächste Hard Story im November eine Story von vermummten Arabern handeln, die eine ach so arme Frau aus dem Reisebus heraus mit zu sich nehmen und dann Gipsy-like „behandeln“.

Außerdem hab ich mir das Thema Nonnen durch den Kopf gehen lassen, Erziehungsspiele im Wald und bin am Recherchieren nach weiteren ausgefallenen Techniken und Praktiken. Ich lass mich ja gern inspirieren…

Auf jeden Fall habe ich genügend Ideen, und da Mychael sein Ok gegeben hat, werde ich auch noch viele weitere Hard Storys schreiben! Nur mit Vorlesungen halte ich mich erst mal zurück, aus hoffentlich bekannten Gründen…“


Hallo Gipsy! Wir freuen uns dich hier zu begrüßen und interviewen zu dürfen!

Gipsy: Ich habe zu danken, schön, hier zu sein!

Könntest du dich unseren Leserinnen und Lesern kurz vorstellen? 

Gipsy: Für alle die mich noch nicht kennen, ich heiße eigentlich Nina, Gipsy Payne ist mein Pseudonym, unter dem ich meine “Hard Storys“ schreibe. Wie das anfing? Ich habe einen Mann kennengelernt, Mychael, der mich in die BDSM Szene eingeführt hat. Wie genau das passiert ist, steht alles in meinem ersten Teil, das wird hier zu lang. Naja, und sein Befehl an mich lautete, ich soll meine geheimsten, versautesten Sex-Fantasien aufschreiben, damit ich lerne, zu mir und meinen Neigungen zu stehen, aufhöre, mich zu verstecken oder dafür zu schämen, dass ich eben tatsächlich devot veranlagt bin und auf harten Sex stehe. Es ist also ein Teil unseres gelebten BDSM, das ich mich hier präsentiere und damit an die Öffentlichkeit gehe.

Was magst du, was magst du gar nicht und was ist dir wichtig?

Gipsy: Ich gehe mal davon aus dass du gerade nicht über meine Neigungen sprechen willst, also ganz normale Dinge wissen willst? Also ich liebe geile Autos, den X6, das ist mein Traum, aber einen Aston Martin würde ich auch annehmen. Ich steh drauf, beschützt und durchs Leben geführt zu werden, denn ich hasse Entscheidungen und Verantwortung. Ich kann es nicht leiden, wenn jemand meine Art, mein devot sein, ausnutzt, wie es leider immer wieder vorkommt. „Ach, die macht was man ihr sagt, wunderbar, dann kann ich ja loslegen…“… Sowas ist dämlich, nur weil ich eine Sub bin heißt das nicht, dass man mit mir machen kann was man will. Ein häufiges Missverständnis bei Menschen, die sich mit BDSM nicht auskennen. Ich liebe es, wenn mir Menschen sagen, dass sie meine Geschichten mögen, das hilft mir, motiviert mich. Ist ja doch ziemlich privat was ich da teile, ich gebe viel von mir. Da sind solche Rückmeldungen wie Balsam für meine kleine schwarze Seele 😉

Was war denn dein schönstes Fan-Erlebnis?:

Gipsy: Oh da gibt es einige. Ganz am Anfang hatte ich über Facebook einen Mann, der sehr viel von sich erzählt hat, mir sogar seine geheimsten Geschichten geschickt hat, und mir seit dem ein treuer lieber Freund geworden ist. Wenn ich höre, dass Pärchen meine Storys gemeinsam lesen, oder sie für Sessions oder zum gemeinsamen Antörnen verwenden, wow, das ist grandios. Letzten Monat hat mich eine Dame im JoyClub angefragt, welche Storys ich empfehlen könnte, sie würde als Domina gerne für ihren Sklaven eine Session halten, in der ihr Sub die Storys vorlesen muss und sie das dann nachspielt. Das ist so gigantisch, mehr geht für mich gar nicht! Bis jetzt sind auch alle wirklich lieb, kleine Ausnahmen gibt es immer, aber sie respektieren, dass ich vergeben bin, es entstehen wirklich gute, hilfreiche Unterhaltungen, und ich lerne noch so viel von anderen. Ich hatte so Angst, mich so der Öffentlichkeit preis zu geben, aber bisher ist es einfach nur toll! So viele Gleichgesinnte, nette Menschen, das hätte ich nicht gedacht!

Welche 3 Sachen und welche 3 Bücher würdest du auf eine einsame Insel mitnehmen?

Gipsy: Ich hoffe das ist jetzt keine Fangfrage, sonst sage ich natürlich: Mychael, Mychael und Mychael, hihi. Also gut, mal nachdenken: Natürlich meinen Herrn, Spielzeug braucht man da wohl nicht, die Natur hat viele nette Sachen zum Spaßhaben parat, meinen schwarzen Kajal-Stift und natürlich, auch wenn es auf einer Insel am Strand bestimmt wirklich blöd kommt, meine Stilettos, ohne HighHeels gehe ich niemals aus dem Haus. Ich liebe seichte Belletristik, Barbara Wood, Mary Higgins Clark, oder Krimis, Thriller. Mir egal, ich suche einfach an Hand vom Cover aus, was mir gefällt, ein wirkliches Lieblingsbuch habe ich nicht.

Mit welchem deiner Protagonisten würdest du gerne einen Tag verbringen?

Gipsy: Hmm, also da gibt’s so einige, ich glaube aber Mike und der Museumsdirektor aus Hard Storys (4) (Im Foltermuseum), die beiden, dass könnte ne heftige Nummer werden… Andererseits würde ich diese Entführungsnummer in „Lektionen in Demut“ auch gerne mal genau so erleben. Also ich entscheide mich für den Darksider aus Hard Storys (7).

Hast du ein Idol? Wenn ja, wen und wieso?

Gipsy: Nein, habe ich gar nicht. Es gibt viele, die ich bewundere, aber ganz speziell einen, nee.

Eine klassische Fangfrage: bist du der eBook- oder Print-Fan?

Gipsy: Ganz klar E-Book! Ist einfach so viel praktischer, abwaschbar und sorgt für nie endenden Nachschub, wenn ich mal wieder länger irgendwo meine Zeit vertreiben will. Oder wie gerade im Urlaub, nimm mal 10 Bücher im Koffer mit, Mychael wäre zu Recht ausgeflippt.

Wenn eines deiner Bücher verfilmt würde, wer sollte die Hauptrollen spielen?

Gipsy: Oh das ist schwer, es muss ein Mann sein, der Dominanz ausstrahlt, Härte rüberbringt, all das. Wenn das so einfach wäre, dann hätten sie SoG ja auch richtig besetzt, anstatt mit so einem Bübchen (sorry) aber da war mal angedacht, den Hauptdarsteller von „Sons of Anarchie“ zu nehmen, ich denke, den würde ich dafür engagieren, er könnte das gut rüberbringen. Welche Frau eines meiner Opfer darstellen sollte? Oh da finde ich es wichtiger, eine wirklich gute Sub zu nehmen, die die Leidenschaft verkörpert, als irgendein aufgetakeltes Püppchen. Sorry, für dieses Genre ist es wirklich schwer da ad hoc jemanden zu nennen!

Erzähl uns doch bitte etwas über dein aktuelles Buch.

Gipsy: Diesmal geht eine Gruppe Soldaten in den Afrikanischen Urwald kommen, um die verschollenen Kollegen ausfindig zu machen. Aber stattdessen bringen drei Kameraden eine Eingeborene von ihrem Erkundungsgang mit, und der Hauptmann erlaubt seinen Männern, sich mit ihr die Zeit zu vertreiben. Es stellt sich heraus, dass diese Eingeborene doch mehr weiß als sie gedacht haben, und ab dann macht sich auch der Hauptmann an die mehr als heißen Befragungen. Die Story ist wieder heftig, ich kann nur so viel verraten, man muss durchhalten bis zum Schluss, da hab ich ein überraschendes Ende eingebaut.

Woher kommen die Ideen für deine Geschichten?

Gipsy: Ach, die sind alle in mir, erschreckend, oder? Ich gehe danach, welche Stimmung, welche Situation mich anmacht, was mich nachts im Schlaf erregt, und dann bastel ich eine Geschichte drum herum. Manchmal verarbeite ich aber auch Dinge von früher, so wie die Reitstallgeschichte. Meistens reicht es, mit meinem Mops Gassi zu gehen oder Mychael lässt mich mal wieder etwas heftiges erleben, und schon entstehen wieder lauter neue Fantasien und Kurzgeschichten, die nur noch aufgeschrieben werden wollen. Je mehr ich schreibe, desto mehr fällt mir ein. Das hätte ich selber auch nicht erwartet.

Wie lange hast du dafür gebraucht – vom ersten Satz bis zur Endfassung.

Gipsy: Ehrlich? Zwei Wochen, ich habe mir angewöhnt, schnell zu sein. Als Mychael mich für meinen ersten Teil im Zimmer eingesperrt und mich erst rausgelassen hat, als ich fertig war, da wusste ich, er kann das jederzeit wieder tun, also ist es für mich wirklich nützlich, schnell sein zu können. Aber zwei Wochen, das ist der normale Schnitt für eine Story. Ich habe die fertig im Kopf, muss sie nur aufschreiben. Was länger dauert, sind meine körperlichen Reaktionen und die Recherche auf irgendwelchen Seiten… Da kann es auch mal länger werden, ich muss ja schließlich selber testen, ob es anmacht, ob es animiert, hihi.

Was ist als nächstes geplant und gibt es vielleicht sogar einen kleinen Tipp 😉

Gipsy: Mychael hat ein wenig umgestellt, es gibt die „Hard Storys“ jetzt nur noch alle zwei Monate. Auch wenn ich schnell bin, ich habe ja noch mehr zu tun. Dafür gibt es für die Fans die schon sehnsüchtig warten jetzt immer zum Verkaufsstart die neue Story für 0,99 Cent. Also immer gut aufpassen, wann die Neue rauskommt! Ansonsten geht es genau so weiter, ich schreibe, Mychael schaut drüber und veröffentlicht das. Ich bin mit Bookweyers am Arbeiten, eine wirklich gute, informative Seite aufzubauen, wo richtig tolle Autoren mit im Boot sind, für alle, die gerne Erotik lesen und auch mal was gewinnen wollen. Meine Storys werden bei der BoFeWo-Messe vorgelesen, im JoyClub bin ich oft unterwegs, naja, ist schon wirklich viel und einiges zu tun. Und es macht riesen Spaß!

Vielen Dank für dieses Interview Gipsy! Wir freuen uns schon mehr von dir zu hören <3

Gipsy: Ich danke dir, und keine Sorge, Unkraut vergeht nicht, bis bald!

Interview mit Tomàsz Bordemé

auf Bookweyers machen wir eine Runde Autoren fragen Autoren, Gipsy Payne hatte folgende Fragen an Tomàsz Bordemé!

  

1. Wieviel Tomàsz steckt in deinen Protagonisten? Lebst du selber BDSM? 

Ist das von dir gelebt und ausprobiert was du schreibst?
TB: Drei Fragen soll ich beantworten und Frage eins ist gleich mal ein Dreiteiler? Sowas aber auch 😛

a) In jedem Protagonisten steckt etwas von mir oder zumindest etwas, dass ich sein könnte.. Sogar der psychopathische Serienkiller in einer KG aus LIMIT hat meinen Musikgeschmack und wir teilen die Leidenschaft für Le Parcour, allerdings lebe ich diese Leidenschaft passiv aus, als Konsument von Youtube Videos. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber diese Gemeinsamkeiten brauche ich, weil ich mich von da aus in einen an sich grundverschiedenen Charakter vortaste. Ohne solche Anker würde es mir schwerfallen wenn nicht sogar unmöglich sein. Bei der Entwicklung meiner Hauptfiguren gehe ich im Prinzip immer erst mal von mir aus, weil ich mich frage, was würde ich in einer vergleichbaren Situation sagen, tun oder denken. Im zweiten Schritt passe ich seine Reaktion an, da er sich charakterlich von mir unterscheidet reagiert er entsprechend anders.

b) Ja

c) Einiges ist erlebt, manches nur beobachtet und vieles nur Phantasie.
2. Wann hattest du dein coming out, wann wusstest du, dass du diese Neigungen hast, wie war dein erstes Mal?
TB: Zieht sich durch mit den Dreiteilern?

Es gab kein Coming Out im klassischen Sinne, keinen (Zeit-)Punkt, von dem ich sagen würde bis dahin war ich Vanilla und danach SM-ler, aber ich habe früh gemerkt, dass ich anders ticke. Es gab auch kein erstes Mal, sondern viele erste Male, nämlich immer dann, wenn ich etwas neues ausprobierte oder entdeckte.
3. Weiß dein Umfeld von deinen Neigungen oder dass du BDSM Autor bist? Wie gehst du damit um, mit Neigung und Autorendasein, offen/stehst du dazu oder heimlich still und leise? 
TB: Teil teils. Auf eine direkte Frage antworte ich ehrlich, gehe aber mit meinem Sexualleben nicht hausieren. Nahestehende Freunde und Verwandte wissen, dass ich SM-Literatur schreibe, manche auch, dass ich SM praktiziere. Es gibt aber einen sensiblen privat-beruflichen Kreis, in dem ich mir lästige Nachfrage ersparen möchte. Deshalb schreibe ich unter Pseudonym.