🌟🌟🌟 Interview mit TomĂ sz BordemĂ© 🌟🌟🌟

auf Bookweyers machen wir eine Runde Autoren fragen Autoren, Gipsy Payne hatte folgende Fragen an TomĂ sz BordemĂ©! 
   
   

1. Wieviel TomĂ sz steckt in deinen Protagonisten? Lebst du selber BDSM? 

Ist das von dir gelebt und ausprobiert was du schreibst? 
TB: Drei Fragen soll ich beantworten und Frage eins ist gleich mal ein Dreiteiler? Sowas aber auch 😛 

a) In jedem Protagonisten steckt etwas von mir oder zumindest etwas, dass ich sein könnte.. Sogar der psychopathische Serienkiller in einer KG aus LIMIT hat meinen Musikgeschmack und wir teilen die Leidenschaft fĂŒr Le Parcour, allerdings lebe ich diese Leidenschaft passiv aus, als Konsument von Youtube Videos. Manchmal sind es nur Kleinigkeiten, aber diese Gemeinsamkeiten brauche ich, weil ich mich von da aus in einen an sich grundverschiedenen Charakter vortaste. Ohne solche Anker wĂŒrde es mir schwerfallen wenn nicht sogar unmöglich sein. Bei der Entwicklung meiner Hauptfiguren gehe ich im Prinzip immer erst mal von mir aus, weil ich mich frage, was wĂŒrde ich in einer vergleichbaren Situation sagen, tun oder denken. Im zweiten Schritt passe ich seine Reaktion an, da er sich charakterlich von mir unterscheidet reagiert er entsprechend anders. 

b) Ja 

c) Einiges ist erlebt, manches nur beobachtet und vieles nur Phantasie. 
2. Wann hattest du dein coming out, wann wusstest du, dass du diese Neigungen hast, wie war dein erstes Mal? 
TB: Zieht sich durch mit den Dreiteilern? 

Es gab kein Coming Out im klassischen Sinne, keinen (Zeit-)Punkt, von dem ich sagen wĂŒrde bis dahin war ich Vanilla und danach SM-ler, aber ich habe frĂŒh gemerkt, dass ich anders ticke. Es gab auch kein erstes Mal, sondern viele erste Male, nĂ€mlich immer dann, wenn ich etwas neues ausprobierte oder entdeckte. 
3. Weiß dein Umfeld von deinen Neigungen oder dass du BDSM Autor bist? Wie gehst du damit um, mit Neigung und Autorendasein, offen/stehst du dazu oder heimlich still und leise? 
TB: Teil teils. Auf eine direkte Frage antworte ich ehrlich, gehe aber mit meinem Sexualleben nicht hausieren. Nahestehende Freunde und Verwandte wissen, dass ich SM-Literatur schreibe, manche auch, dass ich SM praktiziere. Es gibt aber einen sensiblen privat-beruflichen Kreis, in dem ich mir lÀstige Nachfrage ersparen möchte. Deshalb schreibe ich unter Pseudonym.

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